Sergio Marchionne fca
Der Weg ist das Ziel.
 

FCA mit „ziemlich mutigen Vorgaben“

Sergio Marchionne rudert bei der Erfüllung der Fiat-Absatzziele zurück. Für den Fiat-Boss ist ein anderer Faktor entscheidend.

14.05.2014 APA

Sergio Marchionne rudert bei der Erfüllung der Fiat-Absatzziele zurück. Um ein Unternehmen zu führen, müsse man „ziemlich mutige Vorgaben machen“, sagte Marchionne am Dienstag bei der Eröffnung eines neuen Werks im US-Bundesstaat Indiana. Es sei nötig, die Richtung vorzugeben.

Der wichtigste Faktor

„Der Plan ist eine Struktur, die eine Richtung vorgibt. Also seien Sie nicht kleinlich, ob ich jetzt 400.000 oder 382.000 Alfas verkaufe.“ Die Leute dächten, er lege die Pläne für die Märkte vor. Das sei jedoch „der unwichtigste Teil“. Ziel sei es vielmehr, die Belegschaft zu motivieren.

Fiat-Chrysler-Aktien eingebrochen

Marchionne hatte vergangene Woche einen Fünfjahresplan veröffentlicht, der unter anderem eine Verfünffachung des Nettogewinns und die Steigerung des weltweiten Absatzes auf 7 Millionen Fahrzeuge von 4,4 Millionen im vergangenen Jahr vorsieht. Der Markt reagierte mit Skepsis: Fiat-Chrysler-Aktien fielen um 13,5 Prozent.

  • Autojoe

    Zuerst Lancia zerstoert, Alfa ist der naechste und der 500er wird auch nicht ewig herhalten koennen. Was dann bitte, die Amikisten vielleicht?

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