Tesla
Tesla und Panasonic stehen in Verhandlungen.
 

Deal zwischen Tesla und Panasonic?

Panasonic könnte bei Teslas Gigafactory einsteigen.

09.05.2014 APA

Zwischen dem japanischen Elektrokonzern Panasonic und dem kalifornischen Autohersteller Tesla bahnt sich ein Deal an. Verhandelt werden Details einer Beteiligung an der „Gigafactory“, in der Batterien für die Elektroautos hergestellt werden sollen. Panasonic habe kürzlich mit Tesla eine Absichtserklärung unterzeichnet, sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag der Nachrichtenagentur AFP in Tokio.

Aufgabenverteilung und Investitionen

Der Konzern prüfe einen Einstieg in das Projekt, die Verhandlungen stünden aber noch ganz am Anfang. Konkret gehe es um die Aufgabenverteilung und die Investitionen. Um ein anderes Engagement gehe es derzeit nicht. Panasonic liefere schon jetzt alle Lithium-Ionen-Batterien für die Tesla-Autos. Beide Unternehmen arbeiten bereits an der Entwicklung der neuen Generation der Auto-Akkus.

Tesla auf der Suche nach Partnern

Tesla hatte im Februar erklärt, die „Gigafactory“ mache bis zum Jahr 2020 Investitionen in Höhe von 4 bis 5 Milliarden Dollar (bis zu 3,6 Mrd. Euro) nötig. 2 Mrd. Dollar werde der Elektroautohersteller selbst investieren, den Rest sollten Partner beisteuern.

Weitere Modelle geplant

Panasonic ist einer der größten Batterienproduzenten weltweit, Tesla ist bisher ein kleiner Laden. Das US-Unternehmen baut bis jetzt nur das Model S, hinzu kommen soll ein Sieben-Sitzer, das Model X. Im ersten Quartal sei mit 7.535 produzierten Model S ein Rekord erzielt worden, teilte das Unternehmen erst am Mittwoch mit. Insgesamt sollen in diesem Jahr 35.000 Wagen vom Band rollen. Das Model S kostet mehr als doppelt so viel wie ein vergleichbares Auto mit herkömmlichem Antrieb. Ein großer Kostenfaktor ist die Batterie.

Tesla mehr wert als PSA

Trotz der kleinen Stückzahl von Autos ist Tesla an der Börse schon viel mehr wert als etwa der kriselnde europäische Autobauer PSA Peugeot Citroën. An dem US-Unternehmen ist auch der deutsche Hersteller Daimler mit einem kleinen Anteil beteiligt.

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