Chevrolet Malibu stat voli
Chevrolet Malibu – noch ein Weltauto!
 

Stufenheck, stufenweise

Der neue Chevrolet Malibu kommt weltweit. In Etappen.

26.04.2011 Online Redaktion

Was gab es nicht alles für Versuche, mit der GM-Diskontmarke in der  Mittelklasse Fuß zu fassen: Epica, Evanda, Leganza… Namen, mit denen niemand etwas anfangen konnte, die höchstens von vorn herein Abneigung gegenüber vermeintlichen Korea-Plastikbombern schuf. Aber GM (im konkreten Fall: Chevrolet) hat daraus gelernt und schaufelt seine Mittelklasse-Limousine nun mit einer Bezeichnung um den Globus, die überall verständlich ist und vertraut wirkt: Malibu. Klingt nach Strand und Sonne, für manche auch nach Kokoslikör, in jedem Fall aber fallen positive Assoziationen aus dem Stammhirn.

Assoziationen, die von der Optik verlässlich aufgefangen werden. Die Linien des Epica wurden zu einem souveränen Viertürer gestrafft, die sähmig lang gezogene Seitenansicht wird aufgelockert durch einen kecken Hüftschwung auf Höhe der C-Säule und die Heckleuchten zitieren den Camaro. Und auch der Innenraum zeugt vom Verve der neuen Zeit: Ein geschwungener Armaturenträger, die quadratischen Einfassungen von Tacho und Drehzahlmesser aus dem Camaro, das Lenkrad vom Opel Insignia (auf dessen Plattform der Malibu steht) und vom Orlando wurde das iPod-Fach hinter dem Radio übernommen.
Größenmäßig parkt der Malibu exakt beim Opel Insignia und etwas oberhalb des VW Passat: 4,86 Meter Außenlänge.

Wie erwähnt ist der Chevrolet Malibu als Weltauto angesetzt, insgesamt zehn Motoren können eingebaut werden, je nach Markt mit Diesel, Benzin oder Autogas, mit oder ohne Turbolader, mit Schaltgetriebe oder Automatik, as people want it. Die Limousine startet Ende dieses Jahres in China (wo sie untere anderem auch produziert wird), Anfang 2012 in den USA und erst 2013 in Europa.

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