AudiTT3
 

Sommernachtstraum

Dezent wurde der Audi TT nachgeschliffen. Coupé und Roadster. Jetzt kann der Sommer also kommen.

15.04.2010 Online Redaktion

Ein bisserl Geduld ist noch gefragt. Der überarbeitete TT kommt erst „im Sommer“, wie Audi sagt. Das ist etwas unpräzise, aber die Preise stehen ja auch noch nicht endgültig fest – ein Schäufelchen mehr als für den aktuellen sollte schätzungsweise eingeplant werden.

Das etwas rundliche Auftreten der ersten Generation ist ja schon länger Geschichte. Das aktuelle Facelift schärft den Gesamtauftritt des Sportlers aber noch mal etwas nach. Die Lufteinlässe wurden vergrößert, die Nebelscheinwerfer sind in Chromringe gefasst, und die Optik des Singleframe-Grills wurde überarbeitet. Wer etwas Geld entlang der Aufpreisliste investiert, kann sich auch über neu gestaltete Xenon-Plus-Scheinwerfer freuen. Am Heck hielten sich die Designer eher zurück, lediglich der mattschwarze Diffusor wurde vergrößert. In Summe wuchs der Audi TT um zwei Zentimeter in die Länge.

Motorenseitig tat sich deutlich mehr. Der 3,2 FSI und der 2,0 TFSI mit 200 PS wurden aus dem Motorenprogramm gestrichen. An deren Stelle rückt ein 2,0-Liter-TFSI, also ein turbogeladener Direkteinspritzer, mit 211 PS. Der erledigt den Tempo-100-Spurt in 6,1 Sekunden und hört bei 245 km/h mit der ­Beschleunigung auf. Mit Schaltgetriebe soll der Durchschnittsverbrauch bei 6,6 Litern liegen. Größten Anteil an der Ersparnis von 1,1 Liter im Vergleich zum Vorgänger­motor hat das Audi Valvelift System (AVS). Es schaltet den Hub der Auslassventile je nach Anforderung in zwei Stufen um, was die Spülverluste im Brennraum minimiert und die ­Anströmung des Turboladers optimiert. Der 2,0 TFSI mit 160 PS und der 2,0 TDI mit 170 PS bleiben unverändert im Programm.

Innen muss man schon genau hinschauen und ein Kenner des Vorgängers sein, um die Veränderungen zu bemerken. Lenkrad, Mittelkonsole und Türverkleidung bekamen neue Applikationen in Aluoptik und die Aluminiumleiste oberhalb des Handschuhfachs ist jetzt gebürstet. Eine neue Imprägnierung soll die Aufheizung der Ledersitze minimieren, und im Roadster geht es künftig außerdem dank einer zusätzlichen Akustikmatte samt thermischer Isolierung noch etwas gemütlicher zu.

Mehr zum Thema
  • autofreak

    schick, schick

pixel