elon musk masterplan
 

Tesla-Chef Elon Musk will „Top Secret Masterplan“ präsentieren

Noch diese Woche will Elon Musk Teil 2 eines „Top Secret Tesla Masterplans“ veröffentlichen – währenddessen untersucht die US-Verkehrsbehörde einen tödlichen Unfall mit Tesla-Autopilot

12.07.2016 Online Redaktion

Die vergangenen Wochen waren für Tesla nicht gerade einfach: Anfang Juli war bekannt geworden, dass ein Tesla-Fahrer im Mai bei einem Unfall mit aktiviertem Autopiloten ums Leben gekommen war. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA sowie die US-Börsenaufsicht untersuchen den Vorfall. Zudem räumte der Elektroauto-Pionier ein, dass weitere wenige Teslas mit aktiviertem Autopilot in schwere Unfälle ohne Todesfolge verwickelt gewesen seien. Eine gute Nachricht kommt da gerade recht – und diese verkündete Tesla-CEO Elon Musk via Twitter: Er arbeite gerade an Teil zwei des „Top Secret Tesla Masterplans“ und hoffe, diesen noch diese Woche verkünden zu können, so der 45-jährige.

Kritik an später Bekanntgabe des tödlichen Unfalls

Es bleibt abzuwarten, ob diese Neuigkeiten Teslas Kritiker besänftigen können. Musk musste sich in der vergangenen Woche unter anderem gegen den Vorwurf wehren, seine Aktionäre nicht rechtzeitig über den tödlichen Unfall informiert zu haben. Gerade einmal zwei Wochen nach dem Crash hatte Tesla Aktien für 1,4 Milliarden Dollar verkauft, um Geld für den Produktionsausbau zu haben.

Tesla & Musk verteidigen Autopiloten

Den Autopiloten verteidigten sowohl Tesla in einem Blogeintrag als auch Musk persönlich auf Twitter. Es handle sich nicht um eine unfertige Technik, obwohl sie unter der Bezeichnung „Beta“ laufe: Für Tesla bedeute das lediglich, dass mit dem Autopiloten noch nicht eine Milliarde Meile unter realen Straßenbedingungen zurückgelegt worden seien. Zudem sollen die Nutzer so darauf aufmerksam gemacht werden, dem System nicht die ganze Verantwortung überlassen zu können und stets selbst wachsam zu bleiben. Obwohl sich viele Tesla-Besitzer nicht daran halten, gab es Unternehmensangaben zufolge erst einen Todesfall bei rund 130 Millionen gefahrenen Meilen – bei „menschlichen“ Fahrern käme es in den USA im Schnitt alle 94 Millionen Meilen zu einem tödlichen Unfall.

Mehr zum Thema
  • Schon spannend, sein erster Masterplan ist ja tatsächlich Realität geworden.

pixel