Helmi im Cockpit
Happy Birthday!
 

Seit dreißig Jahren unfallfrei

Ein Sonntagsspecial zu Helmis Geburtstag!

17.10.2010 Online Redaktion

Augen auf, Ohren auf, He-elmi ist da. Immer noch. Das kleine Männlein mit dem großen Herz kann auf eine Karriere zurückblicken, die sich manch anderer Fernsehstar auch wünschen würde: Seit dreißig Jahren schon ist die „beliebteste Kindersicherheitsfigur Österreichs“ gemeinsam mit Sokrates, dem intellektuellen Wackeldackel, unterwegs, um den 3- bis 11-jährigen dieser Nation die Gefahren des Straßenverkehrs näher zu bringen. Die Beharrlichkeit, die mit fast 1400 produzierten Fersehfolgen einhergeht, führte dazu, dass Helmi in Österreich einen Bekanntheitsgrad von 92% genießt und damit quasi jeden Politiker in den Schatten stellt.
Bis 1995 war Thomas Brezina (auch bekannt als Tom Turbo-Boss und Drachenschatzjäger) übrigens im Helmi-Team mit von der Partie und Ende der Achtziger-Jahre ähnelte Helmis Stimme frappant der von Alfons Haider… Herr Brezina war es auch, der sich die ersten Aufgaben für Helmi einfallen ließ.
Wer sich jetzt wundert, dass der Knabe mit dem roten Helm in den letzten 30 Jahren nicht so sehr gealtert ist wie Thomas Brezina (sondern eher im Gegenteil, seit 2005 sogar noch frischer aussieht): Das ist kein Filmfehler, sondern rührt daher, dass Helmi vom Planet der Flepse stammt und daher (außerhalb seiner Atmosphäre?) langsamer altert. Seine Extraterrestialität ist es auch, die ihm nur vier Finger je Hand wachsen ließ und es ihm im Gegenzug ermöglicht, sich an jede beliebige Stelle zu beamen. Und wo wir grad bei den außerirdischen Eigenschaften sind: Das Raumschiff, das den sympathischsten aller Verkehrsüberwacher als Transportmittel dient, nennt sich Schwuppodrom. Wem auch immer das eingefallen ist, der- oder diejenige sollte sich in der Autobranche bewerben – „Touran“ und „RAV4“ sind nur zwei Beispiele für Autonamen, die uns lang nicht so subversiv erheitern, wie „Schwuppodrom“. Von Glücksgriffen wie „i-Miev“ für ein Elektroauto sei da noch gar nicht die Rede.
Aber auch für Helmi selbst gibt es auch nach dreißig Jahren genug zu tun (trotz sinkender Geburtenrate), zunächst nämlich einmal feiern. Und weil das ja mit richtig viel Publikum viel mehr Spaß macht, tourt er ab 22. Oktober durch ganz Österreich, um Kinderaugen zum Glänzen zu bringen (und aufzumachen). Auftakt ist in der Wiener Lugner-City, alle Infos gibt’s auf www.helmi.at.
So wünschen wir dem kleinen Verkehrsratgeber alles Gute und weiterhin guten Flug!

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