toyota absatzrekord 2014
© Mike Segar / Reuters
 

Toyota fährt GM und VW davon

Toyota fährt nächsten Absatzrekord ein und knackt dabei erstmals 10-Mio-Marke.

23.04.2014 APA

Toyota hat seine Position als weltweit größter Autobauer gefestigt. In den ersten drei Monaten des Jahres steigerte der japanische Konzern seinen Absatz um gut 6 Prozent auf 2,58 Millionen Autos, wie aus einer am Mittwoch in Tokio veröffentlichten Mitteilung hervorgeht.

Toyota-Absatz stieg um 6 Prozent

Damit übertraf Toyota wie schon in den beiden Quartalen davor die beiden Erzrivalen General Motors und Volkswagen.

GM konnte die Zahl der verkauften Fahrzeuge zum Jahresauftakt um 5,2 Prozent auf 2,46 Millionen steigern. Europas größter Autohersteller VW kam auf ein Plus von 5,8 Prozent auf 2,40 Millionen. In den VW-Zahlen sind allerdings die Lastwagenmarken MAN und Scania nicht enthalten. Die Wolfsburger wollen spätestens 2018 Toyota von der Spitze verdrängt haben.

Mit Absatzsteigerung hat Toyota Marke von 10 Millionen Autos pro Jahr geknackt

Es ist das erste Mal für einen Autohersteller überhaupt: Toyota hat binnen zwölf Monaten mehr als zehn Millionen Neuwagen verkauft. Vom 1. April 2013 bis zum 31. März 2014 wurden exakt 10,13 Millionen Autos der Marken Toyota, Lexus, Daihatsu und Hino (Lkw) an Kunden ausgeliefert, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Das waren 4,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Mehr als drei Viertel seiner Fahrzeuge verkaufte Toyota in den zwölf Monaten außerhalb Japans.

Branchenexperten sagten AFP, es sei das erste Mal, dass ein Autohersteller so viele Autos in zwölf Monaten verkauft habe. Bereits 2012/13 hatte Toyota die Marke fast erreicht – damals verkaufte der größte Hersteller der Welt 9,98 Millionen Pkw, kleine Lieferwagen und Lastwagen. Im laufenden Geschäftsjahr setzt Toyota auf weiteres Wachstum und will 10,32 Millionen Autos verkaufen. Das wäre ein Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Volkswagen strebt 10-Mio-Marke in diesem Jahr an

Volkswagen strebt den Verkauf von mehr als zehn Millionen Autos in diesem Jahr an. Das hatte Konzernchef Martin Winterkorn erst vor wenigen Tagen auf der Automesse in Peking bekräftigt. Im vergangenen Jahr verkaufte der Konzern 9,73 Millionen Fahrzeuge.

Quelle: APA/dpa

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  • Ravenbird

    VW und GM müssen schön langsam die Suppe beginnen zu löffeln, die sie sich in den vergangenen Jahren selbst zubereitet haben.
    GM hat unzählige Tote auf dem Gewissen und ist für Menschen wie mich auf ewig tabu.
    VW baute rein technisch gesehen sehr gute – und meist auch optisch ansprechende – Fahrzeuge, aber die Qualität und Langlebigkeit sind miserabel. Der beste Freund eines VW-Fahrers ist der Werkstättenleiter. Das war früher nicht so. Kulanz bei VW? Reaktion auf echte Mängel? Nicht bei VW. Fragen Sie mal einen ehemaligen Besitzer eines Autos mit kleinem Alu-Motor. Die hat es zwar alle im Winter zerrissen, aber VW kennt das Problem nicht. Die miesen Steuerketten aus ebensolchem Material – unbekannt. Diese Liste ließe sich mithilfe eines Werkstättenleiters beliebig verlängern.
    Für mich heißt das: Nie wieder VW.

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