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Toyota Kikai
 

2 Concepts, die uns überraschen

Welcher weltbekannte Autohersteller überrascht uns mit diesem Concept? Ein Hot Rod der etwas anderen Art. Gefällt euch das Teil?

11.10.2015 radical mag

Nachdem Toyota die neuste Generation des Prius gezeigt hatte, machten wir uns echt Sorgen. Hat man im Headquarter alle Designer entlassen? Oder hat man einen Vertrag mit dem lokalen Sake-Hersteller noch erfüllen müssen. Das Zeug musste einfach weg? Nein, offenbar hat Toyota noch ein paar Designer. Und die bauen für die Tokyo Motor Show drei Konzeptautos. Zwei davon sind wirklich erwähnenswert.

Toyota sf-r (6)
© Bild: Werk / Toyota SF-R

Toyota Kikai, Bonsai-Hot-Rod

Zum einen der Toyota Kikai, eine Art Bonsai-Hot-Rod, ein so schräges Teil, wie wir es Toyota nicht zugetraut hätten. Nur gerade 340 cm lang ist der Kikai, ein Fahrzeug mit drei Sitzplätzen, welches seine Technik offen zur Schau stellt. Wir wissen nicht, welchen Antrieb die Japaner verbauen, aber wir sehen, dass die Beifahrer nach hinten versetzt, hinter dem zentral positionierten Fahrer Platz nehmen werden. Vorausgesetzt der Kikai sollte wirklich einmal fahren. Das Gefährt erscheint außerordentlich leicht, für Europa wäre der Zwerg aber wohl nichts. Trotzdem, er zeigt dass man es bei Toyota noch kann.

Toyota Kikai (7)
© Bild: Werk / Toyota Kikai

Toyota SF-R, in den Fußstapfen einer Legende

Noch deutlicher zeigt dies der SF-R, ein Kompaktsportwagen mit optischen Anleihen an den legendären Toyota 2000 GT. Motor vorne, Antrieb hinten, das kennen wir doch vom GT-86. Doch der FR-S ist mit 399 cm Länge über 20 cm kürzer als der Boxer-Sportler von Toyota. Und er dürfte auch deutlich leichter sein. Und über eine optimale Gewichtsverteilung verfügen, denn der Frontmotor ist hinter der Vorderachse montiert. Klar, solche Konzepte schaffen es selten auf die Straße, der FR-S soll aber als Einstiegsmodell verstanden werden. Also planen die Japaner offenbar, den Wagen in Serie zu fertigen. Aber solche Kleinstsportler schaffen es ganz selten nach Europa. Ein der Ausnahmen stellt hier wohl der Daihatsu Copen (die Marke gehört zu Toyota, hat sich aber aus Europa zurückgezogen) dar. Weitere technische Details zum FR-S mag uns Toyota nicht verraten. Außer, dass es ein Viersitzer sein soll. Wir Fragen uns allerdings schon, wie man in den Fond zwei Personen pressen soll, der ist selbst für japanische Verhältnisse: eng.

Besten Dank an die Kollegen von radical-mag.com

  • ChV

    Coole Geräte. Liebe diese Bonsai-Sportwagen seit den 1/18er Tamiya-Bausätzen. Hatten früher auch so was: FIAT 850 Coupé/Spider, Austin Healy Sprite, Abarth Monomille, MG Midget, Mini Marcos…
    Wo sind sie nur hin? Und warum ist der Mini-Hot Rod nicht für Europa geeignet? Sparsam, wendig, umweltfreundlich. Ergo richtig für die Ring-Rennen (Wien). Sowas gibts nur beim Caterham Seven 165. Endlich richtige Stadtautos, die sogar der Agonie Wiens entgegenwirken können.

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