Der Ford GT. Foto (c) press-inform
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Sportwagen-Overload auf der NAIAS 2015

Der Ford GT ist dieser Tage (zu Recht) in aller Munde. Aber auch die anderen Flitzer von der Detroit Motor Show 2015 können sich durchaus sehen (und fahren) lassen.

14.01.2015 Press Inform

Bei der diesjährigen Detroit Motor Show geben nicht nur Pick Ups und große SUV, sondern auch Sportautos den Ton an. Den Vogel dabei hat Ford mit dem GT, einer Reminiszenz an den berühmten Supersportler Ford GT40, abgeschossen. Jenem Sportwagen, der in den 60er Jahren vier Mal in Folge die 24-Stunden-Le-Mans gewann.

Der Ford GT

Der Ford GT

Der neue Ford GT – ein würdiger Nachfolger?

Die blaue Flunder, die in der Cobo Hall die Massen anzieht, setzt die GT-Tradition fort: Leichtbau kombiniert mit einem potenten Aggregat, verpackt in einem Mittelmotor-Konzept. In der Ford-Diktion des Jahres 2015 entspricht das einem doppelt aufgeladenen Sechszylinder-Motor mit rund 600 PS und einer Karosserie aus Aluminium und Kohlefaser. Im nächsten Jahr soll dann die Neuauflage des Ford GT in den Verkaufsräumen an den historischen Dreifach-Erfolg seines Urahnen 1966 in Le Mans erinnern.

Ford GT 2016

Cadillac CTS-V

Der Cadillac CTS-V zieht bereits ab diesem Jahr alle Aufmerksamkeit auf sich. Er will mit 649-Kompressor-PS deutsche Konkurrenten, wie den Audi RS 7, den BMW M5 oder einen Mercedes E 63 AMG knacken will. Der 6,2-Liter-Motor katapultiert den Cadillac CTS-V in 3,8 Sekunden von null auf hundert km/h. Das Design des Amerikaners mit den senkrecht stehenden LED-Reihen, der markanten Lufthutze auf der Motorhaube und dem riesigen Kühlergrill dürfte auch auf deutschen Autobahnen für Überhol-Prestige sorgen. Damit der Pilot auch jede seiner Fahrten nachvollziehen kann, zeichnet eine Blackbox bis zu 30 Datenkanäle auf. Dem CTS-V zur Seite steht das Cadillac ATS-V Coupé.

Cadillac ATS V Coupe

Cadillac ATS V Coupe

Nicht für uns: Der Lexus GS-F

Die Attacke auf die deutschen Sport-Limousinen kommt von zwei Seiten: Der in Europa nicht auf dem Markt erhältliche Lexus GS-F bekommt den V8-Saugmotor, der mit 477 PS schon im Lexus RC F beeindruckte. Auf der Kraft-Skala hinkt der Lexus damit der deutschen Konkurrenz um gut 100 PS hinterher. Um auf der linken Spur dennoch nicht abgehängt zu werden, bringt der Japaner 1.830 Kilogramm auf die Waage, das sind rund 200 Kilogramm weniger als mancher Wettbewerber. Die Achtgangautomatik garantiert eine flüssige Beschleunigung und ein adaptives Fahrwerk, verschiedene Fahrmodi, ein Torque-Vectoring-Differential helfen dem schnellen Lexus für eine maximale Fahrdynamik.

Der Lexus GS-F. Bild (c) Lexus

Der Lexus GS-F. Bild (c) Lexus

Gelifteter BMW M6

BMW bringt ein Facelift des M6 mit nach Detroit. Die Modellüberarbeitung ist visuell kaum zu erkennen. Die Niere hat weniger Streben und der Lufteinlass der Frontschürze ist durchgängig – das war es. Beim Motor bleibt alles beim Alten. Mit 560 PS besteht auch kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Dennoch kann alle PS-Potenz nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Modellpflege technisch kaum Neuerungen bringt. Fahrer, die öfters schneller unterwegs sind, freuen sich über einen Stau-Assistenten.

BMW M6

BMW M6

Acura NSX in Serie

Die Konkurrenz schläft nicht. Honda lässt endlich die Serienversion des Acura NSX von der Leine. Der Antriebstrang des 550 PS starken Mittelmotor-Super-Sportlers besteht aus einem Sechszylindermotor und drei Elektromotoren, von denen ein Aggregat den Heckantrieb unterstützt, während die beiden E-Maschinen an den Vorderrädern für dynamisches Torque-Verctoring sorgen. Garniert wird der Antriebsstrang von einem Neungang-Doppelkupplungsgetriebe. Der Preis beträgt 150.000 US-Dollar.

Der Acura NSX. Foto (c) press-inform

Der Acura NSX. Foto (c) press-inform

Es ist der Porsche Targa, aber neu

Eine weitere Premiere gibt es beim Porsche Targa. Den Sportler gibt es erstmals als allradgetriebenen GTS mit 430 PS und einer Spitzengeschwindigkeit von 300 km/h. Beim Targa 4 GTS setzen die Designer schwarze Akzente. Angefangen von den mattschwarzen 20 Zöllern bis hin zu den dunkel Aluminium Zierleisten im Innenraum.

Der Porsche 911 Targa GTS und Porsche CEO Matthias Müller. Foto (c) press-inform

Der Porsche 911 Targa GTS und Porsche CEO Matthias Müller. Foto (c) press-inform

Alfa Romeo 4C oben ohne

Oben ohne kommt jetzt auch der Carbon-Sportler Alfa Romeo 4C daher. Dank der Kohlefaser-Leichtbauweise ist die Karosserie der Italo-Flunder so verwindungssteif, dass die offene Version nur 60 Kilogramm schwerer ist, als der geschlossene 4C. In Zusammenspiel mit den 240 PS ist dieses Gewicht, dass unter einer Tonne liegt, immer noch eine Spaßgarantie, wie die 4,5 Sekunden von null auf 100 km/h und die Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h zeigen. Bei den Scheinwerfern entschieden sich die Designer für klassische Scheinwerfer im GT-Stil, anstelle der Formicula-Insekten Frontlichter.

Alfa Romeo 4C Spider. Foto (c) press-inform

Alfa Romeo 4C Spider. Foto (c) press-inform

Ford F-150 Raptor mit 3,5 Liter V8-Motor

Der Ford-F150-Raptor-Pick-Up-Truck lässt seine Muskeln spielen. Das PS-Alphatier des rustikalen Bestsellers wurde bislang von einem Achtzylindertriebwerk angetrieben. Nun soll ein neuer 3,5-Liter-V6 Ecoboost-Motor mit rund 500 PS für angemessenen Vortrieb sorgen. Ein Raptor definiert sich aber nicht nur durch Kraft, auch das Fahrwerk und das Chassis verbesserten die Ingenieure. Sechs Fahrmodi, eine breitere Spur und eine Zehngang-Automatik lassen das Herz eines jeden Pick-Up-Fans ab Herbst des nächsten Jahres höher schlagen.

Ford F150 Raptor. Foto (c) press-inform

Ford F150 Raptor. Foto (c) press-inform

Kampf der SUVs

Auch bei den SUVs ist ein PS-Schlagabtausch entbrannt. Der neue Mercedes GLE 63 AMG steigt gegen den BMW X6 M und Porsche Cayenne Turbo S in den Ring. Beim schwäbischen Herausforderer mit doppelt aufgeladenen Achtzylinder haben die Kunden die Wahl zwischen 557 PS oder als S-Version mit 585 PS. Im Gegensatz zu den zahmeren GLE Coupé ist der 63er AMG konsequent auf Sportlichkeit und Dynamik ausgelegt. Der Fahrer zwischen fünf verschiedenen Fahrprogrammen zwischen Comfort und Sport+ wählen. Unterstrichen wird der sportliche Antrieb von einem entsprechenden Auftritt mit Spoilern, Schwellern, ausgestellten Radhäusern und mächtigen 22-Zoll-Reifen.

Dank an press-inform

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