Ssangyong Actyon PU 4
Das Design spricht für sich,
 

Ssangyong Actyon Sports Testbericht

Autofahren in Eintracht mit der äußeren Erscheinung: Arbeit um knappes Geld, nur der Name steht dagegen.

01.05.2008 Autorevue Magazin

Der Appendix „Sport“ weht hinter fast jedem Kombi her, was wir eher den Marketingleuten als der Realität zu verdanken haben. Bei SsangYong heißen auch die Pick-ups so, praktisch aber zählen Lifestyle und Zupacken bei der Arbeit, daher ist der Actyon Pick-up vorsteuerabzugsberechtigt. Und er ist ausschließlich mit Doppelkabine erhältlich, mit guten Platzverhältnissen hinten, lediglich die Sitzposition ist so aufrecht, dass man eher an Werktag als an Urlaubsreise denkt. Vorne sitzt man tadellos, alle Bedienelemente sind perfekt erreichbar und selbsterklärend, was nicht als Verzärtelung des Fahrers missverstanden werden will: Denn in seinen Genen ist der Actyon Pick-up ein Nutzfahrzeug, was sich an der hakeligen Schaltung erkennen lässt (besonders bei Kälte),

am knorrigen Geräuschniveau innen und an der schrulligen Lenkung: Die zum Rückstellen nötigen Kräfte sind fast höher als jene zum Einlenken. So gesehen ist das Einstiegsmodell Basic (€ 21.990,– mit 4WD) die stimmigste Version, am anderen Ende der Preisliste liegt der Actyon Sports Premium um € 27.490,–. Allen gemein ist der 2,0-Liter-Motor mit 141 PS und 310 Nm – und zeitgemäßen Fahrleistungen, wenngleich das Drehzahlband schmal ist. Allrad kann bis 80 km/h zugeschaltet werden, sofern man nicht den Zwei radler bestellt hat, zum Einlegen der Geländeuntersetzung muss angehalten werden.

Die Ladefläche ist mit einer Kunststoffwanne ausgekleidet, 1275 x 1600 x 525 mm ergeben rechnerisch knapp 1070 Liter Ladevolumen. Per Hardtop kann das Ladegut gegen Wetter und Diebe immunisiert werden.

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