Superbowl Mercedes CLA San Francisco 49ers Baltimore Ravens New Orleans
 

Heimspiel für Mercedes

Beim Superbowl fährt der Teufel Mercedes CLA.

01.02.2013 Online Redaktion

Beyoncé wird singen, Obama wird da sein, für Snacks werden 9,2 Milliarden Dollar ausgegeben. Chris Culliver, ein Spieler aus San Francisco, wurde wegen homophoben Äußerungen kritisiert und Volkswagen, weil ihr Spott für den Beetle angeblich rassistisch sei und Jamaikaner beleidige. Jamaika reagiert umgehend: „Wir haben größere Probleme.“

Ach ja: Football gespielt wird angeblich auch. Noch angeblicher treten die San Francisco 49ers am kommenden Sonntag, 3. Februar,  gegen die Baltimore Ravens an. Pikantes Detail: es findet ein Brüderduell statt. Jim Harbaugh ist Trainer der 49ers, sein 15 Monate älterer Bruder John coacht die Ravens. San Francisco ist Favorit.

Doch von solchen Kleinigkeiten lassen sich echte Superbowl-Fans nicht aufhalten. Mittlerweile gibt es Protest-Bewegungen, die den Superbowl nur dann einschalten, wenn Werbung läuft. Es soll eine Reaktion sein auf den Werbe-Wahnsinn, der jedes Jahr die Industrie erfasst, wenn das weltgrößte Sportereignisse die TV-Sender überspült.

In diesem Jahr findet das Spiel in der Mercedes-Arena in New Orleans statt. Heimspiel also für Mercedes, die auch gleich einen tollen Spott vorlegen. Willem Dafoe (unter anderem der Bösewicht in Spiderman) spielt hier den Teufel. Er will die Seele eines Barbesuchers und bietet dem dafür einen CLA an und alles was dazu gehört: Ruhm, Reichtum, Supermodel Kate Upton als Freundin, ein Dance-Off mit Usher, die Teilnahme an einem Formel-eins-Rennen.

Das Ende sei hier nicht verraten.

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