1/6
 

Tesla Model X – Elektro SUV mit Flügeltüren

Tesla Model X jetzt doch noch, also 2016, also wahrscheinlich. Sicher ist in jedem Fall, dass der US-Autohersteller hinten auf zwei Flügeltüren setzt.

30.09.2015 radical mag

Es kann natürlich auch Zufall sein, dass Tesla gerade jetzt, hallo #Dieselgate, mit ersten Informationen zum Model X an die Öffentlichkeit geht. Dass die technischen Angaben nicht sehr aussagekräftig sind, muss wirklich nicht unbedingt daran liegen, dass es vielleicht etwas schnell gehen musste, denn dürftige Infos sind wir uns von den Amerikanern gewohnt. Auch dass die Bilder nicht dringend so sind, dass man gleich sofort zum Händler rennen will, ist bei Tesla irgendwie Programm. Und trotzdem – ein Schelm, wer da nicht an Abgase denkt.

tesla model x flugelture

Tesla Model X, eine Zahl verblüfft

Doch man soll es ihnen nicht verdenken, den Amerikanern, sie müssen ja finanziell auch endlich einmal einen Fuß auf den Boden bringen, und da ist neben dem Model S, ein SUV sicher eine gute Option. Wir wissen jetzt auch nach der Lektüre der Presse-Unterlagen nicht besonders viel, keine Länge, keine Breite, keine Höhe, kein Kofferraumvolumen, um einmal ein paar elementare Dinge zu nennen. Wir wissen aber, dass es den X als Sechs- oder Siebensitzer geben wird, dass sein cW-Wert nur 0,24 beträgt, dass er das sicherste SUV ever sein will (ob jetzt für die Insassen oder die Fußgänger auch noch, das wissen wir hingegen nicht). Doch, eine interessante Zahl steht da: 2,3 Tonnen will er ziehen können, der X.

Elon Musk präsentiert das neue Tesla Model X

Satte Reichweite

Als Antrieb dient die Strom-Maschine aus dem D, umgerechnet 259 PS auf die Vorderachse, 503 PS für hinten, gibt zusammen so etwa 700. Maximales Drehmoment: knapp unter 1000 Nm, wie gewohnt ab: go. So aufgerüstet will der X als «ludicrous P90D» in 3,2 Sekunden von 0 auf 96 km/h beschleunigen und 250 km/h schnell sein. Nicht so schlecht für einen allradgetriebenen 2,5 Tonner, dessen Reichweite als gewöhnlicher P90D mit der 90-kWh-Batterie satte 400 Kilometer betragen soll. Das Laden an den mittlerweile nicht nur in den USA weit verbreiteten Superchargern funktioniert ja bestens, das müssen die zukünftigen Konkurrenten von Audi und Porsche erst mal noch auf die Reihe kriegen (sowohl Dauer wie auch Infrastruktur…). Übrigens, es gibt auch einen Verbrauch, 89 Miles per gallon gasoline equivalent, das wären dann 2,64 Liter.

Eine erste Testfahrt mit dem neuen Tesla Model X

Flügeltüren

Vom Innenraum gibt es noch keine Bilder, aber es ist anzunehmen, dass es da in etwa gleich aussehen wird wie im Model S (außer, dass wohl die Mercedes-Bedienteile wegfallen, weil der Stern ja nichts mehr mit Tesla zu tun haben will). Interessant ist auf jeden Fall das Tür-Konzept: vorne ganz brav und normal, wie gewohnt, hinten sind es allerdings Flügeltüren, die beim Öffnen nur 30 Zentimeter über die Fahrzeugbreite hochschwenken. Sieht cool aus, geben wir gerne zu; Sinn und Zweck erschließt sich uns jetzt nicht auf Anhieb, aber anders als alle anderen ist doch immer ein schlagendes Argument.

Preis und Datum unbekannt

Einen Preis nennt Tesla noch nicht, reservieren kann man ab sofort mit einer Anzahlung von 5.000 Dollar (geht auch per PayPal…). Wann genau die ersten Fahrzeuge ausgeliefert werden, ist anscheinend noch nicht so klar, zweite Hälfte 2016 steht auf der Website.

Besten Dank an die Kollegen von radical-mag.com

pixel