Der Toyota i-Road beim Genfer Auto-Salon
Der i-Road: Reichweite 50 km. An der Steckdose in 3 Stunden aufgeladen, oder Kabellos mittels Induktion.
 

Toyota setzt vermehrt auf Carsharing

Mit dem i-Road will Toyota vermehrt beim Charsharing mitmischen. Das Fahrzeug soll erstmals in Toyota City zum Einsatz kommen.

03.10.2013 APA

 

Für den japanische Autohersteller Toyota hat Toyota City die gleiche Bedeutung wie Wolfsburg für Volkswagen.  Bei den Japanern befindet sich hier nicht nur die Konzernzentrale. In der Stadt probiert Toyota auch neue Verkehrskonzepte aus. Künftig wird man dort Dreirad fahren.

i-Road

Der japanische Automobilkonzern Toyota treibt sein neuartiges Elektrofahrzeug auf drei Rädern weiter voran. Das Elektrodreirad i-Road soll vom kommenden Jahr an bei dem Carsharing-Dienst „Ha:mo Ride“ am Firmensitz Toyota City zum Einsatz kommen. Das kündigte Toyota am Mittwoch auf der Elektronikmesse Ceatec in Chiba in der Nähe von Tokio an. Im Dreiräder kann neben dem Fahrer noch ein Passagier sitzen. Das Konzeptfahrzeug wurde erstmals auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon der Öffentlichkeit vorgestellt.

Drei Räder, zwei Personen

Das Elektroauto i-Road ähnelt einem Motorrad. Fahrer und Beifahrer sitzen allerdings in einer geschlossenen Fahrerkabine, sodass sie keinen Helm tragen müssen. Im Gegensatz zu klassischen Zweirädern muss der Fahrer das Fahrzeug im Stand oder bei geringen Geschwindigkeiten auch nicht selbstständig mit den Füßen stabilisieren. Bei der Fahrt in einer Kurve berechnet ein elektronisches Steuergerät die erforderliche Neigung und legt das Fahrzeug in die Kurve, um der Zentrifugalkraft entgegenzuwirken.

50 Kilometer Reichweite

Mit einer aufgeladenen Lithium-Ionen-Batterie kann der i-Road nach Angaben von Toyota bis zu 50 Kilometer weit fahren. Der Akku lasse sich an jeder haushaltsüblichen Steckdose in drei Stunden aufladen.

Aufladen mittels Induktion

Auf der Ceatec demonstrierte Toyota außerdem, wie ein Elektrofahrzeug ohne Kabelverbindung aufgeladen werden kann. Dafür muss das Auto exakt über einer Ladeplatte geparkt werden. Bei dem induktiven Laden wird ein elektromagnetisches Feld aufgebaut, um die Energie von der Ladeplatte auf dem Boden in ein Gegenstück am Unterboden des Autos zu übertragen und die Batterie in dem Fahrzeug aufzuladen. Dieses System wurde bereits von Tesla vorgestellt.

 

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