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Scharfes Gschau und verfeinerte Technik: der neue Evoque

Der Range Rover Evoque wurde über Nacht zum Liebling der SUV-Massen. Damit das so bleibt, gab es eine dezente Modellpflege.

23.02.2015 Press Inform

Seit seiner Premiere macht beim Range Rover Evoque insbesondere das Aussehen die Musik. Dass die Technik vom betagten und mittlerweile ausgelaufenen Land Rover Freelander stammt oder sich nur wenige Kunden für das dreitürige Coupé interessieren, tut dem Erfolg des Briten keinen Abbruch. Schließlich wurden bisher 400.000 Fahrzeuge verkauft und die Nachfrage ist ungebrochen. Das Modelljahr 2016, das seine Premiere auf dem Genfer Salon Anfang März feiert, wurde optisch nur leicht überarbeitet. Auffällig dabei die modifizierten Scheinwerfereinheiten vorne und hinten sowie geänderte Schürzen rundum. Der kugelrunde Blick ist verschwunden; der Evoque strahlt nunmehr etwas maskuliner aus seinen LED-Augen. Als erstes Range Rover Modell ist der Evoque optional mit Voll-LED-Scheinwerfern zu bekommen.

Range Rover Evoque 2016 (15)
© Bild: Land Rover

Der Evoque traf den Nagel auf den Kopf

In den Innenraum halten neben neuen Farben, geänderte Türverkleidungen und endlich ein zeitgemäßes Infotainmentsystem mit acht Zoll großem Bildschirm Einzug. Das bisherige Navigationssystem fuhr der Konkurrenz weit hinterher. „Der Range Rover Evoque hat das Marktsegment der kompakten Premium-SUV erst begründet – und dominiert es seitdem“, so Gerry McGovern, Land Rover Design Direktor, „die hohen Verkaufszahlen und die weltweite Anerkennung sprechen für sich. Unsere Herausforderung bestand darin, das markante Design des Evoque weiterzuentwickeln, ohne seinen einzigartigen Charakter zu verwässern.“

Range Rover Evoque 2016 (17)
© Bild: Land Rover

Range Rover Evoque 2016 (14)
© Bild: Land Rover

Neuer wartungsärmer Vollalu-Diesel

Betont unübersichtlich präsentiert sich die Anzahl der Ausstattungspakete mit den sieben Modellvarianten Pure, SE, SE Dynamic, HSE, HSE Dynamic, Autobiography und Autobiography Dynamic, ergänzt um die Auswahlmöglichkeit unter insgesamt 17 Optionspaketen. Da ist die Auswahl zwischen den Triebwerken leichter. Der neue Vollaluminium-Diesel des Typs Ingenium Td4 bringt bis zu 30 Kilogramm weniger auf die Waage als die bisherigen Triebwerke. Er wird in den beiden Leistungsstufen mit 150 und 180 PS (10 PS weniger als bisher) angeboten, die 4,2 bzw. 4,8 Liter Diesel verbrauchen und so knapp 20 Prozent sparsamer sind als bisher. Die Wartungsintervalle stiegen von 25.000 auf 34.000 Kilometer. Ein besonders starker Dieselmotor fehlt jedoch weiterhin im Programm.

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© Bild: Land Rover

Antriebstechnisch steht der Evoque seinen größeren Brüdern in nichts nach

Mehr Leistung gibt es erst einmal nur mit dem bekannten Vierzylinder-Turbobenziner von Ford. Der Range Rover Evoque Si4 bringt mit seinem aufgeladenen Zweiliter-Motor unverändert 177 kW / 240 PS an beide Antriebsachsen. Er beschleunigt in 7,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 217 km/h – bei einem kombinierten Normverbrauch von 7,8 Litern. Wer mit dem Evoque ins Gelände will, wird sich über das verbesserte Allradsystem All-Terrain Progress Control (ATPC) freuen, das bisher nur bei den größeren Ranger Rover Modellen verfügbar war. Wenig Land Rover typisch ist der Range Rover Evoque unverändert auch mit einem 150 PS starken Einstiegsmodell mit Frontantrieb zu bekommen. Die Preise dürften sich auf dem Niveau der Vorgängergeneration bewegen, die bei 35.950 Euro startete.

Dank an press-inform.com

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