Seat Ibiza Cupra Spanien Marke GTI Marktanteil
Unter dem Label "Cupra" bringt Seat auf den Markt, was Volkswagen unter "GTI" versteht.
 

Seat Ibiza Cupra – Spaniens GTI

Der Seat Ibiza Cupra kommt. Spaniens kleiner Sportler.

04.02.2013 Online Redaktion

Cupra ist spanisch für GTI und im Hause Seat das Topmodell des Kleinwagens Ibiza. Vor kurzem zeigte Seat noch das Facelift des normalen Ibiza, jetzt bekam auch die Spitzenversion kleine Verbesserungen angediehen. Der Experte erkennt den neuen am für ihn exklusiven Kühler, am zentralen Auspuff, schwarzen Außenspiegeln, zusätzlichen Lufteinlässen und roten Bremssätteln.

Angetrieben wird der Ibiza Cupra von einem 1,4 Liter Turbobenziner mit 180 PS. Ausgehandelt wird die Kraft von einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Auf Tempo hundert ist er nach 6,9 Sekunden – reizt man diesen Wert nicht aus, sollte sich der Verbrauch bei 5,9 Litern einpendeln.

Im Innenraum gibt es alles, was auch die anderen Autos im VW-Konzern exklusiv und teuer macht. Also diverse elektronische Helferlein (zum Beispiel eine Quer-Differenzialsperre, die Untersteuern verhindern soll), Leder-Sportsitze und das Audi-Navi-Programm.
Ab März 2013 ist der neue Seat Ibiza Cupra zu haben – ab 22.990 Euro.

Die Marke Seat wird im Konzern ja kritisch beäugt. Als im vergangenen Jahr Gerüchte laut wurden, Volkswagen sei an Alfa Romeo interessiert, wurde spekuliert, dass die Italiener die spanische Marke ersetzen könnten. Letzten Endes erwies sich die ganze Geschichte nur als Gerücht, aber sie zeigt, wie es um Seat im Konzern bestellt ist.

Schade eigentlich. Denn zumindest in Österreich schlägt sich die Marke tapfer. Denn zum Österreichischen Markt von 336.010 Autos, die 2012 verkauft wurden, trug Seat immerhin 14.316 Stück bei. Platz neun im Markenranking. Das Kleinwagensegment – also das Kuchenstück, in dem sich der Ibiza um Kunden kämpft – machte dabei ein Drittel aus. Der Ibiza verkaufte sich dabei 5.872 Mal und kam so auf einen Marktanteil von 6,3 Prozent. 2013 dürfte, dank Facelift, etwas besser laufen (wenn der Gesamtmarkt mitspielt).

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