Seats Ausblick in die Zukunft: Nicht rosig, sondern orange

Die Revolution der SUVs beginnt bei Seat mit dem Veinte Veinte am Genfer Autosalon.

05.03.2015 Press Inform

Lange Jahre drehte sich bei Seat der Ibiza unangefochten im Vordergrund. In den vergangenen Jahren konnte sich das größere Kompaktklassemodell Seat Leon im Portfolio hocharbeiten und bildet mit dem Ibiza mittlerweile eine Doppelspitze. Langfristig will der spanische Autobauer mit mehreren SUV-Modellen eine dritte Markenstütze erschaffen.

Seat Studie Veinte Veinte (5)
© Bild: Werk
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Der Seat 20:20 als Zukunftsbote

An der Spitze der neuen SUV-Front könnten sich nicht nur die Seat-Verantwortlichen, sondern auch der Konzernvorstand in Wolfsburg ein Modell wie den Seat Veinte-Veinte – 20:20 vorstellen. „Mit dem 20:20 wollen wir zeigen, wo wir in den nächsten Jahren mit unserer Marke hinwollen“, sagt Seat-Chef Jürgen Stackmann, „zudem gibt das viertürige SUV-Coupé einen Ausblick, wohin sich unser Design in den nächsten Jahren entwickeln wird.“

Seat Studie Veinte Veinte (1)
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Plattform-Bruder Tiguan

4,66 Meter lang, würde die Serienumsetzung des Jahrzehntemodells eine Klasse über dem für das kommende Jahr eingeplanten ersten Seat-SUV antreten, der sich technisch eine Plattform mit dem kommenden VW Tiguan teilt.

Seat Studie Veinte Veinte (5)
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Feines Leder und wenig Gewissheit

Und der 20:20 hat es in sich:  Immerhin kommt schon einmal das sattelbraune Leder vom italienischen Lederschneider Poltrona Frau. Bei den möglichen Antriebsvarianten lassen sich die zunehmend umtriebiger werdenden Spanier nur kurz unter das Blechkleid blicken. Leistungsstarke Benziner oder Diesel mit 240 bis locker über 300 PS sind ebenso denkbar, wie ein etwaiger Plug-In-Modul. Gesetzt wären Allradantrieb und ein dann wohl siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe.

Seat Studie Veinte Veinte (6)
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Untenrum trägt die Die Genf-Studie des Seat passend zum Namen breite 20-Zöller. Der Radstand liegt bei 2,79 Metern. Die Spurweite liegt bei 1648 vorn und 1638 Millimeter hinten. Trotz coupéartiger Dachlinie fasst der Laderaum üppige 600 Liter. Innen gibt es Platz für vier Personen, drei TFT-Displays und verschiedene ansteuerbare Fahrprofile. Mal schauen, ob so die reale Seat-Zukunft der nächsten Jahre aussieht. Die Chancen stehen nicht schlecht.

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