Tuk Tuk überall

Sie sind überall und allgegenwärtig, es gibt von ihnen 100.000 in Neu Delhi und noch viel mehr in Mumbai. Die Rede ist von Tuk Tuks, den motorisierten Rikschas in Indien.

11.07.2016 APA

Das Tuk Tuk, also die motorisierten Rikschas, ist aus dem indischen Straßenverkehr nicht wegzudenken. Allein in der Hauptstadt Neu Delhi sind 100.000 unterwegs. Klar, dass es da rund um das Fortbewegungsmittel abstruse Einfälle gibt. Da wären beispielsweise Weltrekordversuche im Fahren auf 2 Rädern, dem Polo-Tuk-Tuk (in Sri Lanka) oder dem Umbau zu einem Flammenspeienden-Dreirad.

2015 wurden mehr als 500.000 Rikschas verkauft

Im Jahr 2015 wurden in Indien mehr als eine halbe Million neue Auto-Rikschas verkauft und zugelassen. Die dreirädrigen Kleinfahrzeuge sind in allen indischen Großstädten omnipräsent und gehören zu den günstigsten öffentlichen Verkehrsmitteln. Kurze Fahrten kosten deutlich unter einem Euro.

Neu Delhi und Mumbai sind voll mit Rikschas

Die Motoren leisten zwischen 6 und 8 Pferdestärken, in den offenen Fahrgastzellen finden bis zu drei Passagiere Platz. Ein fabrikneues Gefährt gibt es schon für weniger als 2.000 Euro. In der Hauptstadt Neu Delhi gibt es rund 100.000 Auto-Rikschas, in anderen Städten wie Mumbai sogar noch deutlich mehr.

Neue Regelungen

Früher hatten die meisten Auto-Rikschas Zweitaktmotoren und fuhren mit Benzin. Inzwischen gibt es auch Modelle mit moderneren Viertaktmotoren, die komprimiertes Gas als Treibstoff benutzen. Das macht sie deutlich umweltverträglicher. In den meisten großen Städten dürfen inzwischen nur noch Rikschas mit Gasantrieb fahren.

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