Tesla Model X in der Garage
Strom verleiht Flügel: Nach dem Model S kommt nächstes Jahr das Riesen-SUV Model X, und später das einfachere Model E.
 

Tesla plant neue Werke in Europa und Asien

Wenn die Modellpalette erweitert wird, müssen auch mehr Produktionsstätten her.

23.08.2013 Online Redaktion

Das Abenteuer Tesla hat gerade erst angefangen: Nach dem Marktstart des Tesla Model S (2012) und des Model X (2014) soll binnen fünf Jahren noch ein preisgünstigeres Massenmodell auf den Markt kommen, um die Verbreitung des Elektroautos voranzutreiben. Seit kurzem munkelt man über den Namen „Model E“, dessen Rechte sich Tesla gesichert hat. Tesla-Mastermind Elon Musk geht davon aus, dass daher langfristig noch weitere Werke in Europa und Asien in Betrieb genommen werden müssen. „Wir werden mit der Produktion dort hingehen, wo unsere Kunden sind, um den logistischen Aufwand zu minimieren,“ so Musk in einem Interview mit Bloomberg.

Das Tesla-Werk in Fremont soll ausgelastet werden

Derzeit produziert Tesla in den USA in Fremont (CA) und betreibt ein kleines Werk in Tilburg (Niederlande), wo die Europa-Versionen endgefertigt werden. Aktuell liegt Tesla mit der Produktion des Model S hinter der Nachfrage. Noch heuer sollen 21.000 Stück in Fremont entstehen, nächstes Jahr das Doppelte. Das Werk, ursprünglich von Toyota und GM gebaut und betrieben, hat Kapazitäten für bis zu 500.000 Fahrzeuge pro Jahr und soll diese Auslastung laut Elon Musk langfristig auch erreichen.

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