smart fortwo cabrio mhd front seite
Dach zurückwerfen und entschleunigt über Bundesstraßen cruisen.
 

Testbericht: Smart fortwo Cabrio micro hybrid drive passion

Abnehmbares Dach und micro hybid drive versprechen Sommerlaune. Wird der Kleine den Anforderungen gerecht?

03.10.2013 Autorevue Magazin

Im Smart wird man unumgänglich zum Missionar. Bei jeder Gelegenheit muss man die landläufige Meinung, für viel Geld ein halbes Auto zu kaufen, klarstellen. Der Smart ist kein halbes Auto. Er ist eine clevere Idee, die ihrer Zeit voraus war, jetzt aber zunehmend an Akzeptanz ­gewinnt (Stichwort Parkpickerl).

Er ist ein genialer Partner im Urbanen.

Parkplatz­sorgen sind ihm fremd – beim Umstieg von einem Kompakten muss man erst Auge und Sinne für Parklücken neu kalibrieren: Der Abstand zum Vordermann ist dann korrekt, wenn man meint, mit den Füßen seine Stoßstange berühren zu können.

Der Smart hat einen tadellos nutzbaren Kofferraum, der fürs tägliche Leben absolut ausreicht. Was flach keinen Platz hat, wird einfach hochkant reingestellt.

smart fortwo cabrio mhd innenraum sitze

Das Interieur ist irgendwo in der Mitte zwischen deutscher Gründlichkeit und kindlicher Verspieltheit stecken geblieben. Zum Glück wurde jeweils das Beste aus zwei Welten ins Spiel ­gebracht: Verarbeitung und Materialien (Option: lederüberzo­genes Armaturenbrett!) sind fern von Billigangeboten, auch schmerzt der mutige Preis dann nimmer so sehr. Das Design passt zum Konzept, ist frech und dennoch funktional.

Das Fahren:

In der Stadt wuselt man durch den Verkehr, ­vollstreckt Lücken, die keine sind. Schön: Dem automatisierten Getriebe hat man die Schaltrucke halbwegs abgewöhnt. Noch besser wird es, wenn man nach kurzer Eingewöhnung mit dem Gaspedal ein bissl mithilft. Nicht ganz so schön: über Land. ­Natürlich ist er kein Langstreckenprofi, dennoch sind Autobahnfahrten locker erträglich. Man lehnt die Tachonadel an den ­elektrischen Begrenzer und rollt easy ans Ziel.

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