Keine sonnigen Zeiten für Autobauer in Spanien: Kartellbehörde ermittelt wegen Preisabsprachen.
Keine sonnigen Zeiten für Autobauer in Spanien: Kartellbehörde ermittelt wegen Preisabsprachen.
 

Preisabsprachen: Spanische Kartellbehörde ermittelt gegen Autobauer

Spanien wirft VW, Opel, Renault, Peugeot, Toyota und Ford Preisabsprachen vor – Strafen in der Höhe von bis zu 10 Prozent des Jahresumsatzes drohen

05.09.2013 APA

Spanien wirft VW, Opel, Renault, Peugeot, Toyota und Ford Preisabsprachen vor. Die Autobauer sollen marktrelevante Informationen ausgetauscht und Preise sowie Bedingungen von Dienstleistungs- und Verkaufsverträgen abgesprochen haben – die spanische Kartellbehörde CNC ermittelt, wie am Mittwoch bekannt gegeben wurde.

Hohe Strafen drohen

Bei Besuchen in Verkaufsräumen und Firmenzentralen sei im Juni und Juli belastendes Material gesammelt worden. Den Unternehmen drohen laut CNC Strafen in Höhe von bis zu zehn Prozent ihres Jahresumsatzes in Spanien. Die Untersuchungen richteten sich sowohl gegen die Autokonzerne als auch deren spanische Auslieferer.

Autobauer beteuern ihre Unschuld

Ein Sprecher der VW-Tochter Seat bestätigte Ermittlungen in Verkaufsräumen. Eine Renault-Sprecherin in Spanien sagte, ihr Unternehmen habe nicht gegen Wettbewerbsrecht verstoßen. Die Opel-Mutter General Motors erklärte am Donnerstag auf Anfrage, GM Spanien habe sich niemals an einem Kartell irgendeiner Art beteiligt. Man werde die Behörden bei ihren Untersuchungen unterstützen.

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