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Supertest 2015: Tesla Model S P85D

Wie verhält sich der derzeit stärkste Tesla, das Model S P85D, auf der Rennstrecke? Wie schneidet es gegen 911 GT3 RS oder Bentley Continental GT Speed ab?

06.02.2016 radical mag

Peter Ruch war unser Gast beim Supertest 2015, wir wollen euch seine sehr lesenswerten Berichte nicht vorenthalten.

Das Thema Tesla ist ein Minenfeld. Als neutraler Betrachter muss man schon manchmal staunen, wie viel Eigenartiges über Marke und Produkt verbreitet wird – sowohl Pro wie auch Contra. Wobei es dann schon ganz besonders die Verehrer, Besitzer und Fans sind, die sich gern wie Sektenmitglieder gebärden, keinerlei Kritik zulassen, Tesla-Gründer Elon Musk als Heilsbringer vergöttern, das Model S als ultimative Antwort auf sämtliche Mobilitäts- und Umweltprobleme sehen. Selbstverständlich gebühren Musk und Tesla viel Hochachtung, aus dem Nichts wurde eine starke Marke geschaffen, mit dem nicht mehr gebauten Roadster sowie dem aktuellen Model S auch zwei richtig gute Produkte. Doch wie so oft im Leben liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

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© Bild: Peter Ruch

Tesla Model P85D, weniger PS, aber immer noch mehr als genug

Bleiben wir auf dem Boden der Tatsachen. Das Model S ist in seiner stärksten Ausführung als P85D (unterdessen gibt es gar den P90D) der Sportwagen unter den Elektro-Autos. Zwar mussten die Amerikaner kürzlich die Leistungsangaben massiv nach unten korrigieren, nicht mehr wilde 772 PS sind es, wie in den aktuellen Prospekten noch angegeben, sondern nur mehr 539 PS. Der Grund dafür auch der P85D kann seine beiden Elektromotoren nicht gleichzeitig unter Volllast betreiben, das schafft die Batterie nicht.

Was Tesla allen Herstellern voraus hat

Doch die offiziellen Fahrleistungen bleiben absolut beeindruckend mit dem jüngsten Software-Update, der auch einen «Launch Mode» beinhaltet, kann der Tesla in 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h rennen. Man kann sich da nun die Frage stellen, ob ein E-Fahrzeug, zumal ein weit über 2 Tonnen schweres, solche Spielereien wirklich braucht, denn die Welt lässt sich so nicht retten (mit einem Ferrari oder Lamborghini allerdings auch nicht). Auch dürfte die vom Werk angegebene Reichweite von fast 500 Kilometern schon beim einmaligen Verwenden dieses «Launch Mode» massiv zusammenschrumpfen. Gleichzeitig soll hier aber erwähnt sein, dass der P85D echte 400 Kilometer tatsächlich schafft – wenn man das Fahrpedal wie ein rohes Ei behandelt, den Windschatten von Lastwagen nutzt und immer schön sanft unterhalb der Geschwindigkeitsbegrenzungen rollt. Und dies mit einer Technik, die eigentlich wenig berauschend ist, die seriell hintereinander geschalteten Akkus sind per se keine großartige Erfindung – aber sie funktionieren halt bestens. Und beschämen die klassischen Auto-Hersteller, bei denen Tausende von Ingenieuren bisher nichts konstruiert haben, was auch nur annähernd so problemfrei läuft. Denn 300 Kilometer sind im Tesla in der Realität kein Problem, da kann man auch hin und wieder diesen fantastischen Drehmoment-Boost (967 Nm als Maximum – ab Drehzahl 0) genießen – und allein diese Tatsache lässt alle anderen Automobilhersteller sehr, sehr blass aussehen, denn einen ähnlich guten Wert erreicht in der Praxis keiner der Konkurrenten. Eine Tankfüllung kostet rund 10 Euro.

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© Bild: Peter Ruch

Wo der Tesla Lob verdient

Es ist noch so manches ernsthaft zu loben am Tesla Model S. Platz für bis zu sieben Personen und einen trotzdem noch nutzbaren Kofferraum bieten sonst nur Mini- oder Multivans. Einen derart großen und so einfach bedienbaren Bildschirm wie der Tesla hat sonst gar niemand, die Ruhe im Automobil ist wunderbar beruhigend, die Fahrleistungen wirklich beeindruckend, auch der Komfort ist überdurchschnittlich. Dazu kommt eine unterdessen gute Infrastruktur mit den kostenlos nutzbaren Schnellladestationen, an denen sich der Wagen innerhalb 30 Minuten wieder zu 85 Prozent «volltanken» lässt – auch in diesem Bereich hat Tesla den großen Herstellern gezeigt, dass vieles möglich ist, wenn man nur die richtigen Visionen hat. Und auch gewillt ist, diese mit dem entsprechenden Kleingeld umzusetzen. Nicht wirklich überzeugend sind die Sitze im amerikanischen XXL-Format, das ist dann eher Schwimmfest.

Mit dem P85D auf der Rennstrecke

Wir haben den P85D auf die Rennstrecke gebracht – und waren auch dort erstaunt über seine Fähigkeiten. Erfreulich gute Bremsen (und das dann auch noch mit Rekuperation) – und dann dieser unglaubliche Drehmoment-Hammer beim Herausbeschleunigen aus den Kurven. Da kommt tatsächlich Freude auf, auch wenn es natürlich keine Rekorde sind, die der Amerikaner da brechen kann, dafür ist er einfach zu schwer (der anachronistische Ford Mustang GT war gleichenorts bei einer Fahrzeit von 2 Minuten rund 8 Sekunden schneller). Und nach einer dieser halt auch nicht besonders schnellen Runde wollte er dann auch nicht mehr mittun, schaltete automatisch auf das Notlaufprogramm, um die komplexen Systeme zu schützen. Aber trotzdem, er kann schon, und er kann ganz gut. Und beim reinen Beschleunigen, da ist der P85D des Wahnsinns, das muss man erlebt haben – und auch, wie etwa ein Porsche 911 GT3 RS oder ein Bentley Continental GT Speed im Rückspiegel immer kleiner werden. Gut, auf der Passstraße macht auch der stärkste Tesla nicht halb so viel Freud‘ wie der Porsche (andererseits aber auch nicht weniger als der in Sachen Fahrwerk auch eher schwammige Bentley), dafür kostet er mit einem Basispreis von 118.000 Euro auch bedeutend weniger.

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© Bild: Peter Ruch

Es ist also alles glorreich beim Tesla P85D?

Nein, natürlich nicht. Auch Elon Musk hat nicht das Perpetuum mobile auf die Straße gebracht, sein Geschäftsmodell, bei dem der Goodwill der Investoren die tiefroten Zahlen des Unternehmens in rosa Zukunftsaussichten verwandelt, ist für die klassischen Automobilhersteller sicher nicht tragbar. Es ist das Model X im Anrollen, ein fettes SUV, das den Gedanken des E-Autos noch mehr ad absurdum führt als das schon sehr adipöse Model S, aber dafür auf der Ertragsseite positive Auswirkungen haben dürfte. Und es kommt – wann auch immer – das Model 3, das etwas mehr Masse bringen wird, aber mit einem Basispreis von rund 30.000 Dollar wohl kaum Gewinn. Und auch wenn der weitere Ausbau der Infrastruktur mit den Schnellladestationen die Kunden erfreut – Geld bringt das auch nicht. Aber, und das ist wichtig Elon Musk hat mit Tesla einer innovationsunlustigen Industrie, die ihr zukünftiges Heil im Sammeln von «big data» sucht, aufgezeigt, dass es auch anders gehen könnte. Nein, sogar muss. Man darf auch nach mehr als 125 Jahren im immer gleichen Fahrwasser durchaus einmal um die Ecke denken. Nein man muss.

Stichwort: Null-Emissions-Fahrzeug

Doch dann sind wir schließlich noch bei einem leidigen Thema der Gesamtenergiebilanz. Immer wieder wird der Tesla als Null-Emissions-Fahrzeug gepriesen, was eine absolut dümmliche Aussage ist. Denn die «well-to-wheel»-Berechnung sieht beim Tesla aber massiv düsterer aus als bei jedem softwaremanipulierten Golf-Diesel, die Batterien sind und bleiben auch in Zukunft ein umweltpolitisch und energietechnisch sehr trauriges Kapitel sowohl in Herstellung als auch beim Recycling. Auch der Betrieb ist eine Problemzone, denn die Stromerzeugung ist, man weiß es, nie komplett emissionsfrei, auch wenn man, zum Beispiel in der Schweiz, mit einem netten Anteil an erneuerbaren Ressourcen rechnen will. Doch auch dann wird so ein Model S P85D den Vergleich mit einem Ferrari F12 Berlinetta oder einem Lamborghini Aventador definitiv sowie hässlich verlieren. Und da schwadronieren wir jetzt noch nicht einmal über die Arbeitsbedingungen und Umweltbelastungen beim Abbau etwa von Lithium. Es sei ganz einfach die Kirche im Dorf belassen: Tesla ist ein spannendes, ein wichtiges, auch ein sinnvolles Projekt – die Allseligkeit gibt es vorerst weiterhin nur im Vatikan.

Besten Dank an die Kollegen von radical-mag.com

  • Aroux

    Was die Tesla-Jünger hier vergessen ist, dass bei der Herstellung der Batterie Unmengen an Energie verbraten werden. Pro KWh Kapazität kann man ca. 125kg CO2 Emission bei der Herstellung ansetzen (Quelle: http://www.zeit.de/mobilitaet/2014-01/elektroauto-energiebilanz/seite-2) Das macht bei einer Kapazität von 85KWh 10,6t CO2 Emissionen bei der Batterieherstellung.
    Und es wird auch vergessen, dass auch bei der Herstellung von Elektromotoren CO2 entsteht. Zwar weniger, aber dennoch. Das ist es was der Autor zurecht am Ende des Artikels anmerkt.

    Das heißt mit einem Auto das durchschnittlich 150g CO2 pro KM emittiert kann ich ca. 70000(!!) km fahren bis ich soviel emittiert habe wie bei der Batterieherstellung entstand.

    • ms60pilot

      „Unmengen von Energie verbraten werden“
      Die werden nicht verbraten, sondern man erhält am Ende eine Batterie.

      „Das heißt mit einem Auto das durchschnittlich 150g CO2 pro KM emittiert
      kann ich ca. 70000(!!) km fahren bis ich soviel emittiert habe wie bei
      der Batterieherstellung entstand.“
      Klar, der 150g/km Verbrenner-Antrieb fällt ohne Energieaufwand für die Herstellung vom Himmel. Rechnen Sie bitte seriös. Das ist doch einfach lächerlich.

      Es gibt reichlich WTW-Studien zum Thema. Der Elektroantrieb schlägt alle anderen Antriebsarten in der Gesamtbilanz (dust-to-dust)

      Da Sie den Welt-Artikel herannahmen, der sich angeblich auf eine „Schätzung“ des IFEU Instituts stützt, na gut, dann fragen wir doch das IFEU-Institut selber:

      http://www.emobil-umwelt.de/index.php/umweltrechner
      Wo sind Ihre 70.000 km? Sorry, netter Versuch.

    • Marcus Lang

      Es gibt kein Batterie-Farzeug, dass in der Well to Wheel – Betrachtung einen Toyota Hybrid schlägt, wobei kompakte, effieziente Battereiautos nahe kommen. Unter diesen effizienten Batterie-Autos ist kein Tesla!

  • leichbau strom

    Wenn eine Hersteller real eine 1000 kilo 200 kw Wagen hin bekommt-der
    von meinemSolahaus-dach geladen wird ( ja es geht sogar mit Laser..) und ein
    Wechselrobotter den Akku ( der in 4,6 Units zerlegt ist, und ich so Gewicht
    und reichweite je nach Profil einstellen kann= Gehirn) in 3 sec tauscht. ja eh.
    Aber net diese geschwollen Proll-kirche… Aber davor haben alle Hersteller die
    Hose voll, der Staat kann net am Sackerl schneiden und die ganze Industrie
    wird eh im SUV-KASCHPERL-SPECK-FETTERL enden.
    In der normalen coolen Mitte muss des mal ankommen.
    Und ja nix für den
    -täglich WIEN-HAMBURG express
    -täglich in den URLAUB nach SPANIEN
    -und die ganzen schwasinnigen Kommentare.
    Wo doch nun 70 % in Städten leben oder verzweifelt ihre
    Hochgebirgsfarm mitten in WIEN mit obigen SUV-schweinderl suchen…
    Lustig wirds, wenn unser JUgend die Leichtbauraketen endeckt und du
    kleine Ariel Atoms mit 400 kilo biisgen kompakten 35 kw-Motoren ( gekauft bei
    Amazon / aus dem 3d-drucker und noch 1000 Ideen) an den alten Herren vorbei
    flitzen, die IMMER NOCH die Farm suchen… .)
    – alles ist möglich.
    -Plasmamotoren
    -kapazitives gel
    – Biobenzin aus Plastik gewonnen oder Algen
    – Elektroantiebe
    alles.. nur net der VW der aus dem net abgewischten POPO seiner Schaaaafsfahre stinkt..aber die brauchen eh 20 Gnenerationen.
    Glückliche Schaafe..määääääääääääääääääääääääääääääähr…

  • skil

    Was für ein schwachsinniger Artikel! Einmal mehr werden Halbwahrheiten
    mit puren Lügen zu einem benzingetränkten Tesla-Abriss gesponnen! Wann
    hört das endlich auf? Eine einfache Milchbuch-Rechnung mit den
    offiziellen Zahlen zum Teslaverbrauch (24,2 kWh/100 km) und der CO2-Belastung von Schweizer Strom
    (Egal-Strommix: 91.1 g CO2/kWh) zeigen ganz schnell und einfach die erheblichen Vorteile zugunsten des Stromers (22 g CO2/km!). Und wir reden noch
    nicht einmal von Ökostrom (Tesla’s Supercharger Netz!), Service,
    Verbrauchsmaterial, Lebensdauer der Komponenten, etc.! Lamborghini Aventador LP 700-4: 370 g CO2/km. „..massiv düsterer aus als bei jedem softwaremanipulierten Golf-Diesel…“ ist eine unglaublich dümmliche Aussage dieses Autors und ich hoffe sehr, das Tesla sich endlich mal in diese Diskussionen einschaltet und diese Verunglimpfungen nicht mehr weiter duldet!

    • Marcus Lang

      Ich finde den Artikel eher tendenziös Tesla-lastig!

  • Chiemgauer

    Absolut interessant wäre der Vergleich mit dem tatsächlichen Verbrauch eines Verbrenners, der ja im Schnitt um 20 % höher liegt als die Messwerte des Herstellers. Und zwar mit einem 5er BMW, einer E-Klasse oder einem Audi mit ähnlicher Motorleistung (Vergleich mit 85D oder 90D) Aber ob objektiv bei der Petrolhead-Presse möglich ist?

  • newchie

    Im „Notlaufprogramm“ (Bezeichnung ist irreführend) läuft mein 85D immer noch mindestens 220km/h!
    Der Strom kommt bei uns zu 90% vom Dach!

    Fazit von fast 4 Jahren und 63000km im Leaf und 14000km im 85D:
    wir werden keinen Verbrenner mehr fahren.

    • Georg

      Vollkommen richtig. Das ist keine Frage der Ökologie, es ist eine Frage der Ökonomie und es macht Spaß.

    • Marcus Lang

      Ach ja! Garantiert macht es Spaß, ein (wenn auch nur kurz) starkes Auto zu fahren. Aber es ist nicht ökonomisch: fetter Akku, der nach 11 Jahren ausgetauscht werden muss (35.000,-); fette Reifen, die wegen der 2,1 bis 2,3 t schnell verschleißen (600,- alle 2 Jahre); Servicekosten von pauschal 600,- pro Jahr; …

    • Marcus Lang

      Wobei Sie mit dem Leaf die Umwelt schonen und mit dem Tesla „S“ die Umwelt zerstören!

  • Steff

    Ich muss meinen Vorrednern leider widersprechen. Der Beitrag wird nicht erst im letzten Abschnitt absurd. Am Tesla hat sich „nur“ die Leistungsangabe geändert. Beschleunigung, Höchgeschwindigkeit etc. sind unverändert. Dass die Leistung dem Zustand des Akkus angepasst wird, ist nicht neu.
    Dann werden hier zwei sportliche Limousinen, mit fünf bzw. beim Tesla mit bis zu sieben Sitzplätzen, mit einem Zweiplätzer verglichen!? Panamera anstatt GT3 und den Tesla als P90D mit Beschleunigungs-Upgrade, das ist vergleichbar. Wenn man denn einer Rundenzeit irgendeine Aussagekraft zugesteht.

    • Marcus Lang

      Wenn sie auch nur 2 Stunden auf einer Rundstrecke verbringen, werden Sie feststellen, dass z.B. ein Panamera ein absolutes Rundstrecken-Tier ist, während ein „S“ ein fettes Mailüfterl ist. „S“: 8:50; Golf GTI: 8:20; Panamera 2013: 7:48; Panamera 2016: 8:38

  • Friedhelm Krakowka

    Ich kaufe mir doch kein Auto mit über 500 PS für über 100.000 Euro um damit im Windschatten eines LKW zu fahren. Was für eine Sinnlosigkeit. Mit geschicktem Marketing aber kann man Narren fangen wie mit Honigbrot hirnlose Fliegen.

    • Teki

      Die Model S haben eigentlich 91 PS, der Rest ist Zugabe. Man braucht damit nicht im Windschatten von LKWs zu hängen, außer man macht das gerne.

      Sie sollten sich mal mit den prinzipiellen Unterschieden zwischen Elektromotor und Verbrennungsmotor in Bezug auf „PS“ beschäftigen.

  • Hanse62

    Der übliche Schwachsinn von ahnungslosen Verbrenner Reportern. Wer von uns Normalos-Autofaherer fährt schon permanent auf der Rennstrecke, im Alttag funktioniert der Tesla perfekt. Ich fahre nie wieder einen Verbrenner.

    • Marcus Lang

      Im Alltag fährt der „S“ sicher ganz ok (Sommer, Tempo 100, neu, 400 km; Winter, Tempo 130 neu, 290 km), aber halt nicht umweltfreundlich und nicht Brieftaschen-freundlich (Anschaffung, Neuakku nach 10 – 11 Jahren teurer als Motorschaden)! Teure Reifen die schnell verschleissen; 600 Euro Service-Pauschale jedes Jahr; dabei trägt ein „S“-Fahrer mit Null Steuer nicht zur Erhaltung des Straßennetzes bei. Blöd, dass die laufenden Kosten trotzdem 2-3x höher sind als mit einem Toyota Prius, der mit Realverbrauch 4,3 L und Haltbarkeit 20-25 Jahre (oder 400.000 – 500.000 km) alles an die Wand spielt, was auf vier Rädern rollt!!!!!!!!!!!!!

  • E-Lektron

    Die Aussage mit Wheel to Wheel ist dermaßen Schwachsinn, das der Verfasser dafür wohl einen tollen Nachlass auf einen VW verdient hat. Warum gibt es zum Thema Tesla keinen komplett gut recherchierten Artikel? Das ich echt arm, was sich die Schreiberlinge heutzutage erlauben dürfen…

  • Chiemgauer

    Die Well to Wheel Bilanz für Verbrenner schön zu rechnen, ist wohl ein Modetrend. Ca. 20Kw Strom werden benötigt, um etwa 8 Liter Benzin Bereitzustellen, von der Förderung bis zur Zapfpistole. Das reicht gerademal für einen Golf. Mit den 20 Kw kommt der Tesla rund 100 km weit. Mustang oder Bentley dürften das doppelte Verbrauchen. Also 40 Kw Strom und 16 Liter Benzin. Was ist daran vorteilhaft?

    Dass dann auch Die Technik bei den Verbrennern wie Motor, Getriebe usw. in der Herstellung auch Energie verbrauchen, wird gerne unter den Teppich gekehrt.

    Ein Link bringt Euch zu einem „Well to Wheel“ – Vergleich. Von Daimler.

    http://www2.daimler.com/sustainab…/optiresource/index.html

    Optiresource

    WWW2.DAIMLER.COM

  • ms60pilot

    Sorry,
    der Artikel ist wie fast immer von Ahnungslosigkeit geprägt, was den
    Autor nicht abhält, mit rethorischen Spitzen um sich zu schreiben. Der
    Tesla geht ins „Notlaufprogramm“. Wie das klingt.
    Ich kenne das „Notlaufprogramm“ der Diesel. Da kommt gerade so viel Leistung um sich noch in die Werkstatt zu schleppen.
    Wenn das Model S die Leistung reduziert, stehen noch 200 PS und mehr bereit.
    Ich hätte es „Leistungsreduktion zum Schutz der Batterie“ genannt, was der Tatsache entspräche.

    „Arbeitsbedingungen und Umweltbelastungen beim Abbau etwa von Lithium“

    Ich bin überzeugt, dass der Autor überhaupt nicht weiß wovon er redet, sondern wiedergibt, was er mal irgendwo gehört haben will. Ich stelle mich gerne der Diskussion, wenn er uns die Herkunft des Lithiums, das Tesla verwendet, noch aufschlüsselt und darlegt wo und in welchem Umfang er die Probleme anteilig pro Model S sieht.

    Der Vergleich zum Golf Diesel ist vor diesem Hintergrund absurd. Hauptsache der Name Golf kommt vor? Selbst wenn sich wohl kaum einer zwischen einem Golf Diesel und dem Model S entscheiden würde und dieses Testumfeld von einem Golf so weit weg ist wie es nur geht? Und es wird dann auch noch behauptet, dass der besagte Golf umweltfreundlicher sei, ohne das auch nur mit einem einzigen Fakt zu belegen.

  • NoMorePetrol

    Hallo Hr. Ruch,

    Fragen sie doch mal bei den Petrol-Head-Kollegen von Motor-Talk, die geben sich da mehr Mühe in der Recherche!

    https://data.motor-talk.de/data/galleries/0/421/6811/72405878/208291385-w665-h443.jpg

    • ms60pilot

      Ohne die Stickoxde und Nanopartikel. Die kommen beim Diesel noch drauf. Und Direkteinspritzer-Benziner inzwischen auch.

    • Marcus Lang

      Gott sei Dank liegt der Real-NOx-Ausstoß bei den (Sauger-)BenzinHybrid bei erade mal 6 mg/km – Da ist wohl der NOx-Ausstoß des 20 – 70% Kohlestrom-Anteils beim Laden von Batterie-Autos wesentlich höher!

    • Marcus Lang

      „Elektro“ meint sinnvolle, effiziente Elektrofahrzeuge. Solche sind bei Tesla bisher nicht im Programm! Und die genialen Benzin-Hybrid von Toyota, Ford, Hyundai usw. sind hier leider garnicht aufgeführt!

  • NoMorePetrol

    Sehr geehrter Hr. Peter Ruch,

    Bis zum letzten Artikel schien es so, als ob es ein ernsthafter, objektiver und guter Artikel werden würde.

    Leider haben sie beim letzten Absatz völlig daneben gegriffen. Speziell bei den „Well-to-Wheel“ Betrachtungen schneidet jegliches Verbrennungsmotor-Fahrzeug schlechter als ein Elektroauto ab.

    Hier ist einer von vielen Links mit einer Well-to-Wheel Betrachtung. In diesem Fall mit dem schmutzigen Strommix von Deutschland gerechnet.
    http://www.bmub.bund.de/themen/luft-laerm-verkehr/verkehr/luft-verkehr-download/artikel/klimabilanz-elektromobilitaet/

    Bitte um Quellenangabe, die sie zu der Aussage von „..massiv düsterer aus als bei jedem softwaremanipulierten Golf-Diesel…“ verleiten lies.

    Irgendwie erscheint es so, also ob den letzten Absatz ganz wer anderer geschrieben hat, der nur wieder zwei alte und falsche Gerüchte aufkochen möchte!?

  • Joe

    Der letzte Absatz zeigt es: Offensichtlich können Autoren einer Öl-Zeitschrift wie der Autorevue immer noch nicht neutrale, faktische Statements und Vergleiche liefern. Die Autoren sind in den Tesla-Gruppen im Facebook etc. nun als Öl Junkies bekannt und ihre Artikel als Tendenziös und nicht sachdienlich gebrandmarkt.

    • Marcus Lang

      Ich würde niemals einen Diesel empfehlen! Genausowenig aber einen Tesla „S“ oder (noch schlimmer) „X“!

  • Teki

    Ganz netter Artikel, aber der letzte Absatz ist falsch. Lithiumabbau ist jetzt sicher weniger problematisch als sonstige Abraumhalden für jedes Metall, das man für Verbrennungsmotoren, jede Art von Stahl, Eisen, Metalle braucht. Und ein Lithiumakku kann wiederverwendet werden, während 20000 Liter Benzin endgültig verbrannt sind.
    Warum das Model S gegen einen Ferrari im Umweltvergleich verlieren soll, bleibt ein großes Rätsel.
    E-Fahren ist immer besser, denn egal wieviel Strom Du verbrauchst, zur Herstellung von 1 Liter Sprit braucht es schon ca. 2 kWh Strom, also ungefähr soviel, wie ich mit einem Model S schon zum Fahren benötige.
    Lustig, dass Verbrennerfans das immer vergessen, bzw. nur beim Elektroauto zu Ökofreaks werden und sich über den Strommix beklagen: beim Diesel ist euch egal, wieviel Strom man braucht, nur um ihn mal herzustellen?

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