Teslas Model S P100D ist das am schnellsten beschleunigende Serienauto der Welt

Mit größerer Batterie als sein Vorgänger beschleunigt Teslas neues Model S P100D in 2,5 Sekunden von 0 auf (fast) 100 km/h und ist damit das schnellste in Serie produzierte Auto der Welt – nur LaFerrari und Porsche 918 Spyder sprinten schneller

24.08.2016 Online Redaktion

Teslas bisheriges Spitzenmodell, das Model S P90D, beschleunigt in gerade einmal 3,0 Sekunden von 0 auf 100. Grund genug für unzählige Videos à la „Model S P90D gegen… [hier beliebiges schnelles Fahr- oder Flugzeug einsetzen]“ oder „so reagiert [hier beliebiges drolliges Lebewesen einsetzen] auf die Beschleunigung des Model S P90D“. Kurz gesagt: Das voll elektrische Sprint-Genie hat ordentlich Eindruck hinterlassen. Doch jetzt legt Tesla noch einen drauf und kündigt das Model S P100D mit 100 kwH-Batterien an, das in sensationellen 2,5 Sekunden von 0 auf (fast) 100 km/h (0 auf 60 Meilen pro Stunde)beschleunigen soll. Damit wäre das upgegradete Model S das schnellste aktuell in Serie produzierte Auto der Welt.

Nur LaFerrari und Porsche 918 Spyder beschleunigen schneller

Schneller von 0 auf 100 km/h sprinten nämlich nur Ferraris LaFerrari und der Porsche 918 Spyder, seines Zeichens langjähriger Inhaber des Nordschleifen-Rundenrekordes. Diese werden allerdings nicht mehr produziert, wodurch das Model S P100D zum schnellsten Serienauto avanciere, so Tesla in einer Presseaussendung. „Das ist ein Zeichen dafür, dass Elektroautos die Zukunft sind“, so Firmenchef Elon Musk. Mit einem Preis ab 135.000 US-Dollar (ca. 119.000 Euro) ist der Tesla zudem erschwinglicher als der Ferrari oder der Porsche.

Model S P100D soll Entwicklung von Model 3 unterstützen

Nichts desto Trotz ist das Model S P100D ein teures Auto, wie auch Tesla einräumt. Der Elektroauto-Pionier betont aber, dass das durch den Verkauf der Top-Versionen eingenommene Geld dazu beiträgt, die Entwicklung des Model 3 voranzutreiben – und eventuell auch dessen Preis zu drücken.

Erhöhte Reichweite

Mit den 100 kWh-Batterien wird auch die Reichweite des Model S von 509 auf 613 Kilometer erhöht. Die größere Batterie ist auch für das SUV Model X verfügbar, dessen Reichweite dadurch auf 542 Kilometer steigt.

  • Dominik

    Zu der runtergeregelten Leistung: Ich habe mir letztens einen P85D für 24 Stunden gemietet und habe es trotz massivem und mehrfachem Beschleunigens über eine Serpentinenstrecke nur einmal für vielleicht 30sek geschafft das die Leistung auf ca 300 Ps gedrosselt wurde. Und diese 300 Ps haben immer noch gerreicht um dem Bmw X6 50i (407Ps) mit etwa gleichem Gewicht von 50-130kmh (nicht weiter probiert) folgen zu können, mit dem wir schon die letzten 10km gespielt haben. Und ja er hat Vollgas gegeben. Insofern glaube ich kommt man nur auf 170Ps wenn man Dauervollgas auf der Autobahn gibt. Am Nürburgring dürfte die Leistung nicht so weit runter gehn wenn man den Videos glaubt. Zumal der Tesla mit 170 Ps vom Stand weg wahrscheinlich immer noch besser bedschleunigt als ein 170 ps Golf.

    • Carlo

      Diese Sorgen um reduzierte Leistung spielt sich auch nur im Kopf kranker Roadrunner an, bei Geschwindigkeiten über 225 oder ständiger Beschleunigungsorgien im Vollstrombereich.

      Im Strassenalltag nicht erkennbar, vor allem auch ausserhalb Deutscher Autobahnen, wo 140 oberstes Limit ist.

  • Marcus

    Super!
    Und das am schnellsten an Reichweite verlierende Fahrzeug!
    Und das Auto, bei dem der Antriebsstrang am schnellsten heiß wird und in den 170 PS Notbetrieb geht. Und das umweltschädlichste Auto mit alternativem Antrieb! Sorry, nein, das ist ja der Tesla „X“!

    • Marcus

      …wobei man dazusagen muss, dass bei dem 2300 kg Koloss die 170 PS Dauerleistung dem Leistungsgewicht eines Golf 1,6 TDI oder 1,0 TSI entsprechen. Und die kosten beide weniger als 119.000,-.

    • Carlo

      Marcus ala SRAM immer noch am Hasstrip gegen Tesla, kommentiert seinen traurigen Kommentar noch selbst und keiner liest es :)

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