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Schwedisches Déjà-vu

Und wieder soll Saab von einem chinesischen Unternehmen gerettet werden.

21.05.2011 Online Redaktion

Gerade einmal zwei Wochen ist es her, da verkündete Saab die Rettung. Der Grund war das chinesische Unternehmen Hawtai 150 Millionen Euro für eine Kooperation zur Verfügung stellen wollte. Das wird nichts. Hawtai machte einen Rückzieher und die Bänder in Trollhättan stehen weiter still – seit Anfang April.

Jetzt ist es wieder einmal soweit. Nach der nicht zustande gekommen Übernahme von Saab durch Wladimir Antonow und die ebenfalls gescheiterte Unterstützung durch Hawtai unternimmt Victor Muller, der Saab-Chef, nun einen dritten Versuch, um die Marke zu retten. Der Geldgeber kommt wieder aus China, ist Autohändler und heißt Pang.

Der Deal soll so aussehen, dass Pang erst einmal 30 Millionen Euro zur Verfügung stellt, um Saab am Leben zu erhalten. „Unter gewissen Bedingungen“ folgen weitere 15 Millionen Euro. Mittelfristig will Pang 24 Prozent der Spyker-Aktien erwerben – für insgesamt 65 Millionen Euro. Das Ziel ist, zusammen eine eigene Marke für den chinesischen Markt zu entwickeln.

Noch ist das alles graue Theorie, denn unterschrieben ist nichts.

Pang war der erste Autohändler der an die Börse gegangen ist und hat gleich Furore gesorgt. Mit einem Volumen von einer Milliarde Dollar, war es der zweitgrößte Börsengang in diesem Jahr in China.

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