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Am Ende also doch: Serienfertigung für den C-X75.
 

Sehr stark

Was in Paris noch als Studie zu sehen war, geht tatsächlich in Serie.

11.05.2011 Online Redaktion

Zwar nur 250 Stück, aber immerhin: der C-X75 wird gebaut. Aber viel mehr wird auch nicht nötig sein, denn bei einem anvisierten Preis von mindesten 800.000 Euro wird der Kundenkreis ohnehin endenwollend sein. Der C-X75 wird als Hybrid-Supersportler antreten, doch ausgerechnet zur Leistung der drei Motoren machen die Briten noch keine genauen Angaben, dafür ist die Höchstgeschwindigkeit bekannt: 320 km/h. Der Sprint von Null auf Hundert geht sich in weniger als drei Sekunden aus.

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Erreicht wird dies durch je einen Elektromotor pro Achse sowie einen Downsize-Turbomotor – womit klar ist: die Gasturbine, das technische Gusto-Stückerl der Pariser Studie, schafft es nicht in die Serienversion. Jaguar verspricht aber, die Technik weiterzuentwickeln, wir harren also des ersten Mikroturbinen-Rangeextenders.

Die angegebenen Verbrauchswerte sind trotzdem beachtlich: 99 g CO2 pro km, das entspricht 4,4 Litern Durchschnittsverbrauch. Auch wenn dies wahrscheinlich utopisch ist: schon ein Wert diesseits der zehn Liter ist beachtlich für einen Supersportler dieses Kalibers, also mal sehen… 50 Kilometer soll der C-X75 rein elektrisch fahren können. Der sparsame Umgang mit dem Treibstoff soll durch radikalen Leichtbau ermöglicht werden, so besteht zum Beispiel das Chassis aus einem Kohlefaser-Verbundstoff – man ahnt, woher der hohe Preis kommt. Aber auch das Leergewicht ist noch nicht bekannt.

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