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Toyota Yaris Testbericht

Sport & Schweigen an der Ampel.

01.07.2009 Autorevue Magazin

Der Toyota Yaris hat sich als feine Größe bei den nicht ganz kleinen Kleinwagen etabliert, auch in der zweiten Generation erfrischt er Toyota mit guten Verkaufszahlen: Inklusive April kamen in Österreich 811 Yaris neu ins Land.

Aktuelle Spargedanken bedient jetzt der Yaris mit Stopp- und Startautomatik, die ausschließlich mit dem 1,33-Dual-VVT-i zu haben ist: Im Stillstand stellt sich der Motor ab, wenn kein Gang eingelegt ist, sobald der Fuß das Kupplungspedal berührt, wacht er wieder auf, und zwar flinker, als man den Gang einlegen und einkuppeln kann. Vom Startvorgang merkt man also strikt nichts, Peinliches an der Ampel ist ausgeschlossen. Bemerkbar ist aber das Abstellen des Motors, da werden zarte Vibrationen zu den Passagieren vorgelassen.

Die 100 PS und 132 Nm des Sechzehnventilers bleiben natürlich unversehrt, sie machen den Yaris agil, aber nicht sportlich, auch nicht mit dem Sportpaket unseres Testwagens – es wirkt eher optisch durch Alufelgen, Analoginstrumente, Sport-Stoffbezüge, Nebelscheinwerfer und einen Schlüssel, der weder zum Auf- und Zusperren noch zum Starten gezückt werden muss. Serienmäßig ist wie bei allen Yaris 1,33 das Sechsganggetriebe, das per langem sechstem Gang überland Benzin spart – am Papier allerdings macht sich die Start/Stopp-Automatik nicht einmal im Stadtverbrauch bemerkbar, unser Testergebnis sagt: 6,8 l/100 km im Schnitt.

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