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Tesla Model S beim Laden ausgebrannt

In Norwegen begann ein an eine Schnellladestation angeschlossenes Tesla Model S plötzlich zu brennen – Brandursache noch unklar, Untersuchungen eingeleitet

03.01.2016 Autorevue Fahrerlager

Dieses Bild zeigt, was übrig blieb, nachdem ein Tesla Model S beim Laden Feuer fing: Nicht viel.

Brandursache unklar

Wie die norwegische Nachrichtenagentur NRK berichtet, begann das 2014er Model S zu brennen, während es an eine Schnelladestation in der norwegischen Provinz Aust-Agder angeschlossen war. Der Besitzer hatte das Elektroauto an den Supercharger angeschlossen und es dann für kurze Zeit alleine gelassen – als er zu seinem Wagen zurückkehrte, stand dieser bereits in Flammen. Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt. Die brennenden Lithium-Ionen-Akkuzellen stellten trotzdem eine ganz besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte dar: Die Feuerwehr musste die Flammen mit chemischen Spezialschaum bekämpfen, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Die Brandursache ist bis dato unklar.

Untersuchungen eingeleitet

Tesla sowie die norwegischen Behörden sind bereits dabei, den Brand zu untersuchen. Wir rechnen in den kommenden Tagen mit einem offiziellen Statement des Autobauers und halten euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

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  • Gernot W.

    Grundsätzlich ist zu sagen, dass das schnelle Laden aber auch die Entnahme von hohen Strömen eine stärkere Belastung für den Lithium Akku darstellt und seine Lebensdauer reduziert. Wie bei neuerer unausgereifter Technologie immer so gewesen, muß der Kunde hier als Versuchsobjekt herhalten. Dabei kann er noch froh sein, dass der Akku nicht bei einer Vollgasfahrt explodiert ist

    • DeJay58

      So ein Blödsinn! Benzin brennt, nicht Akkus. Und Dir ist schon klar, dass es auf den Ladestrom pro Helle ankommt. Dabei ist der Teslaakku weniger belastet als jeder Handyakku.

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