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Wann kommt das selbstfahrende Auto?

Autos einparken per Assistenten, fahren mit Tempopilot oder Spur halten mit Unterstützung der Fahrzeugtechnik. Der nächste logische Schritt: Autonomes fahren. Wann geht’s los?

25.03.2015 Press Inform

Nichts sorgt in der Automobilbranche derzeit für mehr Gesprächsstoff, als das autonome Fahren der nahen Zukunft. Fahrdynamiker sehen den Untergang der automobilen Fahrkultur während sich Vielreisende bereits die Hände reiben, weil sie auf längeren Autobahnstrecken entspannt arbeiten können. Alles nichts Neues in der Schifffahrt oder im Flugzeug – doch auf der Straße eine Revolution. Zumindest im Kleinen, denn längst können Autos automatisch ein- und ausparken, Abstand halten und im Stau der Kolonne folgen.

Das größte Problem der selbstfahrenden Autos

In Europa mahlen die Mühlen einmal mehr langsamer als in den USA. Zwar sind auch auf europäischen Autobahnen zahlreiche Erprobungsfahrzeuge der Autohersteller längst autonom unterwegs; doch die rechtlichen Rahmenbedingungen machen es bisher schwer, große Fortschritte in die Serienmodell zu bringen. Denn während die Autoindustrie zeitnah zumindest auf Autobahnen bereits autonom loslegen könnte, stochert der Gesetzgeber bisweilen noch im juristischen Nebel herum. Da wird die Autobahn A9 zwischen Nürnberg und München als Ausweisung einer Teststrecke für autonomen Fahrbetrieb bereits gefeiert, wie eine kleine Mondladung. Dass hier seit Jahren Prototypen vollautonom unterwegs sind, findet kaum Erwähnung.

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© Bild: Werk

Vorstoß von Kalifornien, Nevada, Michigan und Florida

Die USA treiben den Traum vom autonomen Fahren lautstärker vor sich her. Keine Überraschung, dass sich einige Bundesstaaten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten leichter tun, als im nicht selten allzu kleingeistigen und hinterwäldlerischen Europa. Das Netz von amerikanischen Highways und Interstates, ist deutlicher luftiger gespannt, als in Ländern wie Deutschland, Österreich oder den Niederlanden. Die Entfernungen sind größer, die Geschwindigkeiten kleiner und die Bereitschaft für Innovationen bisweilen grenzenlos. So haben sich mit den Bundesstaaten Kalifornien, Nevada, Michigan und Florida einige Bundesstaten sehr schnell bereit erklärt, die rechtlichen Rahmenbedingungen für das autonomes Fahren zu schaffen. In Flächenstaaten wie Oregon, Arizona, Colorado oder Texas gab es jedoch erst einmal die rote Karte. In vielen anderen Staaten wird gerade daran gearbeitet, das autonome Fahren unter entsprechenden Richtlinien zu erlauben.

Ist der Computer der bessere Autofahrer?

Jessica Altschul kämpft für Daimler in der US-Bundeshauptstadt Washington täglich mit den nationalen US-Behörden für einheitliche Regelungen: „Rund 90 Prozent der Unfälle gehen auf menschliches Versagen zurück“, sagt Jessica Altschul, „570 Millionen Autofahrer sind über 65 Jahre und mit autonomen Verkehrsfluss ließen sich bis zu 2,9 Milliarden Gallonen Kraftstoff einsparen.“ Das sind 30 Prozent des in den USA verbrauchten Kraftstoffs. Doch aktuell geht es den meisten Staaten in den USA ebenso wie in Europa weniger um den Kraftstoffverbrauch, sondern vielmehr um Komfort für die Insassen und mehr Sicherheit. In den US-Bundesstaaten, die grünes Licht für die autonomen Probanden gegeben haben, sind immer mehr Testfahrzeuge unterwegs, die den Weg für das autonome Fahren im großen Stil ebnen sollen.

Was in den USA notwendig ist

Doch nach wie vor gibt es auch in den USA Hindernisse auszuräumen. „Es geht um die jeweiligen Versicherungssummen, die generell von einer auf fünf Millionen Dollar steigen sollen oder darum, dass die Bundesstaaten gute Straßenschilder und Fahrbahnmarkierungen haben“, erklärt Jessica Altschul weiter, „daran hapert es oft noch.“ Wenn die Erprobungsphasen weiter gut laufen, rechnen die Verkehrsexperten in den USA damit, dass die einzelnen Regelungen der Bundesstaaten in den nächsten Jahren von einer landesweiten übergeordneten Richtlinie geschluckt werden, die das autonome Fahren erlaubt.

Autonomes Fahren ist dabei nicht gleich autonomes Fahren

Es wird aktuell allgemein zwischen fünf Stufen der Autonomie unterschieden. Auf der ersten Stufe greift der Fahrer noch komplett selbst ins Steuer, während er sich in weiteren Schritten leiten lässt, gar nicht mehr steuert. Die internationale SAE (Society of Automotive Engineers) sieht als Krönung der Automatisierung zudem noch den Fall, wenn das Auto komplett ohne Fahrer unterwegs ist und zum Beispiel die Kinder vollautomatisch aus der Schule holt. So weit wird es bis Ende des Jahrzehnts jedoch kaum gehen. Anzunehmen, dass Modelle wie die dann 2019 überarbeitete Mercedes E-Klasse, die Anfang kommenden Jahres ihre Weltpremiere feiert oder die nächsten Modellgenerationen von BMW 5er / 7er, Audi A6 / A8, Volvo XCX90, Lexus LS oder VW Passat vollautonom fahren können. Auch Tesla will sein Model S in den nächsten Jahren Schritt für Schritt fit für autonome Langstrecken machen. Volvo-Sicherheits-Spezialist Anders Eugensson: „Bis zu 95 Prozent aller Autounfälle sind durch menschliches Versagen verschuldet. Wir wollen dafür sorgen, dass ab 2020 kein Verletzter oder sogar Toter in einem neuen Volvomodell zu beklagen ist.“

Google Self-Driving Car Project

50 Kilometer Autonomie

Diese Teil- oder Vollautomatisierungen dürften sich bei allen Herstellern jedoch zunächst auf Autobahnen und Überlandfahrten beschränken. Zu schwer ist es aktuell, die turbulenten Szenen in den überfüllten Innenstädten abzusichern, wo immer wieder Fußgänger und Radfahrer auf die Straße springen, Rotlichter missachten oder Kinder schnell noch den Bus erreichen wollen. Anders Eugensson: „Im Jahr 2017 wollen wir 100 autonom fahrende Autos an ausgewählte Kunden verleasen.“ Ehrlicherweise muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass die Autos dann nur auf dem rund 50 Kilometer langen Autobahnring rund um Göteborg wie von Geisterhand fahren werden.“

Testfahrten finden schon längst statt

Seit rund vier Jahren betreiben zum Beispiel die Münchner ein Zukunftsprojekt, bei dem eine Kleinflotte silberner 5er BMW auf Autobahnen rund um München seine Kreise zieht. Während der optisch seriennahe 5er auf der rechten Spur mit 120 km/h seine Bahnen zieht, hat der Fahrer die Hände auf den Knien. Selbstständig wird gebremst, beschleunigt, geblinkt und ausgewichen. Neben einem speziellen GPS-System für besonders genaue Geodaten über die Position des Fahrzeugs gibt es vorne, hinten und an den Seiten zusätzliche Radar- und Lasersysteme, mit denen die Umgebung im Echtzeit abgetastet wird. Die Daten werden zusammen mit denen von Motor, Kamera und anderen Assistenzsystemen in einem Rechner im Kofferraum des BMW verarbeitet. Ähnlich sehen die Testflotten von Audi, Mercedes, Volkswagen, Nissan, Toyota, Volvo oder Cadillac aus, die weltweit ihre Testkilometer abreißen. Es gibt eben noch einiges zu tun. Doch die größten Hürden sind die juristischen. „Wer nur an die Technik denkt, hat noch nicht erkannt, wie das autonome Fahren unsere Gesellschaft verändern wird. Das Auto wächst über seine Rolle als Transportmittel hinaus und wird endgültig zum mobilen Lebensraum“, unterstreicht Daimler-Chef Dieter Zetsche. Zukunftsmusik, die schon an unser Ohr dringt…

Dank an press-inform

  • Michael

    Wer schreibt so einen idiotischen Bericht, der gehört sofort verhaftet wegen Volksverblödung – Denken ist bei dem nicht einmal Glücksache sondern nicht vorhanden.

    Amerika als Beispiel für innovativ zu nennen ist ja spitze : Ein Volk wo der Rassenhass noch immer grassiert, wo alle Leute mit Revolvern und MG´s herumrennen, Amokläufer an der Tagesordnung sind und die wildesten Kreationen an Eigenbauten herumfährt und alle Leute bespitzelt, als Vorreiter zu nennen ist geistige Abnormität. Und wenn er Europa als kleingeistig und hinterwälderisch bezeichnet, dann schickt ihn bitte sofort ins großgelobte Land – Vielleicht gleich nach Miami, wenn er Glück hat überlebt er den Gang vom Flughafen bis zum Taxi, dann kann er ja in einen autonomen Auto fahren und wird gleich dank Programmierung in den Slums abgeliefert.

    570 Millionen Autofahrer sind über 65 Jahre und mit autonomen Verkehrsfluss ließen sich bis zu 2,9 Milliarden Gallonen Kraftstoff einsparen.“–> Werden die gleich auf den Friedhof gefahren,oder auf die Gegenfahrbahn – Wird dadurch Sprit gespart ?

    Komfort und Sicherheit ? Toll, den Kofferraum voller Computer, ich kaufe mir einen Anhänger oder ein 2-tes Auto für das Gepäck, BMW kreist um München – schickt Sie mal auf eine verschneite Bergstrasse oder Landstrasse – die kommen keine 100 m.
    Wo liegt der Komfort wenn ich ständig mit der Angst lebe ob dieses Ding funktioniert, weil wenn nicht, dann ist es zu spät,und wenn ich „Vielfahrer“ Glück habe, mir meine schweissnassen Hände reibe und schweissgebadet aus dem Auto steige, wenn ich meine Kinder von so einem Sarg in die Schule bringen lasse, sitze ich dann am Computer und schau alles mit der Kamera mit an damit ich kontrollieren kann was die Mannschaft da so treibt,…..
    Die schaffen es nicht einmal die paar Schiffe und Flugzeuge unfallfrei durch eine Fläche zu manövrieren die den 1oo.ooo fachen Platz hat.
    Wenn Sicherheit, dann aber richtig – raus mit den Bilschirmarmaturen und nicht funktionierenden Touchdisplays, dieses Wirrwar und ausbund an Unbedienbarkeit lenkt heute schon extrem ab, macht wieder ordentliche einfach zu bedienende Elemente wie Drehregler und einfache Tasten, steckt das Geld in die Entwicklung und den Bau dahin, daß diese dann dauerhaft und über die Garantie hinaus funktionieren, baut Autos mit passenden Armlehnen für den Fahrer, platziert Schalter wie „ESP aus“ dort wo sie ohne Verrenkungen und Lesen der Bedienungsanleitung erreichbar sind, baut keine reinen unkontrollierbare Fronttriebler mehr baut lieber nur Allradler aber richtige, stellt Funktion, Bedienbarkeit, Reinigung und Komfort vor Design, schmeisst den Bordcomputer raus – den braucht kein Mensch, was der Wagen braucht seh ich beim tanken, und die angegebenen Reichweiten stimmen sowieso nicht, macht ordentliche Kofferräume und wieder Platz für ein Reserverad, baut lieber nur Automatikgetriebe und verlangt den Aufpreis für die Schalter, jedes Auto hat ohne Aufpreis zu haben – eine Windschutzscheibenheizung oder besser Standheizung, eine Freisprecheinrichtung, ein kostenlos extern aktualisierbares Navi, macht die Autos wirklich Einbruch- und diebstahlsicher, schmeisst die Funkfernbedienungen raus, schafft ordentliche Ablagen und einstellbare Sitze und achtet darauf daß alle Daten anonym bleiben – Es gibt also sehr, sehr, sehr viel Arbeit für die Autobauer – macht erst die fertig und wenn das funktioniert kann man den nächsten Schritt andenken.
    Niemand, ausser ich selbst, bestimme wo ich fahre, wie ich fahre, ob schnell oder langsam, Tag oder Nacht und das geht keinen Staat, keine Behörde, keinen Autobauer und keinen Google, Apple, Microsoft was an !!
    – Und Sorry, nur Lebensmüde würden sich auf solch eine Zukunft einlassen – Hallo, Hacker 1 an Hacker 2, ich hack mal schnell den Server für autonomes Sterben in Deutschland, Österreich und Italien, die lass ich jetzt alle gegen die nächste Wand und auf die Gegenfahrbahn fahren, Hahahahaha
    Den Autobauern muß einfach klar sein, daß wir ALLE mit dem Computer angreifbarer und verletzlicher geworden sind, wenn mal ein Computer abstürzt, ein Satellit fürs Navi oder das Internet zuhause ausfällt, oder die Einspritzmenge nicht mehr stimmt, gibt es keinen persönlichen Schaden, wenn aber dies bei dem Zukunftsszenario passiert gleicht das einen Massenmord.
    Ich fahre einen Galaxy, einen Rexton und einen MG B, der der immer fährt ist der MG weil 50 Jahre alt und sonderbarerweise nur 7 lt braucht, den Galaxy im Sommer und weil er ordentlich Platz hat, als Frontler aber im Winter unfahrbar, da hab ich dann den Rexton.
    Das wäre dann die Herausforderung für die Autobauer – aus 3 mach 1
    Also an die wirkliche Arbeit und nicht Computerspielen

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