Bei 429 Lexus RX400h in Österreich müssen Teile ausgetauscht werden.
Bei 429 Lexus RX400h in Österreich müssen Teile ausgetauscht werden.
 

Toyota beordert auch in Österreich 429 Lexus zurück in die Werkstätten

Beim Modell RX400h könnten Probleme bei der Hybrid-Strom-Umschaltung das Hybridsystem lahmlegen – Teile müssen ausgetauscht werden

04.09.2013 APA

Weltweit muss Toyota 370.000 Autos zurück in die Werkstätten beordern, in Österreich sind 429 Lexus RX400h aus dem Produktionszeitraum September 2004 bis Dezember 2008 von der Rückrufaktion betroffen. Bei den Autos kann es zu Problemen am Hochspannungs-Wechselrichter (HV-Inverter) kommen. Dieser muss ausgetauscht werden. Sobald die Teile da sind, werden die betroffenen Autobesitzer verständigt.

Probleme mit HV-Inverter

„Während des Fahrens unter Volllast könnte aufgrund großer Hitzeentwicklung ein schlecht gelötetes Modul im HV-Inverter beschädigt werden. Ist dies der Fall, beginnt die Hauptwarnlampe zu leuchten und in den meisten Fällen schaltet das Fahrzeug in den Notlauf“, heißt es vom Konzern. „In seltensten Fällen“ könnte die Hybridsicherung durchbrennen, was zu einem Stopp des Hybridsystems führen könne. Der Inverter ist für den Wechsel vom Stromantrieb zum klassischen Motor zuständig.

Weltweit 200.900 Lexus RX400h betroffen

In Deutschland muss Toyota knapp 4.400 Lexus-Geländewagen desselben Typs zurückrufen, europaweit sind es nach Angaben der Österreich-Sprecherin 37.317 und weltweit 200.900. Außerdem teilte der Konzern am Mittwoch mit, 169.000 weitere Autos, darunter den Lexus GS350, Lexus IS350 und das Modell Crown, wegen fehlerhafter Motorteile in die Werkstätten zurückholen zu müssen. Der Toyota Crown ist in Österreich nicht erhältlich, sagte ein Sprecher zur APA. Der obere Mittelklassewagen wird nur in Asien verkauft.

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