Smart for-us Pick-up
Um als Pick-up dienen zu können, musste sich der Smart ganz schön strecken.
 

Supersize me

Der Smart als Pick-up. Ins Gespräch kommen ist die Devise.

17.12.2011 Online Redaktion

Die USA und China sind die treibenden Kräfte hinter den Erfolgszahlen bei Mercedes (während in Westeuropa die Zahlen Monat für Monat nach unten gehen). Im Januar steht mal wieder die Automesse in Detroit an und Mercedes muss die Amerikaner beeindrucken.

Et voila. Ein Smart als Pick-up.

Smart for-us Pick-up

Amerikanischer geht es nicht. In den Millionenstädten braucht es Kleinwagen, ohne Pick-up kann der Amerikaner aber nicht sein. Der „for-us“, wie die Studie heißt soll beide Gedanken verbinden. Dabei passt der Smart freilich noch auf jede Ladefläche eines normal dimensionierten US-Trucks.

Verglichen mit anderen Smart-Modellen, ist diese Version aber ein richtiger Monster-Truck. Der Radstand wurde um 61,3 Zentimeter verlängert – auf 2,48 Meter. Padautz. Kein Wunder, wuchs doch die Gesamtlänge um 85 Zentimeter. Gleichzeitig wurde die Spur vorne wie hinten um jeweils fünf Zentimeter verbreitert. Die Ladefläche misst immerhin neunzig Zentimeter. Beim Öffnen fährt der Ladeboden samt Klappe 28 Zentimeter zurück, dann gleitet die Heckklappe parallel nach unten.

Überhaupt hatten die Ingenieure jede Freiheit was die Ladefläche angeht. So verfügt sie beispielsweise über eine Steckdose, über die sich eine Elektrorad laden lassen könnte. Die Schalensitze sind nicht durchgezogen, sondern haben in der Mitte ein Loch. So entsteht Hängemattenflair. In die Halterung für den Rückspiegel steckt man im For-us sein Smartphone. Das wird dann mit der Rückfahrkamera verbunden.

Smart for-us Pick-up

Die Studie hat einen handfesten Hintergrund: Im Frühjahr 2012 startet der smart mit Elektroantrieb. Ein 55 kW Elektromotor mit 130 Newtonmetern Drehmoment soll den kleinen Flitzer bis auf Tempo 120 Beschleunigen. Der Akku hat eine Kapazität von 17,6 Kilowattstunden und soll Saft für etwa 140 Kilometer liefern.

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