Tokyo Motor Show 2013 Hino Poncho Mini
Steck ihn an! Der Hino Poncho Mini-Bus hat Platz für elf Personen.
 

Tokyo Motor Show 2013: Die verrücktesten Ideen

Irrwitzige Mobilitätsvorstellungen gehören in Tokyo zum guten Ton. Wir geben einen kleinen Einblick in die Ideen-Fülle.

20.11.2013 Press Inform

Die Tokyo Motor Show 2013, die im manga- und pudelmützenverrückten Japan stattfindet, gehören die dazu passenden Kuriositäten. Gebaut werden die meisten von ihnen entweder überhaupt nicht oder erst in ferner Zukunft. Ob vier, drei, zwei oder gar keine Räder – gezeigt wird, was vorwärts fährt.

Tokyo Motor Show 2013: Erlaubt ist, was sich bewegt

Die wohl gelungensten Konzeptfahrzeuge, wenn nicht sogar interessantesten Fahrzeuge überhaupt auf der gesamten Messe zeigt Nissan. Okay, der Blade Glider ist wahrlich ein wenig weit hergeholt. Allerdings überzeugen der IDx Freeflow und sein sportlicher Partner IDx Nismo mit einem neuen Design, das dann doch wieder irgendwie bekannt und vertraut wirkt. Dass die beiden Design-Exoten Erinnerungen an ein weit in der Vergangenheit liegendes Nissanmodell hervorrufen ist nicht ungewöhnlich. Denn Nissan-Chefdesigner Shiro Nakamura verrät: „Der Nissan Silvia aus den 60er Jahren ist eines meiner Lieblingsautos, von dem ich mich während meiner Arbeit auch gern inspirieren lasse.“

Tokyo Motor Show 2013 Honda Uni-Club

/// Unterwegs mit dem Honda Uni-Club

Das nicht nur Nissan, sondern auch Suzuki über eine futuristisch veranlagte Designabteilung verfügt, zeigt der Hersteller mit seinen drei Modellen Crosshiker, iv-4 und dem X-Lander. Toyota hingegen hat ein Konzept für ein Taxi mitgebracht: Das Toyota Jpn Taxi Concept ist 4,35 Meter lang, 1,70 Meter breit und wird von einem Hybridsystem auf Flüssiggas-Basis angetrieben. Auf dem Subaru-Stand der Tokio Motor Show wirkt das Cross Sport Design Concept wie ein mariner Blickfang mit Holzbeplankung im Heck.

Go go, Gadgeto-Isetta: Der (die, das?) Durax D-Face misst 2,4 Meter

Beim Durax D-Face muss hingegen schon hingeschaut werden, um ihn erstens nicht zu übersehen. Und zweitens, um ihn nicht mit einer alten Isetta zu verwechseln. Der nur 2,40 Meter kurze, 1,47 Meter breite aber dafür 1,50 Meter hohe Stadtzwerg bietet Platz für zwei Personen und ist bis zu 70 Kilometer pro Stunde schnell.

Wesentlich mehr Platz befindet sich im elektrisch angetriebenen und 4,90 Meter langen Stadtbus Hino Poncho Mini. Elf Personen finden in ihm einen Sitzplatz. Ähnlich massiv wirkt der 3,40 Meter lange und 1,99 Meter hohe Daihatsu FC Deck. Der Minitruck sieht wie eine Teekanne auf einem Stövchen aus. Wie ein Affe auf dem Schleifstein schauen auf der Tokio Motor Show die Probanden auf dem Honda Uni-Club aus. Der fahrende Bürohocker hätte vielleicht auch bei uns das Zeug dazu, ein echter Renner zu werden.

Vielen Dank an die Kollegen von press-inform.com.

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