Toyota Hilux dyn vorne
Vollgas in die Schlacht.
 

Showdown auf der Ladefläche

(Die Rustikalität dieser Fahrzeugklasse gebietet eine kämpferische Ausdrucksweise)

15.11.2011 Online Redaktion

Trotzdem die Pick-Ups eine überschaubare Nische darstellen, ist der Wettbewerb hart. Vor allem seit VW den Amarok lancierte und den Toyota Hilux von der Spitze der Zulassungsstatistik stieß – der erste Platz in der Bestandsstatistik ist für die Japaner nur ein schwacher Trost. Deshalb gibt’s jetzt ein Update für das ­Arbeitstier: neues Frontdesign, feinerer Innenraum, dazu die „Single Cab“-Variante, um den Einstiegspreis bei 26.820 Euro ­halten zu können.

Weiterhin ist die Palette aufgeteilt in eine durchaus ansehnliche „City“-Ausstattung und eine rustikale „Country“-Ausführung. Und rustikal bedeutet hier wirklich rustikal, also Lada Kalina (gepaart mit japanischer Verarbeitung, freilich). Aber die Zielgruppe will eh keinen Firlefanz, hier geht’s um die Schlachten des Alltäglichen (oder nicht so Alltäglichen, wir erinnern uns an die Versuchsreihe der britischen Kollegen von Top Gear).

In der Top-Variante serienmäßig ist nun das Touchscreen-Radio „Toyota Touch“, das wir schon aus Yaris und Verso-S kennen. Neben der üblichen Bluetooth-Freisprecheinrichtung und der Bluetooth-Musikübertragung ist hier auch ein Internetzugriff möglich, um das Wetter abzurufen oder auf Adressen zuzugreifen, die man zuhause auf dem „MyToyota“-Account gespeichert hat: eine Navi­gationsfunktion gibt’s gegen Aufpreis.

Die Motoren sind bekannt (2,5 D-4D mit 106 kW/143 PS und 3,0 D-4D mit 126 kW/171 PS), gefeilt wurde am Verbrauch: Die schwächere Variante begnügt sich nunmehr mit 7,3 Litern im Durchschnitt, ein Liter weniger als bisher. Erhältlich ist der neue Hilux ab sofort, die Einzelkabine kommt Anfang 2012. Der Einstiegspreis liegt wie erwähnt bei 26.820,- Euro für die Country-Einzelkabine, der City startet bei 31.320,- Euro (X-tra Cab) und endet bei 37.320,- für die Doppelkabine mit der 3-Liter-Maschine und Automatik. Alles selbstverständlich ohne NoVa, weil der Kampf der Arbeitsamen ist ohnehin hart genug.

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