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Wer nichts zum Beladen hat, fährt in die nächste Kiesgrube und lässt sich günstiges Schüttgut einfüllen (für die Tonne „Rundkornkies gewaschen“ müssen Sie mit 16 Euro netto rechnen. Ackererde ist billiger).
 

VW Amarok 3.0 TDI Aventura: Hartmann

Der große Pritschenwagen von VW stößt ins SUV-Segment vor, was ihm – zum Glück – nur so halb gelingt. Denn was soll man mit einem SUV, wenn das Spiel hart wird?

21.11.2016 Autorevue Magazin

Der Amarok ist eine Insel. Ein Meer von Verweichlichung umgibt ihn. Jeder Koffer kann heute einen 911er bewegen, auch schnell. Aus kantigen Geländewägen wurden familientaugliche SUVs, mit denen die Frau die Kinder in die Schule bringt. Beim Bundesheer müssen die GWDs vom Vizelute jetzt angeblich sogar gesiezt werden. Und in den Schulen gibt’s keine Raucherklos mehr. Doch der Amarok ist eine Insel. Hat einen fetten Dreiliter-Turbodiesel unter der Haube und hinten Blattfedern, im Ernst. Es ist tatsächlich so: Den VW Amarok kann niemand brauchen, der nicht ein einschlägiges Gewerbe oder Hobby ausübt. Das ist kein Vorwurf, denn das Auto läuft bei VW in der Sparte Nutzfahrzeuge. Es ist also alles rechtens und in Ordnung so. Unter den Nutzfahrzeugen ist der Amarok freilich der ...
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