© Bild: Michael Reynolds / EPA / picturedesk.com
© Bild: Michael Reynolds / EPA / picturedesk.com
 

Toyota will für 2,55 Mrd. Euro Aktien zurückkaufen

Mit einem Teil des veranschlagten Überschusses von 13,4 Mrd. Euro aus dem laufenden Geschäftsjahr will Toyota fast 1,9 Prozent der ausgegebenen Aktien zurückkaufen.

26.03.2014 APA

Für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr rechnet Toyota mit umgerechnet 13,4 Mrd. Euro Überschuss. Einen Teil dieses Rekordgewinns will der japanische Autobauer in den größten Aktienrückkauf seit mehr als einem Jahrzehnt stecken. Geplant sei, für bis zu 360 Mrd. Yen – umgerechnet rund 2,55 Mrd. Euro – eigene Aktien zurückzukaufen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

30 Mio. Aktien sollen neuer Toyota-Stiftung zu Gute kommen

Statt in neue Fabriken zu investieren, kauft der Weltmarktführer damit fast 1,9 Prozent der ausgegebenen Papiere zurück. Die Hälfte der zurückerworbenen Aktien soll vom Markt verschwinden. Die übrigen 30 Mio. Anteilsscheine sollen einer neuen Stiftung von Toyota zugutekommen, die den Umweltschutz und die Weiterentwicklung der Autoindustrie fördern soll.

Analysten kritisieren, dass Toyota nicht in Produktionsausbau investieren will

Geplant ist, die Aktien zum symbolischen Preis von einem Yen je Papier an die Japan Trustee Services Bank weiterzuveräußern. Die Dividenden auf die Aktien sollen dann in die Stiftung fließen. Einige Analysten äußerten sich kritisch, dass Toyota nicht mehr in den Ausbau der Produktion investiere. „Wenn es für die größten Autobauer nichts Besonderes mehr ist, zehn Millionen Fahrzeuge im Jahr zu verkaufen, wollen wir sehen, wie Toyota investiert, um die Führung in der Industrie zu halten“, sagte der Branchenexperte Satoru Takada.

Toyota will im laufenden Jahr 10,32 Mio. Autos verkaufen

Der VW-Rivale profitiert momentan vom schwachen Yen, der die Gewinne des Exportunternehmens nach oben treibt. Die Zahl der verkauften Autos will die Toyota-Gruppe in diesem Jahr um vier Prozent auf 10,32 Mio. steigern. Der Bau neuer Fabriken ist in den nächsten zwei Jahren nicht geplant.

Mehr zum Thema
pixel