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Sparen im Gatsch

Neues Modelljahr, neues Glück, weniger Sprit.

06.08.2010 Online Redaktion

Der Trend ist ein Komiker, man muss nur seinen Humor verstehen können. Noch vor ein paar Jahren überschlugen sich die Hersteller mit Neuvorstellungen in Sachen SUV und Allrad. Land Rover war mit dem aufkommenden Trend in einer bequemen Position, schließlich haben die schon vorher jahrzehntelang nichts anderes Gemacht, als Menschen gegen die Unwirtlichkeiten abseits befestigter Straßen zu bewaffnen. Jetzt wird wieder zurück gerudert. Sprit muss gespart werden.

Der Superlativ aus dem Hause Land Rover zu diesem Thema, der Evoque, kommt 2011. Bis dahin soll der Freelander 2 das Vorzeigobjekt sein. Der biegt jetzt in seine zweite Lebenshälfte ein und bekommt für das Modelljahr 2011 ein Facelift und technische Goodies, die ihn sparsamer machen sollen.

Punkt eins: Frontantrieb. Das neue Einstiegsmodell des Freelanders, der eD4, wird lediglich über die Vorderachse, statt wie bisher ausschließlich per Allrad, angetrieben. Auf hundert Kilometer soll er lediglich 6,0 Liter benötigen (entspricht 158 Gramm CO2). Was auch an Punkt zwei liegt: Stopp-Start-Automatik. Alle Freelander 2 Modelle mit Schaltgetriebe werden ab sofort serienmäßig mit dieser Technik ausgestattet.

Wer lieber schalten lässt kann sich über die zweite Generation des Aisin-Warner-AWF21-Getriebes freuen. Die Wandlerüberbrückung hat einen größeren Arbeitsbereich, das gesamte Getriebe ist jetzt kleiner, leichter und hat weniger Reibungsverluste und Schaltvorgänge gehen schneller von statten.

Zusätzlich wurde die Motorenpalette überarbeitet. Der 2,2 Liter Diesel wird jetzt in zwei Ausführungen angeboten, mit 150 und 190 PS. Der 3,2-Liter Benziner, ein Reihensechszylinder, wurde leicht nachgebessert, wodurch er jetzt die Euro-5-Abgasnorm erfüllt. An der Leistung, 233 PS, hat sich nichts geändert.

Optisch tat sich wenig. Neue Stoßfängereinheit mit neuen Einlassungen für die Nebelscheinwerfer und ein leicht veränderter Kühlergrill mit dunklem Gittereinsatz. Nur für das Fanauge zu erkennen: leicht modifizierte Scheinwerfer. Auffälligste optische Änderung, und das allein zeigt schon, wie zurückhaltend man war: der Heckklappengriff ist jetzt in Wagenfarbe lackiert. Padautz.

Österreich-Premiere feiert der neue Jahrgang auf der Allradmesse „4×4 2010“ in Gaaden im Wienerwald (2. bis 5. September). Dort wird Land Rover auch die Preise bekannt geben.

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