Mit 210 km/h den Berg hinauf

Oldie but Goldie: Rod Millens Toyota Celica, Pikes Peak-Gewinner 1994, flog in Goodwood mit 210 km/h den Hill Climb hinauf

30.06.2015 Online Redaktion

Seit einer halben Wochen spammen wir euch schon mit Videos aus Goodwood zu. Natürlich zu Recht, denn die Motorsportveranstaltung versammelt jährlich die prestigeträchtigsten Autos und legendärsten Fahrer am Anwesen von Lord March im Süden von England. Da wirft man gerne den einen oder anderen Blick hinüber auf die Insel. Dieses ist aber das letzte Video, das wir euch vom diesjährigen Goodwood Festival Of Speed zeigen. Vielleicht.

Legendärer Hill Climb

Die motorsportliche Hauptattraktion in Goodwood ist der 1,1 Meilen lange Hill Climb. Mehr als 300 Autos versuchen täglich, die 1999 von Nick Heidfeld eingefahrene Bestzeit von 41,6 Sekunden zu unterbieten. In diesem Jahr gelang das keinem der Teilnehmer – trotzdem waren mehr als nur ein paar spektakuläre Versuche dabei.

Bergrennen-Veteranen in Goodwood

Auch ein waschechter Hill Climb-Veteran versuchte sein Glück: Der Neuseeländische Rallye-Pilot Rod Millen ist eine Pikes Peak-Legende. 1994 ging er nicht nur als Sieger aus dem wohl bekanntesten Bergrennen der Welt hervor, sondern unterbot die bis dahin geltende Bestzeit von Nobuhiro „Monster“ Tajima um fast 40 Sekunden. Diesen sensationellen Rekord holte Millen vor 21 Jahren in seinem 850 PS starken Toyota Celica Turbo „Pikes Peak“. Heuer kehrte das dynamische Duo auf einen Berg zurück – wenn auch nicht nach Pikes Peak, sondern auf den Hügel vor Goodwood House.

Drittschnellste Zeit am Sonntag

Und auch in Goodwood machten Rod Millen und sein Celica eine gute Figur. Der Neuseeländer und sein Rekord-Auto fuhren die drittschnellste Zeit am Sonntag ein und preschten mit 210 km/h über die Ziellinie.

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