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Die neue Farbe heißt Maple-Orange.
 

Steter Tropfen

Der Renault Koleos bekommt ein Facelift und rollt langsam ins Straßenbild.

30.06.2011 Online Redaktion

Wirklich angekommen ist der große Franzose bei uns noch nicht. 2008 wurde er lanciert, seitdem wartet er auf seinen Durchbruch. Dabei hat Renault eigentlich alles richtig gemacht. Das SUV-Segment boomte, auch wenn Renault zugegeben sehr, sehr spät einstieg. Dafür gab es bewährte Allradtechnik von Nissan.

Gerade als man den Franzosen sagen wollte „Pech gehabt, zu spät“, da kamen auch schon die Hey-Days der Kompakt-SUV. Aber so richtig in Schwung brachte das den Koleos-Absatz auch nicht.

Das ändert sich gerade. Vergleicht man die Zahlen von 2011 und 2010 kann man sich verwundert die Augen reiben, denn der Koleos hat in den ersten fünf Monaten seine Absatzzahlen verdreifacht. Nicht auf hohem Niveau, aber doch (im April 2011 waren es 134 Stück, im März 118).

Man könnte also sagen, das Facelift kommt gerade zum richtigen Zeitpunkt. An den Dieselmotoren wurde etwas gefeilt. So stößt die 150 PS Variante mit Frontantrieb nur noch 148 Gramm CO2 pro Kilometer aus (19 Gramm weniger), die 175 PS-Version mit Allradantrieb hustet 166 Gramm CO2 aus, was immerhin acht Gramm weniger sind.

Renault Koleos Interieur Instrumente

Optisch wurde auch etwas getan (es gilt das Finde-den-Unterschied-Suchprinzip). Kleiner Tipp: verchromter Kühlergrill, schmalere Scheinwerfer, Außenspiegel mit integriertem LED-Blinker und die neue Lackierung „Maple-Orange“.

Ansonsten wurde vor allem die Serienausstattung etwas aufgefettet. So gibt es jetzt ein Keyless-Entry-System serienmäßig (Startfunktion inklusive), eine 2-Zonen-Klimaautomatik sowie Licht- und Regensensoren serienmäßig. Wer die Allradversion wählt bekommt das bekannte All-Mode 4×4-System mit Bergabfahrassistent und Berganfahrhilfe.

Last but not least: die Preise beginnen bei 24.110 Euro (Diesel, 150 PS, 6-Gang-Schalter, Frontantrieb).

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