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Tesla-Crash in Deutschland: Autopilot nicht Schuld

In Deutschland krachte ein Tesla Model S mit eingeschalteter Autopilot-Funktion in einen Bus – plötzlicher Spurwechsel als Unfallursache.

30.09.2016 APA

Ein Tesla Model S mit Autopilot  ist auf der deutschen Autobahn A24 auf einen Bus aufgefahren. Das System sei eingeschaltet gewesen, wie die Polizei am Donnerstag bekannt gab. Obwohl zuerst unklar war, ob und inwiefern der Autopilot an dem Unfall beteiligt gewesen sei, hat Tesla inzwischen jede Schuld von sich gewiesen. Es habe keinen Fehler bei dem eingeschalteten „Autopilot“-Fahrassistenten gegeben, sagte eine Firmensprecherin unter Berufung auf Aussagen des Fahrers.

Tesla-Autopilot-Unfall: Plötzlicher Spurwechsel des Busses als Unfallursache

Ursache sei vielmehr gewesen, dass der beteiligte Reisebus plötzlich auf die Fahrbahn des Tesla gewechselt sei und mit dem E-Auto zusammengestoßen sei. Der Unfall sei unausweichlich gewesen. Der Wagen fuhr den Polizeiangaben zufolge am Mittwochnachmittag auf der A24 auf einen dänischen Reisebus auf, als dieser bei der Fahrt in Richtung Hamburg nach dem Überholen auf die rechte Spur zurückkehren wollte. Dabei sei der 50-jährige Tesla-Fahrer leicht verletzt worden. Die 29 Insassen des Busses seien mit dem Schrecken davongekommen. Die Polizei kündigte eine Überprüfung an, warum der Autopilot nicht funktioniert habe.

Fahrer ließ Hände auf dem Steuer

In den vergangenen Monaten wurden mehrere Unfälle mit dem Autopiloten  in den USA und China bekannt. Im Mai starb ein Fahrer in Florida, als sein Tesla mit eingeschaltetem Fahrassistenten unter einen Lastwagen-Anhänger raste, der die Straße querte. Der Autopilot kann unter anderem Spur und Abstand halten – Tesla betont aber stets, dass das System die Autos nicht zu selbstfahrenden Fahrzeugen mache und die Fahrer die Hände ständig am Lenkrad behalten müssten. Der Fahrer aus Brandenburg gab der Polizei zufolge an, die Hände nicht vom Steuer genommen zu haben.

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  • Marcus Lang

    Das heißt das Auto den Bus rechts überholt, wenn dieser nicht wieder auf die rechte Spur gewechselt hätte! Das ist einer der Gründe, warum rechts überholen verboten ist!

    • Carlo

      Oder der Bus ist zu früh nach rechts gefahren. Schnelles Reindrängeln wies ja auch bei normalen Autos leider Usus ist.

    • Marcus Lang

      Rechts überholen ist in Österreich nur als „Vorbeifahren“ im Kolonnenverkehr erlaubt. Wenn ich mich dem auf der linken Spur fahrenden „Vordermann“ deutlich höherer Geschwindigkeit nähere, habe ich halt wenige Optionen. Entweder er bleibt links (und ich überhole rechtswidrig rechts), oder er ordnet sich nach rechts ein. In den USA mag vielleicht der Grundsatz „keep your lane“ gelten (sowie bei uns auf mehrspurigen Vorrangstraßen in der Stadt), bei uns ist rechts überholen aber verboten … Natürlich weiß das der Pseudo-Autopilot nicht, der ja schließlich nicht einmal Ampeln kennt, noch irgendeine Form von Querverkehr-Erkennung hat. Das ist nämlich wirklich nur ein Abstandstempomat in Kombination mit einer mäßigen Spurhaltefunktion. Das einzige, was daran ein „Autopilot“ ist, ist der Name!
      Der Fahrer hätte, als er sich mit höherer Geschwindigkeit auf der rechten Spur dem Bus genähert hat, die Geschwindigkeit reduzieren müssen und auf die lonke Spur (die Spur des Buses) wechseln müssen! Möglicherweise dachte er, er habe einen „Autopiloten“?

    • Carlo

      Dass letztendlich der Fahrer schuld war, ist klar. Aber es war kein Versagen des „Autopilot“-Systems. Und das ist der wesentliche Unterschied.
      Tesla nennt es eben „Autopilot“-Hardware und dann gibt es eine Menge Assistenzysteme, die man aktiveren kann oder auch nicht und meiner komfortablen Bewegung des Hebels an- oder abschalten kann.
      Klar, Tesla ist damit einzigartig und es gibt keinen nennenswerten Mitbewerb. Das System von Mercedes nennt sich übrigens „Autobahn-Pilot“ oder „Highway-Pilot“ mit dem feinen Unterschied. dass es so schlecht ist, dass es niemand nutzt. Der Name ist aber nahezu ident. Mercedes werden wohl eher von ältlichen Opis gekauft, die mit dem Auto überfordert sind und das System soll ja so kompliziert zu aktivieren sein, dass es niemand tut. Außerdem schaltet es sich ohne Info für den Fahrer ab.
      Querverkehr, Ampeln werden nicht erkannt und das ist jedem klar. Also kein Grund zum Nörgeln.

    • Marcus Lang

      Mercedes hat seit Jahren die Distronic plus, das ist ein Tempomat mit Abstandsradar. Der tut genau das, was er soll. Es ist übrigens eine interessante österreichische Eigenart, Mercedes als „Pensionistenauto“ zu sehen. In D und dem Rest der Welt hat Mercedes ein besseres Image und eine jüngere Kundschaft.
      Einen Spurhalte-Assistenten haben auch alle großen Hersteller im Programm, einzigartig bei Tesla ist nur die plumpe Werbelinie als „Autopilot“! Aber der Musk hat ja mittlerweile (endlich!!!) angekündigt, das ungeliebte ‚Autopilot‘-System komplett umzubauen und umzuprogrammieren! Mittlerweile, wo ihnen sogar die israelische Firma Mobil-Eye, die die Kamerasysteme geliefert hat, abgesprungen ist!

    • Carlo

      Mercedes ist halt ein Pensionistenautos, und selbst Taxis gibt es kaum mehr, neu fast nur mehr Toyotas.
      Nur funktioniert der Spurhalteassistent bei Tesla als einziger so gut, dass man ihn nutzen kann. Bei allen anderen ist das ein Versuch, den man den Kunden besser erspart hätte.
      Dass der Autopilot nun verstärkt mit dem Radar ergänzt wird, freut mich, auch wenn er bisher schon perfekt funktioniert hat. Wird er nun durch ein einfaches Online-Update noch besser.
      Mobileye wurde von Tesla eher gekündigt, weil man eine Kamera wohl auch besser in House baut. Dass Mobile-Eye sauer ist und poltert, ist verständlich.
      Aber wo die Kamera herkommt ist egal, um die Software geht es und da ist Tesla meilenweit voraus.

    • Marcus Lang

      Das „Kamerasystem“ inklusive Auswertungs-Software kommt bisher bei jedem Tesla-Auto von Mobil-Eye. Da Tesla so verantwortungslos mit dem Freischalten von BETAFUNKTIONEN agiert, wird Mobileye für zukünftige Modelle nicht mehr mit Tesla zusammenarbeiten, aber auch nicht die ab 2018 verfügbare Erweiterung zur Erkennung von Querverkehr in Tesla-Autos einbauen lassen.
      Daraus jetzt ein Spiel nach dem Motto „ich habe aber zuerst gekündigt“ zu machen, sieht dem „Marketing-only“-Milliardär Musk ähnlich …

    • Carlo

      Wie es war, wird man vermutlich nie wissen. Aber ich gehe davon aus, dass die in-House-Entwicklung von Tesla wohl besser sein wird, weil man sich nicht auf einen Drittanbieter verlassen wird müssen.

  • Grautvornix

    Es ist mir unbegreiflich, warum TESLA nach immer wieder auftretenden Problemen nicht zur Sicherheit alle ausgelieferten Fahrzeuge mit Autopilotfunktion (so viele werden das schon nicht sein …) zurückruft und die Funktion per Softwareupdate einfach stilllegt.
    Andere Hersteller rufen Fahrzeuge wegen Mängeln zurück, die weit geringere Risiken in sich bergen. Aber TESLA darf offenbar weiterhin ungestraft seine Kunden für Feldversuche und als verlängerten Arm der Entwicklungsabteilung nutzen. Es wäre nicht das erste Mal im Bereich der Technik, dass man mit einer Neuentwicklung zurück an den Start muss, ehe man sie auf Kunden und Anwender loslässt. Für Elon Musk scheint das aber alles nicht zu gelten …

    • Carlo

      Es gab eigentlich nicht mal eine Fehlfunktion. Warum schreiben Sie daher so einen Schwachsinn?

    • Marcus Lang

      In China ist im Jänner ein junger Fahrer mit seinem Tesla Pseudo-„Autopiloten“ ums Leben gekommen (man fand es offenbar nicht der Rede wert, überhaupt die Öffentlichkeit darüber zu informieren. Erst in den letzten Wochen kam die Sache ans Licht. Im Mai gab es dann das Opfer in den USA. Mittlerweile muss Tesla in Kalifornien (!!) den Autopiloten deaktivieren!

    • Carlo

      EIn Fall in China, wo man immer sehr schwer an verlässliche Informationen kommt. Hier war aber irgendwie ein Reinigungsfahrzeug auf einer Autobahn. Sehr wirr alles.
      Das war schon auch natürlich breit getreten in den Medien wie jede negative Information über Tesla ja in Mitteleuropa gerne in allen Medien gedruckt wird, was wohl daran liegt, dass Tesla keine „Schmiergeldzahlungen“ in Form von überteuerten Werbeeinschaltungen zahlt.
      Auch der Fall in den USA war ein Fahrfehler. Der Fahrer handelte hier grob fahrlässig. Leider, aber es wird immer Menschen geben, die unvernünftig handeln.
      Für die Deaktivierung des AP in Kalifornien ersuche ich um einen Link, oder Sie haben sich da geirrt, was ich vermute. Im Gegenteil werden in Kalifornien immer mehr autonom fahrende Autos zugelassen und die Technik verbessert. Klar, passieren am Anfang Unfälle. Google war schon in zahlreiche verwickelt.
      Der AP ist aber auch nur ein Teil des besten Elektroautos der Welt. Ein Teil, der so perfekt funktioniert, dass man immer damit fahren möchte. Nur die anderen sind eigentlich das Problem und vermiesen einem den Einsatz der Technik.

    • Marcus Lang

      Sie haben sich vertippt: Sie können bei Tesla ja wohl nur vom „schlechtesten Elektroauto der Welt“ sprechen: der höchste Stromverbrauch, der höchste Akkuverschleiß, immer noch kein Range-Extender verfügbar, das schwerste Elektroauto (der „X“ wiegt sogar katastrophale 2,5t, mehr als ein Ford F150 Pickup!), dadurch breite, teure Reifen, die aber trotzdem nicht breit genug sind für adäquaten Seitenhalt bei dem Schwerlast-Fahrzeug. Das einzige Elektroauto, das ohne äußere Einwirkungen im Rahmen einer Probefahrt in Flammen aufgeht (passiert in Frankreich mit einem Vorführwagen); Auf der A9 nördlich von Graz hat ein ‚S‘ eine Baustellenabsperrung gestreift: Das Auto war nur ein wenig eingedellt, ist dann aber vollständig ausgebrannt …..

    • Carlo

      Obwohl es ja meist keinen Sinn macht, mit Forentrollen, die wirtschaftlich motiviertes Tesla-Bashing betreiben, zu diskutieren, gibt es ja auch eventuell ein zwei Kommentarleser, die über solche Falschmeldungen wie Ihren aufgeklärt werden sollten:

      Der Stromverbrauch ist unwesentlich höher als bei anderen E-Autos mit gleicher Geschwindigkeit. Dass Masse unbedeutend ist, zeigt sich ja nun daran, dass BMW die erfolglose i-Serie auslaufen lässt, die gesamte Carbonkarosserie ein Flop war. Alle anderen Deutschen Hersteller haben ja nicht mal ansatzweise etwas Vergleichbares im Programm, die gefloppte Mercedes B electric-Reihe lassen wir wohl eher unerwähnt.

      Sonst sind die Model S und Model X die einzigen uneingeschränkt alltagstauglichen Elektroautos und somti die besten. Das müssen sie nicht ewig bleiben, aber kein anderer Hersteller hat bisher abgesehen von Ankündigungen etwas geliefert. Eher wird nun bald ein Renault ZOE oder ein Chevrolet Bolt ein wenig an Teslas Spitzenmodell heran kommen.

      Etwa 15.000 Autos, darunter 100% Verbrenner gehen pro Jahr allein in Deutschland in Flammen auf:

      http://www.autozeitung.de/auto-news/auto-feuer-verhalten-fahrzeug-brand-statistik
      Der eine Brand in Frankreich war übrigens ein technischer Defekt, weil etwas schlecht angeschlossen wurde, von einem Menschen statt von einer Maschine.
      Die meisten Hersteller wie BMW, Audi gehen Bränden bei deren Neuwagen nicht mal nach. Autos werden verschrottet und das wars.
      Sonst klingt Ihr Posting nach Angst, Neid und Missgunst, dass es Tesla war, die in die Annalen der Geschichte mit dem ersten, besten, sportlichsten, alltagstauglichen Elektro-Auto für immer in die Geschichte eingehen werden.

    • Marcus Lang

      Immer wieder nett, von Leuten, denen keine echten Argumente mehr einfallen, als ‚Troll‘ bezeichnet zu werden.
      Wenn Sie Herrn Musk glauben, dass es VÖLLIG OK ist, wenn ein (meistens mit einer Person besetztes) Auto 2t bis 2,5t wiegt, dann haben sie in Physik ab Stunde 2 geschlafen. Sogar bei konstanter Geschwindigkeit ohne Steigung macht die Fahrzeugmasse einen Unterschied (abgesehen von den Produktionsressourcen), aber am deutlichsten merkt man den Tesla-Entwicklungsfehler (nämlich ganz auf Leichtbau zu verzichten, weil man sich dadurch Entwicklungskosten spart) in der Stadt: 25 kWh/100 km sind ein Horrorwert, wo die Konkurrenz mit 12-14 kWh auskommt.
      Wenn Sie gehört haben, dass die i-Serie von BMW ausläuft, dann wissen Sie definitiv mehr als ich (Neid, Missgunst). Ich weiß nur, dass ich in einem i3 mit Range Extender die 10 oder 20 Langstrecken-Fahrten im Jahr niemals Ladepausen machen muss. Trotz Range Extender ist der i3 noch 800 bis 1000 kg leichter als ein „S“. Die Carbon-Serienfertigung ist dabei vielleicht sogar die noch größere Entwicklungschance für BMW, weil damit auch schon andere Modellreihen leichter geworden sind. So schwer wie ein Tesla ‚X‘ ist übrigens nicht einmal ein X5 …..

    • Carlo

      Natürlich kann eine Reduktion von Masse ein weiteres Ziel sein, aber es ist kein wesentliches. Die Reduktion des Luftwiderstandes ist da scheinbar zielführender. Aber ob das Auto 2,2 Tonnen oder 1,9 Tonnen hat, wird egal sein. Da ist vorausschauendes Fahren weitaus hilfreicher als 300 Kilo weniger.

      http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/bmw-neue-elektroauto-strategie-kommt-zur-rechten-zeit-a-1111964.html

      Das Managermagazin gibt nicht als großer Kritiker der Deutschen Autoindustrie, Also, wenn die dann sowas schreiben, scheint Feuer am Dach:

      „Doch kurzfristig ist der i3 für BMW vor allem ein teures Experiment. Ein Experiment, das der damalige Konzernchef Norbert Reithofer vor fünf Jahren mit Milliardenaufwand startete, und das leider in vielerlei Hinsicht gezeigt hat, wie es mit den Elektroautos eben nicht funktioniert.“

      Range-Extender ist ein Notfallprogramm, damit Fahren ist Irrsin. Dann besser einen normalen Verbrenner kaufen.

      Verbrauch Model S in der Stadt liegt wohl so bei 18 kWh, Extrem-Stop-and-Go mit Heizen oder Kühlen kann den Schnitt mal auf 22 kWh treiben, i3 Verbräuche werden wohl ein wenig darunter liegen, dafür ist keine Autobahnfahrt möglich.

      Sie vergleichen ja sonst hoffentlich auch keinen Renault Twingo mit einem 5er BMW.

      i-Serie wird wohl eingestellt, i8 ist ja sowieso ein Sammlermodell ohne Nutzen und Carbonkarrosserie war ein Milliardengrab, das nun ausläuft.

    • Marcus Lang

      Der Normverbrauch des „S“ liegt bei 24 – 25 kWh, und das ist ja de facto ein Stadtprofil…

    • Carlo

      Der Normverbrauch nach NEFZ liegt bei 14,5 kWh/100 km – was erreichbar ist, aber unter Optimalbedinungen (wie halt bei allen NEFZ-Werten), der EPA-Verbrauch liegt bei 18 kWh/100 km, was gut erreichbar ist, wenn man vernünftig fährt, mein Höchstverbrauch in der Stadt liegt so bei 23 kW/100 km, mein Durchschnitt seit 30.000 km mit sehr viel Stadt liegt bei 20,9 kWh/100 km. Und ich fahr nicht sehr sparsam.

      24 kWh in einem Schnitt zu verbrauchen ist gar nicht so einfach, entweder Autobahn-Rasen oder Stadt mit Winterreifen und Minusgraden im Stop and Go.

    • Marcus Lang

      Ihre Aussage „natürlich darf man das Auto nicht mit einem kleineren Auto vergleichen, ist eine reine Schutzbehauptung. Es ist eine andere Art, zuzugeben, dass es sich beim „S“ um einen schweren Protzkübel handelt, der viel mehr verbraucht.
      Mit 10 kWh kommt man in der Stadt (beim standardisierten Normtest mit dem ‚S‘ nur 42 km weit! Mit dem e-Golf oder i3 kommen Sie 80 km weit. Und dieser Unterschied ist für Sie vernachlässigbar.
      Und nach 11 Jahren fällt beim „S“ ein Berg von Akkuschrott an, der 2,5 bis 3x größer ist als der eines Nissan Leaf, oder e-Golf oder i3. Der „S“ ist einfach eine Ressourcenschleuder, da können Sie sich winden wie eine Schlange. Ein großer schwerer Protzwagen vernichtet einfach viel mehr Ressourcen als ein kompaktes, effizientes Fahrzeug!

    • Carlo

      Und die immer gleichen Unwahrheiten.

      „schwerer Protzkübel“ — bin gespannt auf die leichten Schwebeautos der neuen Mercedes EQ-Täumerei für 2020.

      Und natürlich muss man das Auto mit gleichen Klassen vergleichen. Oder raten Sie auch allen potentiellen Kunden einer Mercedes S-Klasse zu einem VW Polo, weil eigentlich können auch 5 Leute damit fahren, oder?

      Sie verrennen sich in einen blinden Hass! Schönen Tag noch.

    • Marcus Lang

      Wie gesagt: der NEFZ Wert der „S“ Versionen liegt bei 24 bis 25 kWh/100km, was einer standardisierten Stadtfahrt entspricht. Wenn Sie nicht verstehen, dass das der 1,9fache Stromverbrauch eines e-Golf oder i3 ist, kann ich Ihnen auch nicht helfen.
      Es hat ja keiner verlangt, dass Tesla so einen schweren Fünfsitzer (plus Notsitze statt dem Kofferraum) baut. Das Auto wurde deshalb so schwer, weil es vom Konzept her eine Monster-Akku-Bauart ist. Wesentlich umweltfreundlicher sind kompakte effiziente Fahrzeuge, die jeden Tag die 100 oder auch 150 Pendel-km per Batterie abspulen und per Range-Extender JEDE EINZELNE Langstrecke ohne Ladepause bewältigen. Weniger Stromverbrauch, auf den 15 oder 20 Langstrecken gerade mal ein paar Liter Benzinverbrauch UND nach 11 Jahren VIEL WENIGER Akkuschrott.
      Wissen Sie eigentlich, dass Sie km für km VIER mal mehr Akkukosten verfahren, als Stromkosten? Mit den 20 – 25 kWh/100 km kostet es Sie ca. 5 Euro Strom PLUS 20 Euro Akkuverschleiss, wenn Sie 10 km zurücklegen. DAZU kommt dann noch der Wertverlust des Autos. Ihr Auto schon also nicht die Umwelt, kostet Sie auf Langstrecken (z.B. Wien-Graz-Wien) mehr Zeit, es schont nicht Ihre Brieftasche und es sind nach 11 Jahren 35.000 für einen neuen Akku fällig. Und Ihnen fällt dazu nur ein, dass man es halt nicht mit einem effizienten Auto vergleichen dürfe?

    • Marcus Lang

      sorry: es muss heißen …wenn Sie 100 km zurücklegen!
      Was Ihren Befund eines „blinden Hass“ betrifft: Ich mag einfach keine Lügner und keine Heuchler (ist so eine Eigenheit von mir). Herr Musk ist ein Lügner und ein Heuchler.

    • Carlo

      Sie sind ein geschickter Troll, gut verpackt. Sie weichen Fragen aus, bringen keine Belege und wiederholen falsche Tatsachen.

      Wenn ich mal bezahlte Hilfe im Lügen brauche, wende ich mich wieder an Sie. Bis dahin!

    • Marcus Lang

      Sie scheinen wirklich nicht zu wissen, dass der NEFZ Wert der verschiedenen „S“-Versionen im Bereich 24 bis 25 kWh/100 km liegt.

    • Carlo

      Der NEFZ konkret für das Model S 85 D liegt bei 530 km, das gefahren mit sagen wir mal nur 78 kWh sind ?

      Tataratata … ? 14,72 kWh/100 km.

      EPA liegt übrigens bei 78/4,25=18,35.

      Weiter brauchen Sie mir nur mehr einen Link oder Beleg posten, dass es anders ist. Und nicht wieder irgendwelche Ausflüchte. Oder schweigen, das ist das beste.

    • Marcus Lang

      Sie irren sich: Tesla gibt seine Reichweite für 88 km/h (d.h. 55 mph) konstant @20°C an, was natürlich nicht dem Normtest (dem NEFZ entspricht)! Wenn ich mit meinem Benziner 88 km/h konstant fahre, brauche ich auch weniger als der Normverbrauch!
      Der Normwert ist eben deutlich höher (nämlich, wie ich schon 4x erwähnt habe, zwischen 24 und 25 kWh/100 km)!

    • Marcus Lang

      https://www.adac.de/_ext/itr/tests/Autotest/AT5022_Tesla_Model_S_Performance/Tesla_Model_S_Performance.pdf
      FYI
      Auf Seite 13 stehen die vom ADAC im Rahmen des Ecotest ermittelten Verbrauchswerte – ca. 24,2 kWh
      Der Hersteller Tesla gibt 17-18 an, aber eben nicht laut Normtest.

    • Carlo

      In dem Test steht aber gemessene Werte, also das ist vom ADAC ermittelter Realverbrauch … 21 Stadt und Überland … ja, kann hinkommen… Bestwerte schreibt der ADAC…
      Naja, es gibt ja kein vergleichbares Auto…
      Dann in 2020 werden wir mal dem Mission-E oder einen eventuellen elektrischen 4er oder Mercedes EQ SUV vergleichen.
      Wie weit man vom Thema abkommen kann, wo es nur darum ging, dass nicht der Autopilot, sondern der Busfahrer schuld am Unfall war.

    • Marcus Lang

      Wie gesagt: Das Konzept der großen schweren Batterie in einem noch schwereren Auto ist ja der Riesenfehler! Die Umsetzung dieses Konzeptes ist ja (unter der Prämisse der umwelt-technisch schlechten Voraussetzungen) in verblüffend kurzer Zeit von Tesla realisiert worden (soweit haben einige Techniker bei Tesla gute Arbeit geleistet). Das Weglassen jeglicher gewichtsoptimierenden Massnahmen (das natürlich Musk zu verantworten hat) führt dazu, dass der „S“ mit dem 80 bis 90 kWh Akku nur 350 bis 400 Autobahnkilometer zurücklegt und einen Riesenhaufen Akkuschrott alle 10-11Jahre verursacht.
      (Der neue Ampera e wurde übrigens schon mit einem 60 kWh Akku und 497 km Real-Autobahn-Reichweite getestet).
      Noch wesentlich umweltfreundlicher ist ein i3 mit Range-Extender, weil er nur 200-250 kg Akkuschrott verursacht und 45% weniger verbraucht als der „S“. Noch umweltfreundlicher ist ein Toyota Hybrid oder Honda Accord Hybrid: Pufferrakkus halten 20 – 25 Jahre (kein Tausch erforderlich), Verbrauch liegt bei nur 4,3 bis 4,6 L Realverbrauch und 400.000km Kilometerleistung sind kein Problem. Das heißt das (wenige) verbrauchte Benzin kostet zwar gleich wenig wie der Strom des „S“, aber die Akkuverschleißkosten fallen ganz weg. Die Ressourcenverschwendung und der Produktions-CO2-Ausstoß für den schweren „s“ und den Ersatzakku schlagen beim schlechten Monster-Batterie-Konzept zu Buche;
      Unterm Strich entstehen beim „S“ dreimal so hohe Fahrzeuggkosten und km für km 3x so hohe Betriebskosten (jedes Service kostet pauschal 600,- bei Tesla; Ein Satz Reifen kostet …; der schlimmste Faktor ist natürlich der NEu-Akku), vor allem aber auch der dreimal so hohe CO2 und Ressourceneinsatz durch Stromerzeugung, vor allem aber Akkuerzeugung. Sie fahren ja eigentlich nicht mit Strom sondern wirtschaftlich fahren sie mit Akku (der dabei nach und nach hin wird) und ein Stromverbrauch kommt auch noch dazu.
      Dieses in allen Belangen dreimal so schlimme Auto ist eben groß und teuer und umweltschädlich. Verstehen Sie mich nicht falsch, das ist ein Panamera auch! Aber ein Muster für das Auto der Zukunft ist das nicht!

    • Carlo

      Ich sehe das ganz anders. Wer von uns beiden Recht hat, wird man vermutlich erst rückblickend in 20 Jahren sehen, wie das immer ist.

      Ich sehe keinen Akku als Schrott im negativen Sinne. Natürlich gibt es ein Ablaufdatum. Aber selbst dann können Akkus als Stromspeicher noch Jahre und vl, Jahrzehnte verwendet werden und selbst danach ist es ein leichtes Lithium und andere Metalle in einem Recyclingverfahren wieder zu trennen. Also ein ewiger Kreislauf.

      Das CO2 ist mir relativ egal, das eigentlich schlimme am Verbrenner sind ja Stickoxide, Kohlenwasserstoffe, Staub, Russ und Gestank (und Lärm). Natürlich soll auch CO2 reduziert werden, aber das passiert sowieso.

      Klar ist das Model S eine sportliche Reiselimousine, hat größere Reifen und Felgen, dass gewisse Nebenkosten hoch sind ist klar, es soll ja nicht jeder ein Model S fahren.

      Die Akkus des Model S halten aber bisher ohne grübere Probleme, es gibt schon welche mit 320.000 Km, soviel Kilometer wird ein i3-Akku nie schaffen, weil er ja ständig den ganzen Hub laden muss, weil man mit 19 kWh halt nur paar Kilometer kommt. Bei einem Akku ab 60 kWh kann man, wie ich es tue, den Akkustand immer zwischen 20 und 80 Prozent halten und es gibt kaum Verschleiss. Das heisst, BAtterien ab 60 kWh werden bald normal sein, beim Model S ja schon bald 100 kWh und ich denke 120 werden folgen.

      „Der neue Ampera e wurde übrigens schon mit einem 60 kWh Akku und 497 km Real-Autobahn-Reichweite getestet“

      Ja, von London nach Paris, die Geschwindigkeit war nicht angegeben :) wird aber wohl so mit 80 km/h gefahren worden sein, da komme ich mit dem Model S bergab wie von London nach Paris auch gut 650 km.

      Der Ampera wird mit 60 kWh Batterie auf einer Autobahn mit „normaler“ Geschwindigkeit von 130 bis 150 (falls er diese schafft), ca. 250 km schaffen, wenn man nicht auf Null runter will, also vl. 200. Außerdem wird der Opel Ampera nicht dreiphasig laden können, also wieder ein Flop der Deutschen Autobauer und Tesla bleibt noch mindestens zwei, drei Jahre konkurrenzlos … :)

    • Marcus Lang

      Akkus halten kalendarisch, bei typischer Nutzung eben 10 bis 12 Jahre, da ist dann die Restreichweite nur noch 55 – 60%. Als ich noch ein Kind war, war es noch nicht verpönt, „10 kleine Negerlein“ zu sagen. Mit dem Akku ist es eine 10 kleine Negerlein Geschichte: Mit einem 2 Jahre alten S kommen Sie im Sommer noch Wien-Graz-Wien, mit einem 6jährigen „S“ schaffen Sie im Winter nicht mehr Graz-Salzburg. Der Akku wird immer schlechter (auch wenn er bescheuerte 85 kWh große und 600-700 kg schwer ist). Und jetzt kommt der Clou: Mag sein, dass der i3 mit qualitativ besseren Akkuzellen durch die höheren Ladehübe ebenfalls nach 11 Jahren auf 60% Rest-Reichweite ist, ABER
      ERSTENS fällt dabei viel weniger Akkuschrott an was weniger Ressourcenverschwendung, weniger Energieaufwand und Entsorgungsmüll (Batteriechemie) aber auch weniger Kosten verursacht und
      ZWEITENS kann ich mit dem i3 dann immer noch 100 km Pendelstrecken zurücklegen, weil ich PROBLEMLOS die letzten 10 km oder so mit dem Range-Extender abdecke.
      Sie sehen also was der mehrfache FLOP des umweltschädlichen Tesla „S“ Konzeptes ist. Mit einem Vollhybrid fahren Sie dafür problemlos 20 Jahre (mehrere Taxis haben schon 1 Mio km abgespult), ohne Akku-Tausch, ohne Akkukosten, mit wenig Benzinverbrauch und ohne Ladepausen (und ohne sich z.B. in Wien durch den Berufsverkehr zu einer Ladestation durchzukämpfen).
      Wie gesagt: Es gibt auch andere umweltschädliche Autos, die 2 bis 3x mehr Sprit verbrauchen wie ein State-of-the-Art sparsames Auto. Die HErsteller und Besitzer solcher Autos dürfen halt nicht darauf hoffen, dass man ihnen glaubt, dass das der Weisheit letzter Schluss wäre. Gegenüber einem Auto mit 5L Verbrauch ist halt ein Auto mit 9 – 10 L Verbrauch UND notwendigem Tausch großer teurer Komponenten nach ~10 Jahren eine ökologische Katastrophe und ein ökonomischer Wahnsinn – schlicht und einfach!
      Ach ja, übrigens: ein Benzin-Hybrid stößt 99% weniger Stickoxide aus als ein Diesel, de facto Null. Da entstehen bei der Stromerzeugung allein durch den 20 – 70% Kohlestromanteil wesentlich mehr Stickoxide und auch Quecksilber!
      Finde ich aber einen guten Vorschlag von Ihnen, das in 20 Jahren rückblickend nochmal zu betrachten. Sehr spannend!

    • Carlo

      Dann nehmen wir es für 2035 auf Kalender.
      Ich hoffe Sie sehen es dann bei den nun Tesla nachgemachten Autos der Deutschen Herstelller von Porsche, Audi, BMW und Mercedes genau so :) Alle bauen nun 70 bis 90 kWh-Akkus (ich glaub auch alle RUndzellen) als Bodenplatte wie Tesla.
      Für mich ist das ein Zeichen, dass es Tesla am besten gemacht hat. Für mich wirkt das Konzept am überzeugendsten.
      Hybride verbrennen immer noch Erdöl, bringen wenig Ersparnis und haben alle Anfälligkeiten beider Welten. Klar ist es dem Prius-Fahrer egal, wenn die Batterie statt 11 kWh nur mehr 4 hat, oder Null. Er fährt halt mehr auf Benzin.

      Ich persönlich glaube, dass die Akkukapazitäten auf ca. 200 kWh steigen werden, dann ist ein Limit der Sinnhaftigkeit erreicht, dies aber bei gleichzeitiger Reduktion von Masse und Volumen der Akkus.
      Ich mache mir um den Akkuverschleiß beim S keine Sorgen, meine Reichweite in der TR stieg sogar vom Kauf bei 404 km auf nunmehr 425 km nach eineinhalb Jahren. Also meine Degradation beträgt derzeit + 4,94 %. Aber klar, es geht um die nutzbaren kWh und auch da gibt es bisher keinen Anlass zur Sorge.

    • Marcus Lang

      Sie sind ein Spaßvogel! Sogar die erste Generation Prius, die 1998 (glaube ich) auf den Markt kam, wurde nach ca. 15 Jahren nochmal getestet: Der Verbrauch blieb bis auf wenige Prozent gleich niedrig! Die internationalen Tester waren sehr positiv überrascht! (wenn Sie wollen, suche ich Ihnen den Link heraus) Und was ebenfalls smart ist: Falls nach 20 Jahren doch einmal ein Pufferakku schwächer geworden ist, kann man ihn um einen Pappenstiel ersetzen! Wie Sie wissen zählen die Hybridfahrezuge von Toyota und Honda (vermutlich auch jene von Hyundai, Ford, …) zu den problemlosesten, in der Wartung günstigsten FAhrzeugen überhaupt. Beim Prius z.B. ist abgesehen von Ölwechsel und (selten) den Bremsen allenfalls nach 350.000km eine günstige Wasserpumpe zu ersetzen.
      Die „S“ von Tesla werden mit der durchschnittlichen km-Leistung von 15 – 20.000km pro Jahr leider im Schnitt nicht mehr als 180.000 bis 220.000km schaffen, bis die absolute Leidensgrenze in punkto Restkapazität erreicht ist. Was Ihren Vorschlag mit der Weiternutzung von verschlissenen „S“-Akkus betrifft: Nachdem nach 12 – 14 Jahren nicht einmal mehr 40 % der verkauften Reichweite zur Verfügung stehen und dann auch schon mal ganze Zellstränge ausfallen, könnte man die „S“-Fahrzeuge, die als 6000 – 8000 Euro Gebrauchtwagen mit 35.000 Investitionsbedarf als mehrfacher wirtschaftlicher Totalschaden zu betrachten sind, mit genügend Abstand voneinander in leeren Schottergruben abstellen, eventuell könnte man Blumentöpfe draufstellen. Wenn sie genügend Seitenabstand haben, führt die Entzündung des Akkus eines der Altfahrzeuge nicht gleich zum Brand aller anderen!

    • Carlo

      Und wieder nur heiße Luft :)

      NEFZ hat gar nichts mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit zu tun, sondern ist ein standardisiertes Messverfahren und da beträgt der Verbrauch 14,72 kWh, eben 530 km.

      Klar, das ist ähnlich wie Dieselverbräuche mit 6,8 Liter. Illusion, Realität liegt bei 10 oder mehr manchmal.

      Aber NEFZ ist eben so und EPA misst anders, eben besser, da liegt die reale REichweite bei 425 km.

    • Marcus Lang

      http://www.motor-talk.de/news/zehn-punkte-gegen-tesla-und-ein-gewaltiger-dafuer-t5203132.html
      Beim S85D: Verbrauch 236 Wh/km bedeutet 23,6 kWh pro 100 km. Noch Fragen? Auf Autorevue gab es bei der „Übersicht aller Elektrofahrzeuge“ auch eine Angabe, aber die fehlt jetzt.

    • Carlo

      Da wurde beim Motortalk vermutlich NEFZ mit EPA oder Eigentest verwechselt. Hier die Übersicht:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Model_S

    • Martin Lang

      So würde ich auch enden wenn mir meine Argumente ausgehen.
      Beleidigungen kommen immer gut aber zeigen zugleich dass einem die Ahnung und die Argumente fehlen. ;-)

    • Carlo

      Ja, klar.

    • Martin Lang

      Einen LKW mit einer Plakatwand zu verwechseln ist keine Fehlfunktion?
      Unter solchen Standpunkten mit Carlo zu diskutieren macht seine ganzen Kommentare nichtig.

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