Mit einer Ladung: Tesla fährt 728,7 km weit

Wer sein Tesla Model S P85D als Mopedauto verwendet kommt 728,7 Kilometer weit und sichert sich einen (inoffiziellen) Weltrekord. Dafür benötigt es jedoch viel Zeit.

28.08.2015 Online Redaktion

Dänisches Hypermiling sieht so aus: Zwei Typen setzten sich in ein Model S P85D, genau der Pfeilschnelle 4×4-Tesla, erhöhen ein wenig den Reifendruck, verzichten auf die Klimaanlage und fahren nur 40 km/h schnell – im Durchschnitt 39, um genau zu sein. Nach 18 Stunden und 40 Minuten sind dann die Akkus leer. Dänemark bietet sich für Sprit- bzw. Stromsparen besonders an, liegt die höchste natürliche Erhebung in dem flachen Land bei 170 Metern.

tesla-model-s-p85d-hypermiling

  • elokisterl

    Na dann entwickeln wir halt für normale Menschen, die täglich 50 km
    zurücklegen, ein leichtes Auto, ein 2+2 Sitzer 380cm lang, 700 kilo leicht..
    für 150km Range Akku drinn, der Hobel geht 100km/h vmax-und
    du wirst überall im Großraum einer Stadt-in-um-diese hinkommen.
    ( Mopedmotor: wie schnell IST IN EINER STADT erlaubt???
    woaaa.. bingooooooooo : 50 km/h 30km/ 25 is die Realität)
    Das is nix für Fernpendler, Berufs-außerdienstliche, und JEDEN TAG IN DEN
    URLAUB FAHRER die ja jeden TAG 750km nach KROATIEN fahren..
    ( also auch Sonntag–was die URLAUBSGEWERKSCHAFFT wohl sagt?)
    Aber gefühlt für 50% der Menschen die sich bewegen, die rechnen und
    sich vom Marketing der BLUNZTENBOMBER ( SUV) nicht einlullen lassen.
    ( schaun grausig aus, was für OPa+Oma und Werbeleichen..)
    Und wehe-des macht die Firma die schon Jaguar wieder aufgestellt hat.
    Die Akkus kann man abgeriegelt zerrro-emission hitec hier in Europa bauen
    ( Arbeitsplätze, Forschung, Wettbewerb..später Vorteil) oder sich wie bei
    alles ( Internet; FB und co) den Metternichschen Arsch wischen und über den
    130 Jahre alten Markuswagen von E-porsche stauen–“ jo des geht jo net..“

    Mein Lotus 1999– mit 50kw E-hobel kann des 721 kilo leicht 99 km weit
    aber so was von… geil. hehehe hat sogar einen
    AKKU LADE ROBOTTER— und Strom vom Dachl..

    • Marcus

      Entschuldigung, ich bin ehrlich gesagt nicht sicher, was Sie mit Ihren Ausführungen sagen. Was ist die Quintessenz Ihres Kommentars?

    • Martin

      Und wenn dann alle auf Strom umgestiegen sind. Und die etlichen Atomkraftwerke, Kohlekraftwerke, Solarparks, Windparks, Wasserkraftwerke… gebaut sind werden wir merken … das war auch nicht das Gelbe vom Ei. Oder meint ihr der zusätzliche Strombedarf kommt dann von Luft und Liebe?

    • Tiroler

      Natürlich geht es nicht von heut auf morgen – aber wenn es in der Zukunft technisch möglich sein wird Sonnenenergie wirtschaftlich zu speichern – haben wir Energie genug! (es befindet sich bereits eine mir leider nicht genauer bekannte Akkutechnologie in der Erprobung wo der Ladungsträger flüssig ist und an einer „Tankstelle“ schnell und einfach gewechselt werden kann)
      Wenn da Sprit zur Neige geht werden wir sehen was kommt…

      Aja und was elokisterl eigentlich sagen will – Leute die täglich 700km mit 200km/h fahren – sollen bei ihren fosilen Hobeln bleiben :D

  • Marcus

    Mit der Menge an Strom bei der Geschwindigkeit kommt so ziemlich jedes einzelne andere E-Auto-Modell weiter.
    Der Riesen-Akku beim „S“ bedeutet halt, dass nach 10 Jahren auch mehr Akkuschrott anfällt. Aber für das Marketing wurde das Konzept so gewählt: Schwerer, großer Akku für 300 bis 350 Autobahn-Kilometer; ist ja wurscht, dass das Auto damit 2,2 t wiegt. Begriffe wie Stromverbrauch sind in den USA ohnehin nicht sehr geläufig. Und 2,2 t gilt dort ohnehin noch als Leichtbau… (Ford F150 Pickup wiegt soviel). Mit einem leichteren Auto, das die Langstrecken per Range-Extender ohne Lade-Zeitverlust bewältigt, und trotzdem im Jahres-Schnitt 80% der Strecken mit Strom zurücklegt, hätte man:1) den Stromverbrauch pro 100 km reduzieren können.
    2) den Akkuschrott pro 100 km reduzieren können (weil ein leichterer Akku, der auch 10 Jahre hält, halt unter Strich nur halb soviel Müll ist).
    Nachdem aber bei Herrn Musk ausschließlich die Marketing-Abteilung das Sagen hat, und die diese Punkte dem US-Publikum nicht medienwirksam erklären können, wurde das „nur (zu) große Batterie“-Konzept gewählt. Nicolas Tesla war so ein genialer Physiker und Techniker (mehr oder weniger Erfinder des Wechselstroms und vieles, vieles mehr) – für mich ist es eine Schande, dass Elon Musk dessen Namen für sein Marketing-Batterie-Monster missbraucht!

    • Neo Brain

      Mr. Obergescheit spricht mal wieder….
      Was interessiert jemanden der Akkuschrott ?? (80% werden jetzt schon wiederverwertet) Und das Verbrennungsauto ist ja so viel leichter und umweltschonender wiederzuverwerten. :-) Trotz des Stromverbrauches braucht er gerade mal 1/10 eines Benzinfahrzeuges.(in Euro gerechnet…alles andere interessiert niemanden) Zusätzlich kommt das die Akku´s weit länger halten als ursprünglich angenommen.
      Irgendwie kommt mir vor du bist so ein Öko Freak der mit dem Fahrrad durch Wien fährt……

    • Marcus

      Was mich interesseiert: Gibt es durch das Auto (das laut Herrn Musk in punkto Umweltbelastung SO gut sein soll) unterm Strich irgendeine Entlastung für die Umwelt? Mit dem Akkuschrott und hohen Stromverbrauch und hohen Grundgewicht: wohl eher nicht…
      Was Sie interessiert: Wie sieht es mit den Kosten aus: Wenn Sie pro 100 km Strom für 5,50 Euro laden (oder manchmal eine Akkufüllung unter Zeitverlust von 45 min „geschenkt“ bekommen, am Tesla-Lader), dann sparen Sie sich gegenüber 5 – 6 L Benzin genau 1,50 Euro. Sie zahlen aber 4000 Euro Kasko pro Jahr für das 90.000 Euro Auto, und Wertverlust, und den neuen Akku nach 10 Jahren. Wie Sie damit was sparen wollen, das können Sie mal Ihrem Bankberater zu erklären versuchen…

    • Martin Lang

      Ich denke dem ist nichts hinzuzufügen-nicht mal vom Neo Brain

    • Neo Brain

      Oh Doch !
      Ich sehe das so : Fahre jetzt einen Porsche Cayenne Turbo,
      Verbrauch ca. 21 lt/100km
      Motorbezogene Versicherungssteuer : 260.-/Monat
      Neupreis : 168.000.- euro
      Marcus nimmt immer wieder Vergleiche die völliger Schwachsinn sind wie z.B. die Kasko (die hat man bei jedem anderen Auto auch …aber nur wenn man Sie will)
      Ich brauche keine !
      Alleine diese Ersparnis vom Kaufpreis ca. 68.000.-
      P85D mit Extras 120.000.- ist aber als Firmenfahrzeug seit kurzem Vorsteuerabzugsberechtigt also nur 100.000 Kaufpreis
      vom Verbrauch 1,20 x 21 = 22,20 auf 100km
      ( Ersparnis 3330.- weil ich schon eine Photovoltaik Anlage habe)
      Motorbezogene Versicherungssteuer : 3120.-
      und der so gut wie nicht vorhandene Wertverlust des Tesla.
      Rechnet man sich hier das ganze übers Jahr aus ist mir der Rest völlig Egal…. Es sind ca. 6.500/ Jahr ganz zu schweigen vom Wertverlust beim Cayenne.
      Und genau diese Zielgruppe wird mit den Fahrzeugen angesprochen.
      Tesla verkauft nicht umsonst mehr Model S als BMW 7er, Audi A8 und Mercedes S-klasse zusammen.
      Zusätzlich kann er einfach Dinge die andere Fahrzeuge nicht können (Internet in ganz Europa usw.)
      Wo Marcus das mit den Akkus her hat würde mich auch interessieren. Außerdem ist das immer wieder eine neue Generation Akkus welche sich stetig weiterentwickeln
      Bei den Tesla Roadster ist es so, das man bis heute so gut wie keinen Reichweitenverlust hat. (Und das Auto gibt es schon lange) Bewegt sich der Verlust bis heute bei 10%.
      Außerdem gibt Tesla 8 Jahre Garantie auf die Akkus und diese dürfen nicht mehr als 10% Verlust haben also sind die von Marcus angenommenen 30% wieder der völlige Schwachsinn. Und sollte dies wirklich beim ein oder anderen passieren wechselt Tesla die Akku´s ohne viel Aufwand.
      Ich kenne schon mehrere Tesla Fahrer und alle sind begeistert.

    • Tiroler

      Stimmt – beim Tesla wurde kein Detail dem Zufall überlassen… Absolut beeindruckend!

    • Marcus

      Das ist ja gerade die Sackgasse, in der sich das „S“-Konzept befindet: Das Auto „muss“ man mit einem 100.000 bis 200.000 Nobel-Schlitten vergleichen, um sich die Betriebskosten schönzurechnen. Beim Model 3 (der mit etlichen Jahren Verspätung irgendwann in drei Jahren herauskommen wird) wird man sehen, dass dort durch das geringere Gesamtgewicht endlich der Stromverbrauch pro 100 km etwas besser sein wird (v.a. auch in der Stadt), aber dieses Auto wird nochmal eine geringere reale Reichweite haben! D.h. bei Tesla muss man für 90.000 bis 120.000 Euro („S“) in der Praxis alle 2 h laden, auf der Langstrecke ab ~200 km eine Richtung. Wenn man leider „nur“ 45.000 für sein Auto ausgeben möchte („Model 3“), muss man sogar alle 1,5 h laden. Und bei beiden Fahrzeugen tritt nach 10 Jahren der wirtschaftliche Totalschaden ein, wenn der 35.000,- Akku („S“) oder 25.000,- Akku (Model 3) fällig wird. Und alles nur, weil sie zu blöd sind, einen kleineren (leichteren, günstigeren) Akku (der auch zu weniger Akkuschrott führt) für die Langstrecke mit einem Range-Extender zu kombinieren – sodass man sich bei Zeitmangel die Ladepausen sparen kann, oder abseits der Hauptverkehrsrouten. DAS ist ein flexibles, tolles Auto-Konzept!

    • Tiroler

      Marcus wie oft willst dich noch wiederholen und mit deinen aus der Nase gezogenen komplett übertriebenen Fakten über Reichweite akkulebensdauer etc den Tesla schlecht machen?! Der Tesla ist nur ein alltagstauglicher Pkw der nun eben die Abmessungen und Ausstattung einer oberklassenlimo hat – DESWEGEN vergleicht man ihn auch mit S klasse und deine LANGSTRECKEN kann ich auch nicht mehr sehen – für sowas ist er grundsätzlich nicht gebaut aber mit Hirn und Vorausschau ist sogar – ohne optimal ausgebauten supercharger Netz – auch das kein Problem! (bergab ist es möglich mit bis zu 60kw aufzuladen)Egal welcher Hersteller – sobald der Rangeextender anspringt is die Effizienz dahin und das beginnt bekanntlich deutlich unter 100km! Langsam versteh ich neobrain mit Mr.Obergscheid

    • Marcus

      Wenn Sie ein 2,2 t Fahrzeug bewegen, um (meistens) eine Person von A nach B zu bringen, ist das mit keiner mir bekannten Antriebstechnologie sinnvoll.

      Wenn man ein Fahrzeug mit einer schweren, sehr teuren, ressourcenintensiven Komponente baut, die definitiv nicht die Lebensdauer hat, die einem normalen Autoleben entspricht (nämlich der Akku), ist das eine Konstruktionsentscheidung, die a) am Rücken des Kunden gefällt wird und b) einen negativen Umwelteffekt hat. Wenn so ein Fahrzeug dann zusätzlich auch noch mehr Strom oder Primärenergie verbraucht, als die Konkurrenz, dann ist das ein Fahrzeug, das NUR NOCH im Vergleich mit absoluten Umweltsünder-Protzkisten (Hummer, Cayenne, X6) schöngeredet werden kann.
      Wenn das Fahrzeugkonzept „schmeißen wir Akkus rein ohne Rücksicht auf Verluste, bis am Papier 480 Norm-km Reichweite stehen“ eben nur im Vergleich mit einer Protzkiste funktioniert, ist es nicht sehr massentauglich UND garnicht umweltfreundlich. Deshalb finde ich es jammerschade, wenn Otto Normalverbraucher tagtäglich in den Medien eigeredet bekommt, dass diese Umweltsünder-Sackgasse die begehrenswerte Zukunft der Individual-Mobilität wäre. Vom Konzept her ist das (Mittelalter- äh…)US-Mentalität.
      (Sorry an alle US-Fans, es gibt über dem Teich auch tolle, gute Firmen; z.B. Nasa, Boeing, aber auch Ford – halt nicht die Pickups).

    • icke

      stimmt die Regierung der BRD hat vor ein paar Jahren ein PKW Leben auf 9 Jahre begrenzt

    • Neo Brain

      Du siehst das einfach komplett anders als alle anderen. Für mich ist beim selben Komfort in der selben Klasse des Fahrzeuges, eine Ersparnis gegenüber einem vergleichbaren Benzinmotor. Je nach KM-Leistung zwischen 7.000 und 9.000 Euro/Jahr. Da ist mir der Akku nach 10-15 Jahren auch egal sofern er überhaupt defekt ist nach dieser Zeit.
      Ausserdem ist es noch lange kein wirtschaftlicher Totalschaden.
      Bei einem 911 Turbo kostet ein neuer Motor auch 30.000.- Euro und jeder lässt ihn machen, weil diese Fahrzeuge einfach weit mehr wert sind. Und keiner weiß, wieviel der Akku dann überhaupt noch kostet.

    • Marcus

      Wenn bei einem z.B. Polo nach 9 Jahren oder 120.000 km der Turbo (oder der ganz Motor) eingeht und die Reparatur alles in allem 2500 (Turbo) oder 5000? (Motor) kostet, dann sage ich sicher nicht: bravo VW! –> wirtschaftlicher Totalschaden.
      Wenn bei einem Auto, das als revolutionär und grün angepriesen wird, mit dem Zentner-Akku eine wesentlich Energie- und Fertigungs-intensivere Komponente über den Jordan geht, ist die Umweltbilanz sogar noch schlechter. Solche Autos kauft man sich einmal, ab dann macht man einen Bogen um die entsprechende Marke, auch der Umwelt zuliebe. Bei einem 911 Turbo sind die Motoren vergleichsweise sehr haltbar (dafür brauchen die mit 10-12L mehr Sprit).

    • Neo Brain

      Das Du das alles schlecht redest sieht man den Übertreibungen.
      Fast jeder weiß wie man sich ein Fahrzeug zu einem 1/10 von dem repariert was von einer Werkstatt angepriesen wird. Vor allem bei so unrentablen Schäden.
      Turboreparatur von einem Polo 2.500.- ???
      Eher wohl so um die 700.- max. in einer freien Werkstatt.
      Motorreparatur von einem Polo 5.000.- ???
      In der Realität kostet ein Tauschmotor mit Einbau komplett neu überarbeitet 1400.-
      gebrauchter Motor ab 250.-
      Es ist von KEINEM Tesla der Akku noch nachgekauft worden. Sowohl nicht vom Tesla Roadster und auch nicht vom Model S.
      Den Roadster gibt’s ja schon lange.

      Und wenn die Leute danach von dem absehen würden, wäre es nicht das derzeit wertstabilste Auto der Welt !!!

      Mein 911 Turbo ist 14 Jahre alt und hat noch keine 160.000 km drauf.

      Also wir werden ja sehen wie lange die Akku´s vom Tesla halten aber das wird noch dauern und bis dahin habe ich sicher schon ein neues Fahrzeug.

      Übrigens Du solltest Dir mal die Zahlen ansehen wie die Teslas verkauft werden im Luxussegment. Da kann kein einziger andere Hersteller mehr mithalten.

      Willst wissen warum ?? Weil es einfach supergeil ist den Tesla zu fahren.

      Akkupreis in 15 Jahren interessiert niemanden. Und nach 15 Jahre sind normale Autos sowieso nichts mehr wert.

    • Marcus

      In 10 Jahren! 15 Jahre halten meiner Einschätzung nach nur die Akkus sorgfältig entwickelter Autos wie z.B. e-Golf oder i3.
      Mich stören die ganzen Lügen und Halbwahrheiten. Ein Beispiel: Musk behauptet, dass der „D“ sogar noch eine bessere Reichweite habe als der „S“, schließlich läge die Normreichweite bei 492 km gegenüber 486 km. Zur Erinnerung: Der D wiegt 2,3t gegenüber den 2,1 t des S (mit dem 85er Akku – der ja eigentlich nur für Dauerbetrieb mit 67,5 kWh vorgesehen ist). In Wirklichkeit braucht der D durch die 10% Mehrgewicht gerade in Ballungsräumen nochmal 5% mehr Strom!
      Wenn Sie meinen, dass das „Musk-Mobil“ die Umwelt schont, dann behaupte ich: wohl nur verglichen mit einem Power-SUV.
      Wenn Sie meinen der „S“ wäre schnell, behaupte ich: nicht von A nach B, sondern nur kurzzeitig für 2 min. Und auf der Rundstrecke auch nicht.
      Wenn Sie meinen Sie können sich Geld sparen? Das hatten wir schon – wohl eher nicht.
      Das einzige, wo Musk unschlagbar ist, das ist beim Marketing. Da macht ihm keiner was vor. Dort ist er SAGENHAFT!!!

    • Marcus

      Das ist es ja gerade: Musk behauptet ja gerade, dass er FÜR LANGSTRECKEN gebaut wäre. Für lokalen Betrieb bräuchte er doch niemals so einen fetten Akku. Genau dieser Langstrecken-Anspruch ist das Grundproblem des Konzepts. Umgekehrt sollte ein Auto, das vielleicht auch nur 10x im Jahr für eine Langstrecke verwendet wird, diese trotzdem abdecken können. Und genau dafür ist ein Range-Extender ideal, der mit 100 bis 150 kg inkl. Generator und inkl. Tank aus einem SPARSAMEN E-Auto ein 365-Tage-einsteigen-und-losfahren-Auto macht.
      Musk ist in seiner Werbestrategie gefangen: einen Range Extender (in einem leichteren, effizienteren Auto) könnte er den US-Kunden nicht mit einem kurzen Schlagwort erklären.

    • Marcus

      Die Roadster-Akkus sind auf 20% minus, mittlerweile. Inzwischen (beim „S“) ist Tesla auf eine noch günstigere Akku-Technologie umgestiegen.
      Den „S“ gibt es erst seit zwei Jahren, momentan 4-5% minus an Kapazität bei den 2 Jahre alten. Wenn Sie um 10.000,- ein „Akku-Garantiepaket“ abschließen, ersetzt Ihnen Tesla INNERHALB VON 8 JAHREN den Akku, wenn er mindestens 20% minus hat. NACH 8 Jahren hilft Ihnen nicht einmal mehr das. Immerhin: ist ein Akku komplett tot, wechselt ihn Tesla innerhalb von 8 Jahren aus.
      Es hat einen Grund, dass Toyota zu den Li-Akkus, die im neuen 2016 Prius eingebaut werden, auf Wunsch immer noch eine NiMH Alternative anbietet: Beim NiMH ist die Langzeit-Lebensdauer im Pufferbetrieb ausgetestet. Der im „S“ eingebaute Akku hält nur für US-Begriffe „ausreichend lange“. Die europäischen und japanischen E-Auto Akkus werden aber wohl 15 Jahre halten, würde ich sagen.
      Ach ja: wissen Sie, welche beiden Autobauer als einzige weltweit noch nicht ihre Takata-Airbags zurückgerufen haben? Richtig geraten: VW und Tesla

    • Tiroler

      Also den Tesla – kann man definitiv nicht mit anderen E-Autos vergleichen…

      Gewichtstechnisch sind 2,2 Tonnen bestimmt kein Leichtgewicht aber im Klassenvergleich sozusagen mit 7er Bmw oder S-Klasse auch nicht übertrieben schwer… hat aber den besten – je bei Limousinen gemessenen – cw Wert und überhaupt beim Allrad Modell überlegenen Fahrleistungen! Und wir brauchen uns hier nichts vor machen – jeder V8 Benziner bei Mercedes etc frisst bei gediegener Fahrweise deutlich über 10l/100km (Porsche Cayenne Turbo sogar gemessene 47l auf 100km !!!!!!!)

      Die effektive Reichweite der mir persönlich bekannten Tesla Nutzer liegt bei 350km mit sportlich ökonomischer Fahrweise… d.h. ungehaltene Freude an der Beschleunigung haben und Reisegeschwindigkeiten von ca 130 wenn möglich nicht überschreiten… ein Tesla z.B. läuft als „Vertreterauto“ in Österreich und kommt trotz relativ weitmaschigem Supercharger Netz überall hin!

      Der eigentliche Geniestreich beim Tesla ist der riesige Akku – jede Zelle an sich ist GENAU für ihre Aufgabe konstruiert – die gesammte Akkuanlage wird klimatisiert (beheizt im Winter, bzw mit Klimaanlage gekühlt bei extremer Hitze) das Laden bzw Entladen wird elektronisch überwacht – Aufgrund der Riesen Kapazität gibt es Überladen bzw Tiefentladen praktisch nicht – man lädt in der Praxis je nach Bedarf zwischen 30% auf 80% – in diesem Bereich kann man beim Supercharger mit ca 105kw laden (ca 100km in 10min!!!) Wenn man die volle Reichweite nützen will lädt man unmittelbar vor Abfahrt auf 100% (hingegen muss zb ein E-Golf seinen vermutlich nicht temperaturgeregelten Akku jedes mal randvoll pumpen und fast komplett leeren um auf die versprochene Reichweite zu kommen – und genau daher „verschleißen“ die Akkus dort so schnell)

      Dadurch dass sich der Tesla Akku sozusagen immer „sauwohl“ fühlt, ist die Zyklenfestigkeit extrem hoch d.h. man kann theoretisch tausendemale laden ohne den Akku zu schaden… es gibt meines Wissens einen Tesla mit 150tkm am Tacho mit einem kaum messbaren Kapazitätsverlust von 1 – 2%…

      Hin oder her…

      Herr Musk hat hier wirklich ein einzigartiges Auto geschaffen!

      Schönen Abend noch :)

    • Marcus

      Ich gebe Ihnen in einem Punkt recht: ein „S“ belastet die Umwelt vermutlich etwas weniger, als ein X5 Diesel oder Cayenne (oder setzen Sie ein, was immer Sie für ein SUV wollen). Musk hat tatsächlich beim Akku, der aus sehr vielen besonders billigen Zellen besteht (50 – 60% billiger PRO kWh als die Akkuzellen, die die Konkurrenz aus Frankreich, Japan oder Deutschland für ihre E-Autos verwendet), folgendes Kalkül verfolgt: Durch die große Kapazität muss der Akku weniger oft geladen werden, um die durchschnittlich 15.000 km pro Jahr zurückzulegen, die für PKW typisch sind. Woran Musk nicht gedacht hat (oder es war ihm wurscht, weil in den USA Autokäufer nach 5 – 6 Jahren wieder ans Verkaufen denken): Dem Akku tut das Alter noch mehr weh, als die Anzahl der Ladezyklen (in gewissen Grenzen). Deshalb haben die „S“-Akkus die schon zwei Jahre alt sind, etwa 5% Kapazitätsverlust – momentan fast unabhängig davon ob sie 20.000 oder 80.000 am Tacho haben. Nach 8 – 10 Jahren sind aus den (Sommer:) 350 km bzw. (Winter:) also weniger Schrott.
      Wenn Sie ein paar Sätze der teuren Reifen mit einem P85 oder P85D verschlissen haben und die erste Euphorie verflogen ist, kommen Sie drauf, dass Sie auf der Langstrecke realistisch gesehen alle 2 Stunden eine Dreiviertelstunde an irgendeinem Lader verlieren. Das heißt Sie sitzen in einem kurzzeitig schnellen Auto (die Dauerleistung liegt ja nur bei 120 PS(P85) bzw 170 PS(P85D)), sind aber im Endeffekt immer langsamer am Ziel, wie ein Fahrer eines günstigeren, sparsameren i3 mit Range-Extender.
      Mit ein bisschen Engagement hätte Musk das Konzept retten können: er hätte wenigstens (wie beim i8) Gewicht einsparen können, um die Masse des Gesamtfahrzeugs trotz Akku im Rahmen zu halten. Dann wäre wenigstens der Stadt-Stromverbrauch konkurrenzfähig zu e-Golf und Co gewesen. Aber das hätte ja Entwicklungskosten und Produktionskosten bedeutet…

    • Tiroler

      Viel wird uns erst die Zeit sagen… Aber meiner Meinung nach wird jeder Hybrid Akku deutlich stärker belastet (manche Hersteller fahren nicht mal mit Lithium Ionen Technologie) und verschleißen schneller! Außerdem wird die Kapazität nicht nur genutzt um mit jeder Ladung so weit wie möglich zu kommen sondern auch um den Akku zu schonen! Zum Thema dauerleistung verbraucht ein langer schwerer Tesla bei 120kmh weniger Strom als zb ein 0815 E-golf (glaube auch um 1,8to schwer) oder vermutlich ein BMW i3 Geschwür(35tsd Euro für ein Mopedauto mit fahrleistungen eines Kleinwagens, langen ladezeiten und einer Reichweite von keinen 100km Fa stasto betreibt sie als Firmenwagen)! Der Tesla will kein Sportwagen sein – der i8 schon – umd wenn man den BMW nur annähernd sportlich fährt wird man nach kurzer Zeit mit einem 230 Ps hochgezüchteten 3Zylinder „Rangeextender“ durch die Gegend cruisen… Wie gesagt man kann hier ewig hin und her diskutieren – aber Herr Musk hätte sich zurücklehnen können und sich über seine Milliarden freuen… Er hat aber in seine Vision investiert und nicht nur versucht den Flottenverbrauch zu senken!

    • Martin Lang

      der Grund warum manche Autofirmen KEINE Li-Po sondern Ni-Mh Akkumulatoren verwenden (Toyota beim Prius) ist dass das komplette Hybridsystem inklusive Akku Wartungsfrei ist und der „alte“ Ni-Mh Akku ein Autoleben lange hällt(nachweislich)ohne messbare Alterungserscheinungen bei der Leistung) und das ist kein VW Autoleben mit 150.000 km sondern ein Prius Autoleben mit 1.000.000km
      Über die Zuverlässigkeit des Prius brauchen wir an dieser Stelle nicht zu diskutieren denn da gibt es genug Infos zum nachlesen.

    • Martin Lang

      Bin gerade etwas verwundert warum der Akku ein Geniestreich sein soll?

      1.
      Er ist in der Knautschzone verbaut sodass bei einem Unfall ein Brand der Li-Po Zellen nicht unwahrscheinlich ist.

      2. Ich lass das mal so stehen dass der Akku elektronisch überwacht wird und immer im besten bereich gehalten wird-sich sauwohl fühlt!

      Fakt ist dass sich die Meldungen häufen dass das Model S beim Laden abgebrannt ist. Tesla ist da „sehr kulant“aber ich unterstelle jetzt mal dass die Regelung alles andere als perfekt ist.

    • Tiroler

      Nein nicht die Akkutechnologie – sondern weil es eben ein im Boden eingebauter im Grunde einfach und günstig konstruierter Lithium Akku mit verhältnismäsig riesiger Kapazität ist –

      Durch den fehlenden Verbrennungsmotor ist zb die vordere Knautschzone um ein Vielfaches grösser, und die Akkuanlage ist Bodenseitig sozusagen gepanzert – dennoch sind Sicherheitseinrichtungen vorhanden – um beim crash – einen Brand zu verhindern…
      Außerdem egal welcher Pkw – spätestens wenn dass dicke Pluskabel zum Starter beschädigt ist brennts in kürze lichterloh…

      Aja zum Thema Crashtest – auch dort punktet der Tesla – google mal ein wenig drüber ;)

      Die Li-ion Akkus sind den konventionellen Nimh Nicd etc in fast allen Belängen deutlich überlegen Zyklenfester, höhere Lade und Entladeströme, kein Memoryeffekt meist höhere Kapazität (siehe Modelsport – brushless Motoren mit Lipo Akkus sind unglaublich leistungsstark und das nonplusultra ) – NUR sind sie auch empfindlicher zu Behandeln beim laden,entladen,Überspannung,Tiefentladung und Temperatur! Fakt ist dass beim Tesla auf alle diese Gegebenheiten technisch optimal eingegangen wird um eben den Akku zu schonen!

      Und wenn einmal ein Tesla durch einen durchaus möglichen technischen Defekt abbrennt – is wohl klar dass es im Netz von Gegnern, Konkurrenz und Erdöllobby breit getreten wird oder ;)

      Toyota baut sehr sehr gute, verlässliche Autos wie vermutlich auch den Prius (auch eine sehr interesannte technische Lösung das Atkinson Prinzip) Toller Mini Nimh akku mit einer Kapazität von 2 – 3 Autobatterien :) aber erstens einen gebrauchten Prius verkaufen…VIEL VIEL Glück und vergleiche bitte nicht diese absolut hässliche, langsame, biedere Hybridwarze mit so einem Kaliber von Auto wie den Tesla (!!!!!!)
      Oder auch der Lexus Is300h – „das Schaf im Wolfspelz“ – wie gesagt beides technisch super Autos aber eben 2 ganz verschiedene Philosophien!

      Eines noch zum Schluss dieser Endlosdiskussion – ich bin absolut kein Fan amerikanischer Autobauer aber Tesla hebt sich in Zukunftsdenken und Innovationen deutlich von Chevy, Ford und co ab und

      ich bin mir sicher dass in der heutigen Zeit schon deutlich leistungsfähigere Akkus serienreif sind bzw in den Startlöchern stehen – und nur von Wirtschaft und Erdöllobby klein/geheim gehalten werden…

    • Marcus

      Ich freue mich, dass Sie einige positive Eigenschaften z.B. der Toyota Hybrid Modelle (es gibt auch tolle von Ford, Honda, Kia,…) anerkennen. Die Optik ist natürlich Geschmackssache – bei Toyota können Sie sich aber zwischen Auris Hybrid, Lexus, PriusPlus-Van und „normalem“ Prius ein passendes Modell aussuchen. Bald kommt der neue Supra Hybrid dazu. Ich persönlich finde die Front des Tesla „S“ grottenhässlich – ist aber kein technisches Argument.

      Der Akku der allermeisten E-Autos ist nicht klimatisiert, auch nicht der des Tesla. (der Golf GTE plug-in Hybrid hat einen klimatisierten Akku) Das Klimatisieren des „S“-Akkus wäre energetisch schwierig (Aufwärmen oder abkühlen würde ja auch viel Strom fressen) und geht sich auch platzmäßig nicht aus – der Akku ist ja so schon ein Monster. Der Akku ist also der Umgebungstemperatur voll ausgesetzt: kalt bedeutet Kapazitätseinbußen, heiß bedeutet Kapazitätseinbußen und Schädigung.
      Li-Akkus haben heute einen Entwicklungsstand erreicht, der einer gewissen Sättigung unterliegt. Es ist – wie ich gehört habe – langfristig zwar durchaus noch eine Verbesserung zu erwarten, aber mittelfristig ist das Ende der Fahnenstange wohl erreicht.

    • Tiroler

      Ich rede von anderen Akkutechnologien mit Flüssigkeiten als Ladungsträger… Sind schon in der Erprobung

      Aber egal – die idee von Musk ist dass Temperatur Spitzen hohe Spannungen und stromstärken den Li Ion Akkus Schaden – deswegen ist definitiv jeder Akku von Tesla ob roadster, Modell s oder auch die powerwall klimatisiert! Jede einzelne Zelle wird mit Flüssigkeit umspült – und der Energieverbrauch dieser klimaAnlage ist ein Klacks für den 85kwh Akku

      Aja und die Tesla Schnauze ist wirklich nicht die schönste aber dafür mit sauberem cw wert

    • Neo Brain

      Die Anzahl der abgebrannten Tesla nach einem Unfall im Vergleich zu abgebrannten Autos mit Verbrennungsmotor ist prozentuell wesentlich geringer…
      10x soviele Teslas müssten abbrennen damit mit Benziner und Diesel gleichgezogen werden kann… Also bitte vorher informieren.

      Und die AKKUS sind auch nicht in der Knautschzone sondern ausschließlich im Fahrzeugboden. !!!

      Du versuchst wie einige andere Fehler zu verbreiten die einfach nicht da sind

    • Neo Brain

      Eine Luxuslimousine braucht auch keine 5-6 Liter sondern realistisch 10-15 lt. ( Cayenne 17-25lt)
      Die Frage ist wie lange brauchst du zum Tanken mit einem Auto mit 100 Liter Tankinhalt ? Mindestens auch 10-15 Minuten mit dem bezahlen. Und der Tesla hat mit 30 Minuten die 80% erreicht und mehr braucht so gut wie nie.
      Zusätzlich fahre ich mit dem Auto vielleicht einmal im Jahr (ansonsten fliege ich) da ist der Zeitverlust von 20 Minuten gerne verkraftbar.

    • alex g

      ich will es nicht sagen da ich auch zu den liebhaber der benzinsäufer gehöre … mein auto genehmigt sich auch gerne mal an die 20 liter auf 100 km oder mein motorrad 5l in ner stunde .. aber seit ich die freeride e von ktm getestet hab find ich das teil absolut geil und werd mir auhc eine kaufen sobald ich das geld dazu hab …

    • Marcus

      Danke, ich stimme zu! Ein Freeride E-Motorrad macht nicht nur Spaß, sondern auch Sinn! Das braucht im Verhältnis recht wenig Strom! Damit bin auch nicht in der Verlegenheit, ab und zu mal lange Strecken zurückzulegen. Und der Ersatzakku für das Teil nach 10 Jahren ist erstens klein und leicht (Umwelt) und zweitens relativ günstig.

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