ChevroletMirayConcept-01
Das Design soll an die glorreichen 1960er Jahre erinnern.
 

Sportskanone

Der Chevrolet Mi-ray soll ein Blick in die Zukunft sein. Glauben wir.

07.04.2011 Online Redaktion

Der Mi-Ray könnte eine Studie für einen zukünftigen Roadster sein. Das ist aber reine Spekulation. Denn General Motors gibt praktisch kaum handfeste Informationen zu dem Modell raus, das sie auf dem Autosalon in Seoul zeigen.

Nur so viel: ein 20 PS starker Elektromotor soll das Auto im Stadtverkehr bewegen – gespeist aus einer nur 1,6 Kilowattstunden (nein, kein Tippfehler nur 1,6 kWh) fassenden Lithium-Ionen-Batterie. Bei höherem Leistungsbedarf schaltet sich ein turbogeladener 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner zu (Leistung unbekannt). Portioniert wird die Kraft über ein Doppelkupplungsgetriebe. Eine Start-Stopp-Automatik gibt es ebenfalls. Beim Mi-ray (koreanisch für „Zukunft“) soll man zwischen Front- und Heckantrieb umschalten können.

Sonst knausert man mit „Fakten“. Die Seitenteile bestehen angeblich aus Kohlefaser und karbonverstärktem Kunststoff, das Design soll an den Monza SS von 1963 an den Corvair Super Spyder von 1962 erinnern. Noch angeblicher.

Zum Thema Innenraum fallen in der Presseerklärung unter anderem folgende Sätze – wir gehen davon aus, das ist alles gut gemeint:

„Wie auch bei der äusseren Gestaltung liessen sich die Designer vom Styling eines Kampfflugzeugs inspirieren.“

„ Die asymmetrischen Sitze gehen fliessend aus den Türen in den Innenraum über und bilden dadurch wieder eine Symmetrie, in der der Fahrer praktisch mit dem Fahrzeug verschmilzt.“

„ Die Instrumententafel wird rückprojiziert. Dabei werden die Informationen für den Fahrer in drei Bereiche unterteilt: Vorne werden die Fahrleistungen angezeigt. Links befindet sich die Anzeige für die Reichweite und rechts davon die Navigation sowie die Angaben über gefahrene Kilometer. Dadurch wird unnützes Datengewirr vermieden und der Fahrer kann sich ganz auf das Fahrerlebnis konzentrieren.“

„ Der Startknopf ist in der Mitte angebracht und erinnert ebenfalls an das Bedienelement eines Kampfjets. Wird er gedrückt, hebt sich das einfahrbare, säulenmontierte Kombinationsinstrument wie die Haube eines Flugzeugs und gibt den Blick auf eine „interaktive Projektion“ auf der weißen Oberfläche frei.“

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