Nissan Juke Nismo Exterieur statisch Front
Wann genau die ersten Nismo-Modelle vom Band laufen behält Nissan noch für sich.
 

Summe der Teile

Was Abarth für Fiat ist, soll Nismo für Nissan werden. Plan A: Juke.

08.12.2011 Online Redaktion

Fiat hat den Namen Abarth, Renault versportelt seine Autos unter dem Namen Gordini und Nissan wird in Zukunft unter dem Label „Nismo“ sportlichere Versionen seiner Großserienautos anbieten. Als Vorbote für diese Pläne zeigte das Unternehmen auf der Autoshow in Tokyo den Juke Nismo.

Nismo steht übrigens „Nissan Motorsports International“. Die Motorsportabteilung von Nissan wurde bereits 1984 gegründet und war für die Rennstrecken-Modelle der Marke zuständig. Mit dem Nissan GT-R konnte Nismo in der japanischen Super GT-Serie die Fahrer- und die Teamwertung gewinnen.

So rabiat wie der Juke R – dem ja der GT-R Motor eingepflanzt wurde – wird es bei den kommenden Nismo-Modellen sicherlich nicht zugehen. Der 1,6-Liter-Motor im Juke – der derzeit bis zu 190 PS leistet – wird allerdings eine Leistungssteigerung bekommen. Auch wenn Nissan noch nicht verraten will, was am Ende dabei raus kommt.

Ein paar Details lässt uns Nissan aber schon wissen. So steht das Auto, das man in Tokyo präsentiert, auf wuchtigen 19-Zöllern. Der Kühlergrill wurde neu gezeichnet und das Heck wurde kräftig verspoilert. Dazu wurde die Form der Außenspiegel überarbeitet, um die Aerodynamik zu verbessern und die Windgeräusche zu minimieren.

Auch das Interieur wurde kräftig auf Sport getrimmt. Spezielle Schalensitze wurden verbaut, die Instrumente leuchten rot, Schaltknüppel und Pedalerie wurden angepasst. Alle Oberflächen, die bei einem normalen Juke reflektieren erhielten zusätzlich ein mattes Finish.

Nissan Juke Nismo Exterieur statisch Heck

Der Zeitpunkt, zu dem Nissan die neue Submarke präsentiert ist kein Zufall. Anfang 2013 bezieht Nismo eine neue Unternehmenszentrale. Mit dem Umzug soll das Geschäft Performance-Teilen und –Accessoires kräftig angekurbelt werden.

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