Ein Auto lädt seine Batterien bei einer Strom-Tankstelle in Japan.
Für den Ausbau der E-Mobilität machen Toyota, Nissan, Honda und Mitsubishi gemeinsame Sache
 

E-Mobilität vereint Japans Autohersteller

Toyota, Nissan, Honda und Mitsubishi für gemeinsames Netz von Strom-Tankstellen. Japanische Regierung unterstützt die Pläne.

30.07.2013 APA

 

Toyota, Nissan, Honda und Mitsubishi planen ein gemeinsames Netz von Strom-Tankstellen für Japan. Damit wollen die vier japanischen Autohersteller das Image von Elektro- und Hybridautos aufwerten.

12.000 Möglichkeiten zum Aufladen geplant

In einer gemeinsamen Mitteilung erklärten die Unternehmen am Montag, es sei „entscheidend, die Infrastruktur schnell auszubauen, um die Nutzung strombetriebener Fahrzeuge zu fördern“. Daher werde die Einrichtung von zusätzlichen 4.000 Schnell-Tankstellen und 8.000 normalen Ladestationen geprüft.

Es gibt bereits 3.000 Strom-Tankstellen

Nach Angaben der Konzerne gibt es in Japan derzeit rund 1.700 sogenannte Schnell-Ladestationen, an denen die Batterie in weniger als 30 Minuten quasi komplett aufgeladen werden könne. An weiteren 3.000 Strom-Tankstellen könnten die Batterien von Elektro- und Hybridautos in bis zu acht Stunden aufgeladen werden.

Japanische Regierung unterstützt Vorhaben

Die japanische Regierung hat angekündigt, die Pläne der Autobauer mit 110,5 Mrd. Yen (775 Mio. Euro) zu unterstützen. Nach ihren Plänen sollen Elektro- und Hybridautos im Jahr 2020 15 bis 20 Prozent der in Japan verkauften Neuwagen ausmachen.

 

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