Ford Vertrek dyn VoRe
In Detroit noch als Studie zu sehen...
 

Scharfzeichner

Ford hat den Bleistift gespitzt und die Kanten des Kuga nachgezeichnet.

18.01.2011 Online Redaktion

In Detroit hat Ford die Studie Vertek vorgestellt, die einen Ausblick geben soll auf die nächste Generation des Kompakt-SUV Kuga. Das Modell basiert auf der neuen C-Segmentplattform, auf der auch C-Max, Grand C-Max und der neue Focus aufbauen – 2012 sollen jährlich 2 Millionen Fahrzeuge mit dieser Grundstruktur weltweit die Werkshallen verlassen.

Das Design der Studie wirkt naturgemäß futuristisch, nimmt jedoch deutliche Anleihen sowohl am aktuellen Kuga (Fensterlinie!), als auch am neuen Focus und dürfte somit schon als ziemlich konkreter Wurf zu werten sein.

Das Interieur ist vom vorherrschenden Mut der Ford-Designer geprägt, das Armaturenbrett setzt sich jenseits der Fenster nahtlos in den als Rückspiegel fungierenden Kameras fort, die Anzeigen scheinen über den Dingen zu schweben und wehe, einer baut heutzutage eine Studie ohne Einzelsitze. Aber auch hier sind Merkmale bereits erhältlicher Ford-Modelle zu finden, wie zum Beispiel die Form der Mittelkonsole oder das Lenkrad.

Der Fokus der technischen Weiterentwicklung lag beim Kraftstoffverbrauch – der verbesserte Luftwiderstand soll in Kombination mit modernen Motoren eine neue Benchmark im Öko-Kapitel setzen. Bei den Motoren folgt auch Ford dem Downsizing-Trend: EcoBoost steht dabei für die Kombination aus Turbolader und Benzindirekteinspritzung, die Technik ist bereits bei mehreren Modellen (C-Max, Mondeo, Volvo S/V60) im Einsatz und konnte bei Testfahrten durchwegs überzeugen.

Zur Markteinführung des nächsten Kuga wurden noch keine Äußerungen gemacht, aber allzu lang wird es wohl nicht mehr dauern…

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