Toyota Pirus im Werk in Toyota-City
1.557 Modelle des Toyota Prius sind in Österreich betroffen.
 

Österreich: 1.557 Toyota Prius müssen in die Werkstatt

Weltweit werden 1,9 Millionen Modelle des Toyota Prius wegen Softwareproblemen in die Werkstatt gerufen.

12.02.2014 APA

Die weltweite Rückrufaktion des japanischen Autoherstellers Toyota betrifft auch Österreichische Prius Besitzer. 1.557 Modelle sind hierzulande davon betroffen. Der Toyota-Österreich-Sprecher gab mögliche Softwareprobleme als Grund an. Betroffen sind die Baujahre 2009 bis 2013. „Keine anderen Hybrid-Modelle sind betroffen als der Prius“, betonte der Sprecher.

Kostenloses Software-Update

Die Toyota Prius Modelle sollen für ein einmaliges Software-Update in die Garagen. Die Aktualisierung erfolgt kostenfrei. Ohne dieser könnte es passieren, dass die Elektronik des Hybridsystems überlastet wird und dadurch an Leistung verliert. „Es besteht aber keine Gefahr und das Auto bleibt auch nicht stehen; es verliert schlicht an Kraft“, erklärte der Sprecher.

1,9 Mio. Toyota Prius betroffen

Weltweit sind 1,9 Millionen Prius betroffen, europaweit werden 137.000 Besitzer dieses Modells angeschrieben. 400 Mal trat das Problem bisher insgesamt auf, elf Mal davon in Europa – vorerst aber nicht in Österreich.

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  • Ravenbird

    Wäre Toyota ein VW, würde das Problem einmal tot geschwiegen, dann als Einzelfälle deklariert und schließlich die Schuld und die Kosten auf den Kunden abgewälzt.
    Ich persönlich halte Rückholaktionen für einen echten Vertrauensbeweis eines Herstellers und nicht als Negativpunkt wie manchmal von der Journaille dargestellt.
    VW holt niemand zurück und steht dadurch auf dieser Laien-Schreiberling-Statistik ganz weit oben. Der Blöde ist der Kunde.
    Wieso riecht es hier plötzlich nach ADAC? ;-)

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