Skoda Mission L IAA Frankfurt Exterieur Front Seite
Stückzahlen verdoppeln, Kannibalisierung stoppen.
 

Tschechen-Jetta

Skoda zeigte auf der IAA in Frankfurt den „Mission L“.

24.09.2011 Online Redaktion

Das sechste Modell der Marke Skoda war in Frankfurt zu bewundern. Noch ist es eine Studie, die über das Design der kommenden Modelle Auskunft geben soll, aber die seriennahe Optik lässt wenig Zweifel an einer baldigen Umsetzung. Bereits im Frühjahr 2012 soll der „Mission L“, wie die Studie noch heißt, auf dem deutschen, chinesischen und russischen Markt lanciert werden.

Der Viertürer soll sich zwischen dem Fabia und dem Octavia positionieren und helfen die ehrgeizigen Absatzziele von Skoda zu erreichen. Bis 2018 will Skoda seinen Absatz verdoppeln – ein Teil des Strategiepapiers von Volkswagen, um zum größten Autohersteller der Welt zu werden. Für VW steht mit dem Mission L also auch einiges auf dem Spiel. Die Limousine muss es schaffen, die konzerninterne Kannibalisierung zu stoppen. Skoda, die preisgünstige Marke im VW-Konzern, schlägt sich in Vergleichstests regelmäßig besser als die teurere Konkurrenz aus Wolfsburg. Renault beweist mit der Tochtermarke Dacia, wie es besser geht. In diesem Sinne könnte auch der Mission L ein Spar-Jetta werden.

Zu Preisen und Motorisierung machte Skoda noch keine Angaben, aber dank des Baukastenprinzips kann man Vermutung anstellen. Wir tippen: der 1,4 FSI mit 80 PS wird den Einstieg bilden, weiter oben werkelt der turbogeladene 1,2 Liter mit 105 PS. Dieselfreunden dürfte der 1,6-Liter-Motor mit ebenfalls 105 PS spendiert werden. Aber das sind nur Mutmaßungen. Der Limousine soll übrigens im Sommer eine fünftürige Schrägheckversion zur Seite gestellt werden.

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