AR_Giulietta_05
 

Schönheit vom Land

Da sieht man gerne hinterher.

16.04.2010 Autorevue Magazin

Es ist wirklich schwer geworden, sich bei den Kompakten zu profilieren. Da ist der Platzhirsch VW Golf, der eigentlich alles kann, nur nicht das Herz berühren, der Ford Focus, immer noch fahrdynamisch top, der Opel Astra in seiner neuen Generation, der Toyota Auris, soeben runderneuert, der Renault Mégane, auch erst seit einem Jahr am Markt und viele andere mehr. Nur: Haben Sie sich schon mal nach einem Kompakten umgedreht? Eben. Und das (nicht nur) ist eines der Talente, die die Giulietta zweifelsohne hat. Es ist zwar nicht der Jahrhundertentwurf, wie es der 156er war, dennoch hat sie ihre Perspektiven, die sie wohltuend von der Konkurrenz abheben.
Durch die Verwendung einer völlig neuen Plattform hebt sich die Giulietta auch fahrdynamisch in neue Ebenen. Nach einer kurzen Testrunde im Centro Sperimentale kann man nur zusammenfassen, dass hier Fahrdynamik und Komfort eine tadellose Symbiose eingehen. Serienmäßig ist überall das aus dem MiTo bekannte D.N.A.-System an Bord, das verschiedene Parameter wie Lenkunterstützung, ESP-Eingriff, Gaspedalkennlinie variieren kann. D steht dabei für „Dynamic“, N für „Normal“ und A für „All Weather“.
Ebenfalls Serie bei allen Modellen ist ein Turbolader: Die Motorenpalette umfasst drei Benzinmotoren mit 120 (1,4 TB), 170 (1,4 TB MultiAir) und 235 PS (1750 TBi Quadrifoglio Verde), wobei die mittlere Variante mit einer vollvariablen Einlassventilsteuerung und die stärkste Version mit Direkteinspritzung ausgerüstet ist. Dieselseitig gibt es zwei Versionen mit 105 (1,6 JTDm) und 170 PS (2,0 JTDm). Allesamt (außer die Quadrifoglio Verde) sind mit Start-Stop-Automatik ausgerüstet.
Aber auch der praktische Nutzen kommt – im Gegensatz zu früher – nicht zu kurz. Die Guilietta ist zum 147er 13 Zentimeter gewachsen, was sich nicht nur auf der Rückbank, sondern auch am Kofferraumvolumen (jetzt: 350 Liter) merken lässt. Was einen nun noch vom Alfafahren abhalten soll? Der Preis? Sicher nicht. Startet die Guilietta doch bei 19.990,–, was echt knallhart kalkuliert ist.

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  • Granturismo

    Die Vorfreude wächst, daher eine Bitte: http://yfrog.com/arbartsj

  • andythecandy

    Jedenfalls ist die Julia alles außer kompakt… dafür ist sie um gute 25 cm zu lang.

  • zebrahead

    aber die Front ist hässlich! viel zu glatt!

  • pfoti911

    Na der Sud net, der war Front.

  • pfoti911

    Alfa Romeo Giulietta. Da sieht man gerne hinterher, ich aber lieber gleich wieder weg.
    Zu meiner Grossen Not erinnert mich dieses Desingkonklomerat an all die verzweifelten Versuche
    der meist zu einer Kooperation gezwungenen Hersteller, auf der gemeinsamen Basis etwas innovatives
    auf dir Beine zu stellen.

    ALFA ROMEO! GIUILETTA!

    Kling wirklich gut, wenn man aber bedenkt aus welcher Dekade diese Bezeichnung kommt ( Alfetta, Giulietta, GTV, Sud…) kann man wiklich traurig werden. HECKANTRIEB !!!!!!!!!!!!

  • Schön ist sie, die neue Giulietta. Also für einen Kompakten mein ich. Auf jeden Fall schöner als die letzten Vorgänger (145/146 und 147). Auch bin ich froh dass man endlich von den Nummern weg ist. Wie wird der 159 Nachfolger heißen? Giulia? Oder Alfetta oder so?^^

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