Rinspeed BamBoo stat rechts
 

Trinke Rinspeed!

Auch das macht Bamboocha: Der Androidelektrostrandbuggy.

22.02.2011 Online Redaktion

Frank Rinderknecht hat wieder was mitgebracht, und zwar den Sommer: Der Rinspeed BamBoo, der dieses Jahr in Genf zu besichtigen ist, ist nämlich durch und durch auf Urlaub gebürstet.

Das beginnt bei der offenherzigen Karosserie, die mit den abgedeckten Hinterrädern stark an den Citroën Mehari erinnert und setzt sich fort in der Unzahl an Details, die aus dem Auto eine typische Rinspeed-Studie machen: Das Dach ist eine Luftmatratze, deren Unterseite aus Bambusfasern besteht. Für die Zeichnung an der Oberseite zeigt sich der New Yorker Künstler James Rizzi verantwortlich. Auch die Sitzbezüge sind aus Bambusfasern und extrovertiert-künstlerisch gestaltet.

Für die heutzutage notwendige Vernetzung mit neuen Kommunikationsformen sorgt die nahtlose Integration von Android-Tablets und Smartphones ins Brotkastenarmaturenbrett, es gibt sogar eine eigene BamBoo-Community-Plattform, mittels derer sich die urbanen Sonnenanbeter des 21. Jahrhunderts zusammenfinden können.

Den Vogel schießt jedoch „Rizzi-Birds“ ab, im wahrsten Sinne des Wortes: Bunte Vogelaufkleber an der B-Säule zeigen den Beziehungsstatus des Fahrer oder der Fahrerin an – dagegen wirkt Facebook fast schon ein bissl gestrig.

Gestartet wird mit einem Schlüssel im Victorinox-Look, für den Vortrieb sorgt ein Elektromotor. Die 73 PS (54 kW) reichen für eine Beschleunigung bis 120 km/h, der Akku soll das Wägelchen 105 km weit tragen (das sollte reichen für den Weg vom Hotel zum Strand).

Nachdem die Antriebstechnik einen Kühlergrill entbehrlich macht, wurde die Luke in der Frontschürze auch umfunktioniert: Dort sitzt nun ein Display, das „Identiface“, auf dem man die eigenen Tweets ebenso anzeigen kann, wie die Wettervorhersage oder das Angebot, jemanden mitzunehmen. Wer auf Old School steht, kann sich auch das Markenlogo einblenden.

Ob Serienfertigung oder nicht, bei den derzeitigen Temperaturen tut so ein sommerlicher Wink einfach gut…

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  • Artanis

    Danke für die Korrektur – und diese Leichtigkeit vermisse ich auch. Gerade in diesem zentralen Punkt ist die Retro-Welle leider in den meisten Fällen eine glatte Themenverfehlung.

  • Ganz unsere Meinung! Besonders Kollege Strubreiter würde sich über ein Aufleben der französischen Nonchalance freuen… ;-)

    PS: Der Buggy wurde ausgebessert.

  • Artanis

    Nette Idee – und eigentlich ist es längst überfällig, dass es wieder Autos wie den Citroën Mehari oder den Mini Moke gibt.
    Kleine Anmerkung: DER Buggy, nicht DAS.

  • Der Schwedenkönig

    Erfrischende Idee.
    (Verstehe wer kann, daß Citroën das Charaktermerkmal abgedeckte Hinterräder brachliegen lässt.)

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