LARRY W. SMITH / EPA / picturedesk.com
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Tesla in China verklagt

Ein chinesischer Geschäftsmann klagt Tesla wegen Markenverletzung – US-Elektroauto-Pionier soll alle Verkaufsaktivitäten in China beenden

08.07.2014 APA

Eine Klage wegen Markenverletzung durchkreuzt die Wachstumspläne des US-Elektroauto-Pioniers Tesla in China. Der Geschäftsmann Zhan Baosheng fordere von Tesla, alle Verkaufsaktivitäten zu beenden und ihm umgerechnet 2,8 Mio. Euro Entschädigung zu zahlen, teilte sein Anwalt am Dienstag mit. Tesla wollte sich dazu nicht äußern.

Markenname „Tesla“ bereits vor Jahren registriert

Zhan hatte den Markennamen „Tesla“ bereits vor Jahren registrieren lassen und damit den Gang des US-Konzerns nach China verzögert. Im Jänner hatte eine Firmensprecherin allerdings gesagt, die Auseinandersetzung um den chinesischen Namen „Te Si La“, den Tesla in China verwendet, sei gelöst.

Erste Tesla S im April nach China geliefert

Der Autobauer hatte daraufhin im April erste Limousinen des Modells S nach China geliefert. Die Volksrepublik sollte zügig zu seinem größten Auslandsmarkt ausgebaut werden. Der Konzern hatte zuletzt für Aufsehen gesorgt, weil Unternehmenschef Elon Musk die Offenlegung der Patente ankündigte, um die Elektromobilität voranzutreiben.

Markenstreitigkeiten in China keine Seltenheit

Die Verwicklung in Markenstreitigkeiten hat in der Vergangenheit bereits wiederholt das Chinageschäft von internationalen Konzernen wie Apple, Philips und Unilever erschwert. So beendete Apple etwa im vergangenen Jahr eine langwierige Auseinandersetzung mit der Zahlung von 60 Mio. Dollar (44,14 Mio. Euro), um den Markennamen „iPad“ in China benutzen zu können.

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