seat leon st fr blau 2014 front vorne seite
Nach 15 Jahren Bauzeit nun der erste Kombi.
 

Testbericht: Seat Leon ST FR 1,4 TSI 140

Wäre der Exeo noch am Markt, würde ihm der Leon ST garantiert den Todesstoß versetzen.

24.01.2014 Autorevue Magazin

Man muss es dem Leon ST einfach zugestehen: Er lässt den Konzernbruder Golf Variant ganz schön alt aussehen. Das Kombiheck wirkt wie aus einem Guss, die ausmodellierte Kante an der Flanke lässt ihn muskulös dastehen – und das alles, ohne zu Lasten des Kofferraumvolumens zu gehen: 587-1470 Liter stehen im Datenblatt. Rücksitzplätten geht per Zughebel aus dem Kofferraum, auch Klapphaken finden sich dort. Kurz: Nutzwert plus fesches Auftreten finden hier zu einer feinen Symbiose.

seat leon st fr blau 2014 cockpit innenraum

Fahren im Leon ST

Wer den Golf kennt, wird sich auch im Seat gut zurechtfinden. Nuancen in Sachen Lenkunterstützung, Gaspedalkennlinie und Ambientebeleuchtung lassen sich mit dem Fahrprofilschalter herausarbeiten. Den höhepunktfreien 140 PS-TSI gibt’s ab 23.290 Euro (Style), wir hatten den FR um 24.990 Euro zur Verfügung. Drehmoment steht auch untenrum schon genügend zur Verfügung, so bleiben Drehzahl und Verbrauch okay – unser Bordcomputer ist bei 7,2 l/100km stehengeblieben.

seat leon st fr blau 2014 kofferraumDrum & dran

Besonders stolz ist man bei Seat auf den erstmaligen Einsatz von LED-Scheinwerfern in der Kompaktklasse. Diese gibt’s im Paket mit den „Performance“-18-Zöllern um 1212 Euro – der Unterschied zu Xenon-Scheinwerfern kaum merkbar. Eine bedingungslose Empfehlung gibt’s für das Soundsystem um 288 Euro, bei dem ein im Reserverad untergebrachter Subwoofer für kräftige Bässe sorgt. Das hinreißende Azul(sic!)-Blau Metallic ist auch die teuerste Farbe in der Aufpreispalette: 899 Euro werden aufgerufen – die anderen Metallictöne sind um 505 Euro zu haben.

Bleiben zwei Fragen offen: Warum bei sicherheitsrelevanten Teilen wie den Außenspiegeln die Designer gewinnen durften – ist die Spiegelfläche doch wirklich arg klein. Und warum das per se intuitive, clevere Navi einen so pixeligen Touchscreen verpasst bekommen hat.

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