Ein Toyota Etios Valco wird im Werk in Karawang angefertigt
Toyota kann weiterhin den 1. Platz für sich behaupten
 

Toyota weiterhin vor GM und VW

Der japanische Konzern Toyota hat in den ersten 9 Monaten weltweit 7,41 Millionen Autos absetzen können.

28.10.2013 APA

 

Toyota bleibt weiterhin die Nummer 1 der Autobranche und verteidigt seine Weltmarktführerschaft. Der japanische Konzern setzte nach Angaben vom Montag in den ersten neun Monaten 7,41 Millionen Fahrzeuge ab, 0,1 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Darin enthalten sind die Verkäufe der Töchter Daihatsu und Hino. Starke Nachfrage im wichtigsten Markt USA machte schleppende Absätze in China wett.

GM und VW

Rivale General Motors (GM) hatte im selben Zeitraum seinen Absatz um 4,6 Prozent auf 7,25 Millionen Wagen gesteigert, Volkswagen um 4,8 Prozent auf 7,03 Millionen. In den VW-Zahlen allerdings nicht berücksichtigt sind die Lkw-Marken Scania und MAN. Beide erreichen üblicherweise Verkäufe von zusammen rund 200.000 Fahrzeugen im Jahr.

Seit 2012 wieder Nummer 1

Toyota war bis zum verheerenden Erdbeben und Tsunami im März 2011 viele Jahre Weltmarktführer, fiel dann aber hinter GM und VW zurück, auch weil Überschwemmungen in Thailand die Lieferkette des Unternehmens besonders hart trafen. 2012 holte sich Toyota aber bereits die Krone zurück. Seitdem läuft es rund.

Yen kurbelt Absatz an

Die Quartalszahlen für den Zeitraum Juli bis September will Toyota am 6. November veröffentlichen. Es wird mit deutlichen Zuwächsen gerechnet. Analysten erwarten zudem, dass der Konzern im laufenden Geschäftsjahr bis Ende März 2014 operativ umgerechnet knapp 18 Milliarden Euro verdienen wird. Das wären mehr als im Rekordjahr 2007/08. Toyota profitiert momentan davon, dass der Yen im Zuge der japanischen Geld- und Wirtschaftspolitik zur Stützung der Konjunktur deutlich abgewertet hat. Dadurch werden die Autos aus dem Hause Toyota auf dem Weltmarkt günstiger, was den Absatz ankurbelt. Im Gesamtjahr will der Konzern 9,96 Millionen Fahrzeuge verkaufen.

VW- und GM-Zahlen folgen

Schon Mitte dieser Woche werden die Zahlen von VW und der Opel-Mutter GM für das dritte Quartal erwartet.

 

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