1975 Zeitmaschine AMC PAcer Zeitgenossen
Chevrolet Chevette.
 

1975 – Zeitgenossen: Think Big, Drive Small

Ein gutes Autojahr, dieses 1975… gerne wieder.

23.07.2011 Autorevue Magazin

Der Pacer war in den Siebzigern nicht der einzige Versuch der Amerikaner, ein kleines, sparsames Auto am Markt zu etablieren. Zuvor schon, in den Sechzigern, war der Käfer nicht nur als vergleichsweise sparsames Auto, sondern auch als Gegenentwurf zur Kultur der Straßenkreuzer erfolgreich gewesen. In den Siebzigern nahm seine Popularität schnell ab, weil modernere kleine Autos aus Japan auf den Markt kamen. Diese Vorbilder zeigten den US-Herstellern auf jeden Fall, dass Sub-Compacts nicht von Haus aus schlecht waren, sondern durchaus ein Geschäft versprachen. Dazu kommt: Die USA waren und sind von Ölimporten abhängig – das wurde dem Land im Zuge der ersten Ölkrise schmerzlich bewusst. Im Herbst 1975 wurde der Chevrolet Chevette vorgestellt – ein „Subcompact“ auf der Plattform des C-Kadett mit 53 oder 61 PS. Pontiac verkaufte ab demselben Jahr den Astre, immerhin viereinhalb Meter lang, als Coupé oder Kombi angeboten. Das Straßenbild haben diese und andere Winzlinge, trotz ­punktueller Erfolge, zunächst nicht großartig verändert. Noch war der Leidensdruck nicht groß genug. Automobile Meilensteine derweil in Europa: Ford Escort II, VW Polo, Opel Kadett City, Peugeot 604, Jaguar XJ-S.

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